19. Mai 2011, 19.00 Uhr

Stuttgart

Joggen deluxe – wie Technik das Laufen unterstützen kann

Prof. Dr. Wilfried Alt, Institut für Sportmedizin der Universität Stuttgart; Prof. Dr. Heiko Striegel, Mannschaftsarzt des VfB Stuttgart; Dr. Urs Schneider, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, Stuttgart

Moderation: Rainer Klüting - Stuttgarter Zeitung


Erst hatten Laufschuhe harte Sohlen, in den 80er Jahren waren sie dann zu weich und heute wählt man sie mittelhart. Doch damit ist die Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen. In einer Diskussionsrunde erläutern zwei Sportmediziner und ein Wissenschaftler, worauf Jogger noch hoffen dürfen: auf leichtere, flexiblerer Materialien, individuell angepasste Schuhe und vielleicht sogar unterstützende Exoprothesen. Die Experten erläutern zudem, worauf man beim Laufen achten muss, um Verletzungen zu vermeiden.

 

Im Anschluss an die Veranstaltung ist bis 21.30 Uhr der Besuch der Ausstellung möglich.

 

Veranstalter: Fraunhofer IPA, gemeinsam mit der Stuttgarter Zeitung

 

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20. Mai 2011, 19.00 bis 20.30 Uhr

Stuttgart

Individuelle Arzneimitteltherapie der Zukunft

Prof. Dr. Matthias Schwab; Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie am Robert Bosch Krankenhaus, Stuttgart

Wird es für jeden einzelnen Menschen ein genau passendes Medikament geben? Die Pharmakogenomik, ein Teilgebiet der Klinischen Pharmakologie, versucht, diese Frage zu beantworten. Professor Schwab erforscht, inwieweit genetische Ursachen für individuelle Unterschiede in der Wirksamkeit von Arzneimitteln verantwortlich sind und wie eine individuelle Arzneimitteltherapie in Zukunft aussehen könnte.

 

Im Anschluss an die Veranstaltung ist bis 21.30 Uhr der Besuch der Ausstellung möglich.

 

Veranstalter: Robert Bosch Stiftung

 

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21. Mai 2011, 19.00 bis 20.30 Uhr

Stuttgart

Games for Health – Was leisten Computerspiele in Prävention und Rehabilitation?

PD Dr. Clemens Becker, Chefarzt an der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Robert Bosch Krankenhaus, Stuttgart

 

Computerspiele sind nur ein Zeitvertreib für junge Leute? Weit gefehlt: Längst wird in Krankenhäusern mit Robotern, Computerspielen und Ausflügen in die virtuelle Realität experimentiert, um herauszufinden, welche Rolle sie in der Therapie spielen könnten. Dr. Becker beschäftigt sich z.B. mit der Frage, wie die Schaffung virtueller Realitäten in der Rehabilitation von Schlaganfallpatienten genutzt werden oder welche Rolle Computerspiele für das Wiedererlernen motorischer Fähigkeiten spielen könnten.

 

Im Anschluss an die Veranstaltung ist bis 21.30 Uhr der Besuch der Ausstellung möglich.

 

Veranstalter: Robert Bosch Stiftung

 

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30. Mai 2011, 19.00 bis 20.30 Uhr

Heidelberg

Wege zu einem vertieften, umfassenden Verständnis von Demenz - das interdisziplinäre Graduiertenkolleg Demenz

Prof. Dr. Andreas Kruse, wissenschaftlicher Leiter des Graduiertenkollegs Demenz an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

1,3 Millionen Menschen in Deutschland haben Demenz, 2025 werden es voraussichtlich doppelt so viele sein. Eine Gesellschaft, in der die durchschnittliche Lebenserwartung seit Beginn des 20. Jahrhunderts um 30 Jahre gestiegen ist, muss sich dieser Herausforderung stellen. Darum fördert die Robert Bosch Stiftung das Graduiertenkolleg Demenz. In diesem forschen 13 Juniorwissenschaftler mit dem Ziel, die Versorgung und Therapie zu verbessern. Herr Professor Kruse, einer der wichtigsten deutschen Alternsforscher, und ein Juniorforscher werden Ihnen Einblicke ihre Forschung geben.

 

Im Anschluss an die Veranstaltung ist bis 21.30 Uhr der Besuch der Ausstellung möglich.

 

Veranstalter: Robert Bosch Stiftung

 

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17. August 2011, 19.00 bis 20.30 Uhr

Bonn

Herausforderung Gesundheitswesen
Wird medizinische Behandlung zum Kostenproblem?

