
Schnitt durch einen Leichtwasserreaktor
Foto: Ilja C. Hendel/WiD
Energie durch Kernspaltung – ein heißes Thema. Einerseits erzeugt der Betrieb von Kernkraftwerken weniger Emissionen als der eines Kohlekraftwerks. Andererseits entsteht radioaktiver Abfall. Doch wie funktioniert ein Kernreaktor überhaupt?
Atome der Elemente Uran und Plutonium werden in zwei Bestandteile gespalten. Diese driften mit hoher Geschwindigkeit auseinander, bis sie durch das umliegende Material abgebremst werden. Ihre Bewegungsenergie überträgt sich auf die Moleküle des Materials. Außerdem wird durch den Zusammenprall mit dem Material radioaktive Strahlung erzeugt. Die Bewegungsenergie und die Energie der Strahlung werden im Kernreaktor in Wärme umgewandelt, danach in Strom.
In diesem Teil der Ausstellung lernen die Besucher einen neuartigen Kernreaktor - den High Performance Light Water Reactor - kennen. Sie erfahren, wie hochradioaktiver Abfall auf die Endlagerung vorbereitet werden kann.