Dominik Paquet an einem konfokalen Laser-Scanning-Mikroskop. Foto: LMU München

Science Video

Forschung visuell erleben

Filme, in denen Forscher ihre Arbeit erlebbar machen, werden immer populärer. Wissenschaftsorganisationen wie die DFG stellen ganze Reihen von Videos ins Netz. Viele Forschungsorganisationen bieten ihre Filme als Podcasts für die breite Öffentlichkeit an oder stellen sie der Presse zur Verfügung. Im Folgenden einige Beispiele, die für Wissenschaftler, recherchierende Journalisten und andere Neugierige interessant sind. 

 
sciencemovies

Einblicke in den Forscher-Alltag

Die VolkswagenStiftung hat das Videoportal sciencemovies gestartet. In Form von Videoblogs stellen Wissenschaftler ihre Forschungsprojekte vor und geben Einblicke in ihre Arbeit. Präsentiert werden acht Projekte aus unterschiedlichen Disziplinen. Zu jedem Projekt sind 10 Episoden geplant. Berichtet wird unter anderem über die Dokumentation einer der seltensten Sprachen der Welt im Südpazifik und über die Frage, wie moderne Medien das Zusammenleben der Menschen in Afrika beeinflussen. sciencemovies

 
Wissenschaft im Dialog

Film zum Thema „Was ist Energie?“

Zum Auftakt des Wissenschaftsjahres 2010 „Zur Zukunft der Energie“ hat Wissenschaft im Dialog einen Film zum Thema „Was ist Energie?“ ins Netz gestellt. Grundlage dafür bilden Interviews mit Kindern, Jugendlichen, Studenten und Wissenschaftlern.  Zum Film

 
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik

Film: „Energie der Zukunft – Fusion 2100“

Wie wird ein Fusionskraftwerk funktionieren? Wo steht die Forschung heute? In neun Minuten erklärt dies der mehrfach ausgezeichnete Film „Energie der Zukunft. Fusion 2100“ auf ebenso unterhaltsame wie informative Weise: Eine Schulklasse im Jahr 2100 vollzieht rückblickend nach, wie die Entwicklung der Energiequelle Fusion verlaufen ist.
Fusion 2100

 
DFG Science TV

Zweite Staffel im Internet

Eine zweite Staffel von Forschungstagebüchern hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) auf ihrem Portal www.dfg.science-tv.de gestartet. Die Filme zeigen Leben und Arbeiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland, China und Sibirien. Wie bereits bei der ersten Folge haben diese die Filme selbst aufgenommen, Profis haben anschließend dreiminütige Kurzfilme daraus geschnitten. Die Themen der zehn ausgewählten Projekte reichen von der Partnerwahl im Blick der Evolution über die Entstehung eines Ökosystems bis zur Gravitationswellenphysik. Insgesamt hatten sich 40 wissenschaftliche Projekte um die Teilnahme bei DFG Science TV beworben. DFG-Science-TV

 
DFG-Videoportal

Projekte der Exzellenzinitiative in Filmen

Seit Jahresbeginn 2009 stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DGF) jeden Montag einen Film über eine wissenschaftliche Einrichtung ins Internet. Das Internet-Videoportal zur Exzellenzinitiative der Bundesregierung versammelt Filme der 85 geförderten Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte der Exzellenzinitiative. Zudem liefert das Portal aktuelle Dokumente und Downloads sowie zahlreiche Hintergrundinformationen zu den präsentierten ProjektenDFG-Videoportal zur Exzellenzinitiative

 
Wissenschaftskanal

Filme am laufenden Band

Mit dem Wissenschaftskanal hat das Institut für Wissen und Medien aus Göttingen eine Internet-Plattform für den wissenschaftlichen Film aufgebaut. In den Sparten Bionik, Technik & Verkehr, Natur & Umwelt, Medizin, Kultur & Gesellschaft und Portraits werden hier kurze, aufwändig produzierte Videobeiträge kostenlos bereitgestellt. Einige Kostproben kann man sich dort schon ansehen. Wissenschaftskanal

 
BBAW

Film zum Thema „Was ist Evolution?“

In einem gemeinsamen Projekt mit Studierenden der Mediadesign Hochschule Berlin hat die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften einen Film zum Thema „Was ist Evolution?“ ins Netz gestellt. Grundlage dafür ist eine Umfrage unter den Gästen des Salons Sophie Charlotte 2009. Viele der Besucher traten vor die Kamera und haben diese Frage aus ihrer Sicht beantwortet. Das Ergebnis ist so überraschend und vielfältig wie die Evolution selbst. BBAW

