Die Herzkammer eröffnet die Ausstellung. Bild: Triad

 

Gesundheitsforschung

Neue Wege in der Medizin 

Die Ausstellung an Bord der MS Wissenschaft steht unter dem Motto „Neue Wege in der Medizin”. Forschungsgruppen und wissenschaftliche Institute präsentieren ihre Arbeiten in interaktiven Exponaten und zeigen, welch unterschiedliche Aktivitäten in dieser Disziplin versammelt sind - von der Grundlagenforschung bis zum praktischen Helfer im Alltag.

Die Grundlagenforschung will die Vorgänge im Körper möglichst detailliert erfassen und verstehen. Sie liefert die Basis für neue Behandlungsmethoden und die Entwicklung neuer Medikamente. Neue Verfahren in der Diagnostik – insbesondere auch bildgebende Verfahren – geben Einblicke in den Körper und die dort ablaufenden Vorgänge in bisher ungekannter Genauigkeit. Nicht zuletzt sind es medizintechnische Hilfsmittel, die es den Patienten ermöglichen im Alltag besser zu leben. Die Ausstellung geht auch auf gesellschaftlich relevante Fragestellungen ein, etwa im Bereich der Prävention oder bei der Prioritätensetzung in der Gesundheitsversorgung.

Auf rund 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche finden Sie mehr als 30 Exponate, die über die Prozesse in unserem Körper informieren und neue Entwicklungen bei der Untersuchung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten und Gebrechen verdeutlichen.

Den eigenen Herzschlag sehen

Eine ganz persönliche Einstimmung bietet die interaktive Herzkammer am Anfang der Ausstellung. Sie macht Ihren eigenen Herzschlag mit Licht- und Soundeffekten sichtbar.

In den darauf folgenden fünf Themenbereichen können Sie an vielen Exponaten selbst aktiv werden. Sie können einen Blick ins menschliche Gehirn werfen oder eine Pandemie simulieren und dabei die Ausbreitungswege von Grippe und Co. verfolgen. Sie können lernen, warum es gut sein kann, eine Kamera zu  verschlucken. Und Sie erfahren, warum Stallstaub und Milchproben für Allergieforscher interessant sind.

Wer der Einladung an Bord folgt, erfährt auch, wie man aus Tiefseeschwämmen Medikamente entwickeln will. Diese Lebewesen gehören mit einem Alter von 700 Mio. Jahren zu den ältesten Organismen auf unserem Planeten und sollen helfen, multiresistente Bakterien, gefährliche Viren und sogar Krebs zu behandeln. Warum Übergewicht ver-lernbar ist und wie die Raumfahrt bei der Entwicklung künstlicher Organe hilft, verdeutlichen weitere Exponate.

Multitasking ist die beste Art zu arbeiten? Wenn Sie nicht sicher sind, wie diese Frage zu beantworten ist, sollten Sie beim Quiz von „Dr. Alleswisser” mitmachen. Der nimmt häufig gehörte (Vor)urteile kritisch unter die Lupe.

Über-Lebens-Kunst

An Bord der MS Wissenschaft sind auch Teile der Ausstellung Über-Lebens-Kunst zu sehen. Sie zeigt, wie Kinder den Umgang mit schweren oder seltenen Krankheiten meistern – und regt zum Nachdenken darüber an, welche Bedeutung Gesundheit für jeden einzelnen hat.

Die Bereiche der Ausstellung

  • Kosmos Körper - Was in uns vorgeht
    • Neue Einblicke – Wie's drinnen aussieht
    • Aus dem Labor – Die Suche nach neuen Rezepten
    • Hilfe fürs Handicap – Mit Technik besser leben
    • In guter Gesellschaft – Gesundheit geht alle an

     

     

     


    Partner:
    Die MS Wissenschaft ist ein Beitrag von Wissenschaft im Dialog zum Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit.

    Partner für Österreich:
    Der FWF – Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung unterstützt den Aufenthalt in Österreich.

     

    Exponate:
    Die deutschen Wissenschaftsorganisationen und Hochschulen stellen die Exponate zur Verfügung:

    Deutsche Forschungsgemeinschaft
    Fraunhofer-Gesellschaft
    Helmholtz-Gemeinschaft
    Hochschulrektorenkonferenz
    Leibniz-Gemeinschaft
    Max-Planck-Gesellschaft

    Alle beteiligten Einrichtungen und Exponatgeber

    Ausstellungskonzeption und -realisation:
    Triad Berlin

    Schiffseigner:
    Karin und Albrecht Scheubner

    Projektleitung:
    Wissenschaft im Dialog gGmbH

     

     

     

     

     Kontakt

    Beate Langholf
    Projektleitung
    Tel.: 030-20 62 295-50
    Fax: 030-20 62 295-15
    Beate Langholf

     

    Öffnungszeiten

    19.05.-29.09.2011

    Täglich 10:00-19:00 Uhr

    Für Schulklassen und Gruppen besteht die Möglichkeit, sich über das Buchungssystem anzumelden und von Mo. bis Fr. Termine ab 9 Uhr zu buchen.

    Eintritt frei!

    Bildergalerie

     
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