Schön, anziehend, logisch, aber auch schwierig – so beschreiben die Deutschen ihre Sprache. Dies ergab eine deutschlandweite repräsentative Umfrage des Instituts für deutsche Sprache. Die Wissenschaftler stellten überrascht fest, dass die meisten Deutschen ihre Sprache lieben, Dialekte pflegen und ausländische Akzente tolerieren.
Der in Deutschland unbeliebteste Dialekt bleibt das Sächsische. Am beliebtesten scheint dagegen das Norddeutsche zu sein. Jeder vierte Befragte empfand den herben Klang des Nordens als sympathisch. Auch das Schwäbische und das Badische kamen in der Bewertung gut weg. Beim Bayerischen allerdings scheiden sich die Geister: Viele der Befragten stuften diesen Dialekt zwar als sehr sympathisch ein, eine ganze Menge aber auch umgekehrt als sehr unsympathisch.
Unter den ausländischen Akzenten hören die Deutschen den französischen eindeutig am liebsten. Fast die Hälfte aller Befragten gab an, dass sie gar keinen Akzent als unsympathisch empfinden. (mba)
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