 
Uni Bonn TV

Forschung zum Hinsehen

Die Universität Bonn zeigt neuerdings Video- und Audio-Beiträge zu zehn großen Forschungsbereichen der Universität. Veröffentlicht werden Video- und Audio-Aufzeichnungen kompletter Vorträge und Ergebnispräsentationen, aber auch gebaute Beiträge. Zusätzlich werden Hinweise zu weiteren Inhalten der SFB im weltweiten Netz und auf der Uni-Website gegeben. Zudem stellen auch Studierende aller Fachrichtungen Videos her. Hörbares und Videos können von Interessierten auf den eigenen Rechner geladen und kommentiert werden. uni-bonn.tv

 
DFG Science TV

Filmtagebücher von Forschern

Filmtagebücher von Forschern hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für ihr Portal DFG Science TV produzieren lassen. Das Besondere: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst haben das Filmmaterial gedreht, Profis das Rohmaterial anschließend geschnitten.
Die Filme zeigen Wissenschaftler aus zehn verschiedenen Forschungsprojekten bei der Arbeit. Nicht Forschungsergebnisse stehen im Vordergrund, sondern die Methoden und Arbeitsweisen, die Fortschritte, Probleme und der Alltag der Wissenschaftler. Mit Science TV will die DFG alle an Forschung Interessierten begeistern, insbesondere Jugendliche. DFG-Science-TV

 
Plos One

Forschern bei der Arbeit über die Schultern geschaut

Forschern bei der Arbeit über die Schultern schauen – das ermöglicht die Open Access-Wissenschaftszeitschrift PlosOne. Wissenschaftler aller Disziplinen können ihre Forschungsergebnisse auf dieser Internetplattform veröffentlichen, nachdem sie von Gutachtern für gut befunden wurden. Die Erfinder von PlosOne verstehen Wissen als öffentliches Gut: Neben der Hoffnung, Forschungsprozesse  zu beschleunigen, ist ein weiterer Grund für die freie Zugänglichkeit der Artikel auf PlosOne die Überzeugung, dass Forschung alle Menschen angeht und jeder die Möglichkeit haben sollte, Einblick in wissenschaftliches Arbeiten und aktuelle Entdeckungen zu erhalten. PlosOne

 
SciVee.tv

Das YouToube für Wissenschaftler

SciVee.tv ist eine Art YouToube für Wissenschaftler: Ein Videoportal, auf dem Forscher Lehrvideos zur Verfügung stellen und neben Studierenden und Wissenschaftlern ein ganz neues Publikum für sich gewinnen können: die interessierte Öffentlichkeit.
Das von der Public Library of Science (Plos) und dem San Diego Supercomputer Center geschaffene Portal ermöglicht es Wissenschaftlern, ihre Publikationen und dazu entwickelte Videos in einem so genannten SciVee-Pubcast zu veröffentlichen und kostenlos auf der Website hochzuladen. Die wissenschaftlichen Arbeiten und Videos können dann von der Science Community kommentiert und gemeinsam weiter entwickelt werden. Als Open-Access-Format ist SciVee für jeden kostenfrei zugänglich.
SciVee.tv

 
JoVE

Experimente für und von Biologen und Lebenswissenschaftlern

Das Journal of Visualized Experiments (JoVE) ist ein Open-Access-Online-Journal, in dem Biologen und Lebenswissenschaftler ihre Experimente veröffentlichen und für andere zugänglich machen können. Die (Lehr-)Videos von lebenswissenschaftlichen Experimenten vermitteln Interessierten einen Einblick in die vielen Facetten und Problemestellungen der Lebenswissenschaften. Das von Wissenschaftlern führender US-Forschungsinstitute gegründete Portal bezweckt mit der Veröffentlichung der Videos zudem zwei weitere große Herausforderungen naturwissenschaftlicher Forschung: Experimente – und deren Ergebnisse – sollen transparenter werden. Und: Das Erlernen neuer Techniken für Experimente soll erleichtert werden. 

JoVe

 
Podcampus

Das Schaufenster der Wissenschaft

Podcampus ist eine Podcasting-Plattform für Audio- und Videobeiträge aus Wissenschaft und Forschung. Wer Vorlesungen oder interessante Einzelveranstaltungen öffentlich machen möchte, kann sie bei Podcampus einstellen. Thematisch sind keine Grenzen gesetzt, Produzenten sind Hochschulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Podcampus

 
Europäische Kommission

Futuris – europäisches Wissenschaftsmagazin

Das wissenschaftliche TV-Magazin Futuris wird zweimal monatlich produziert. Die etwa achtminütigen Folgen präsentieren jeweils ein Projekt, das von der Europäischen Kommission gefördert wird. Die Generaldirektionen Forschung und Informationsgesellschaft und Medien haben im Mai 2006 die erste Futuris-Folge produziert. Die wissenschaftlichen TV-Beiträge informieren die Zuschauer über aktuelle Forschungsprojekte sowie deren aktuellen Stand und Nutzen für die Menschen. Ausgewählten europäischen TV-Sendern und Redaktionen werden sie kostenlos und rechtefrei zur Verfügung gestellt.
Zu Futuris

 

Film

„Was ist Energie?“ – Ein Film von Wissenschaft im Dialog



 
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