
Grafik: Triad/Silke Meyer
Das erste Röntgenbild von 1895 war eine Sensation. Zum ersten Mal waren Einblicke in den Körper möglich, ohne ihn zu öffnen. Seitdem sind Verfahren, die Bilder aus dem Körperinneren liefern, so weit entwickelt, dass wir selbst kleinste Strukturen sehen können.
Neueste Techniken führen die Hand von Gehirnchirurgen oder machen Schäden an der Wirbelsäule frühzeitig sichtbar. Biomarker finden Krebszellen, die bislang erst viel später nachweisbar waren. So können Mediziner immer exakter bestimmen, „was da drinnen passiert“. Therapien können früher ansetzen und Eingriffe in den Körper werden schonender – oder sogar verzichtbar.