
Vom Baumstamm zum Kraftstoff: Das Legomodell zeigt die einzelnen Verarbeitungsschritte
Foto: Ilja C. Hendel/WiD
Nachwachsende Energie - was ist das eigentlich? Kann Energie überhaupt wachsen? Was da wächst, ist nicht die Energie selbst, sondern es sind „organische Stoffe“, zum Beispiel Pflanzen.
Weil die ihren Ursprung immer in etwas Lebendigem (griechisch: bio) haben, nennt man sie „Biomasse“. Die darin gespeicherte Energie können wir in unterschiedlichen Verfahren nutzbar machen.
Im Zusammenhang mit Energieerzeugung verstehen wir unter Biomasse hauptsächlich lebende oder abgestorbene Pflanzen, Holz und Kleinstlebewesen. Ein Vorteil der Biomasse-Nutzung ist, dass nicht mehr klimaschädliches Kohlendioxid freigesetzt wird als vorher von den Pflanzen gebunden wurde – das nennt man CO2-neutral.
Der Ausstellungsbereich zeigt, wie aus Biomasse Energie gewonnen werden kann. Besucher können anhand eines Lego-Modells nachvollziehen, wie aus Holz Kraftstoff entsteht, oder sie erfahren, wie man aus Laub „grüne Kohle“ herstellt. Auch Bäume, Stroh oder Algen dienen als Ausgangsmaterial für die Energiegewinnung.

Mikroalgen für die Bioenergie: Der Blick durchs Mikroskop zeigt ihre Struktur
Foto: Ilja C. Hendel/WiD