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Eckhard Nagel, Universität Bayreuth Prof. Dr. Stefan Huster, Ruhr-Universität BochumModeration: Katrin Ohlendorf, Freie Journalistin für DRadio Wissen

 

Die wachsende Zahl älterer Menschen und die Fortschritte in der modernen Medizin führen zu einer steigenden Nachfrage in der Gesundheitsversorgung. Doch die Ressourcen sind begrenzt, und es ist absehbar, dass zukünftig nicht mehr alle medizinischen Leistungen für alle gesetzlich Krankenversicherten bezahlt werden können. Müssen wir also schon bald auf bestimmte Behandlungen verzichten? Und nach welchen Kriterien würde dies entschieden? Eine Forschergruppe der DFG geht der Frage nach, wie Entscheidungen in der Gesundheitsversorgung getroffen werden können, die nicht nur bezahlbar und ethisch vertretbar sind, sondern auch die Wünsche und Interessen der Patienten, Mediziner und Bürger berücksichtigen. Über die Probleme und Herausforderungen in diesem Prozess diskutieren zwei Mitglieder der Forschergruppe.

 

Im Anschluss an die Veranstaltung ist bis 21.30 Uhr der Besuch der Ausstellung möglich. Die Platzzahl ist auf 100 begrenzt, eine Voranmeldung ist leider nicht möglich.

 

Veranstalter: Deutsche Forschungsgemeinschaft

 

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2. September 2011, 15.30 bis 16.30 Uhr

Hamm

Kinderuni spezial: Warum Löcher weh tun, oder warum man Zähne putzen muss!

Dr. Haselroth, Gesundheitsamt Hamm

 

Zahnaufbau, Zahnbelag, Karies und Kariesprophylaxe stehen auf dem Programm des Kinderuni Vortrages im „Bauch“ der MS-Wissenschaft. Wie sieht ein Zahn von innen aus? Was ist Zahnbelag? Wie entstehen Löcher? Was muss man tun, um Karies vorzubeugen? Diese und weitere Fragen beantwortet Frau Dr. Haselroth aus dem Gesundheitsamt, die zur Veranschaulichung auch eine Riesenzahnbürste mitbringt. Wer seine alte Zahnbürste abgibt, bekommt eine neue.

 

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28. September 2011, 18:00 bis 20:00 Uhr

Berlin

Ein Leben auf Standby – Die modernen Volksleiden Stress, Burnout und Depression

Stress gehört zum Leben. Wenn allerdings Stressoren wie Termin- und Leistungsdruck, Jobunsicherheit und Zukunftsängste oder familiäre Belastungen überhand nehmen, besteht die Gefahr, dass sich Krankheitsbilder wie chronische Erschöpfung, Burnout und Depressionen entwickeln. Dies passiert nicht selten: 2008 waren deutsche Arbeitnehmer allein wegen Burnout-Symptomen fast 10 Millionen Tage krank. Laut einer 2009 veröffentlichten Studie der Betriebskrankenkassen entstehen dadurch Kosten in Höhe von 6,3 Milliarden Euro. 

 

Liegen die Ursachen für die Leiden in unserer anforderungsintensiven Lebensumwelt und psychosozialen Belastungen oder hängen sie mit dem individuellen Charakter und den Lebensumständen zusammen? An der Podiumsdiskussion nehmen teil: Ulrich Hegerl vom Kompetenznetz Depression des Universitätsklinikums Leipzig, Herbert Heuer vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund sowie Leo Montada, früherer Direktor des Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation an der Universität Trier. Die Moderation übernimmt Hartmut Wewetzer, Leiter des Wissenschaftsressorts des Tagesspiegels.

 

Im Anschluss an die Veranstaltung ist bis 21.30 Uhr der Besuch der Ausstellung möglich.

 

Veranstalter: Leibniz-Gemeinschaft

 

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29. September 2011, 17:00 bis 18:30 Uhr

Berlin

Krankwerden? Nein Danke!

Was wir heute über die großen Volkskrankheiten und ihre Vermeidung wissen.

In der Gesundheitsforschung gewinnt die Prävention rasch an Bedeutung. Weil wir immer mehr über Krankheitsentstehung wissen, können wir auch immer genauer sagen, wie wir unser Risiko für Herzinfarkt, Krebs oder Diabetes durch einen entsprechenden Lebensstil verringern können. Allerdings werden wir über eine Vielzahl von Medien auch mit vielen veralteten, missverständlichen oder irreführenden Informationen versorgt und sind oft unsicher, worauf wir wirklich achten sollten.

Auf dieser Veranstaltung der Technologiestiftung Berlin geben zwei Experten einen Einblick in die aktuelle Forschung zur Krankheitsprävention und stehen für die Fragen des Publikums zur Verfügung.

Die Vorträge an Bord:

•    Sport in der Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen
Prof. Dr. Klaus Bonaventura, M.A., Leitender Oberarzt der Kardiologie, Angiologie, Konservative Intensivmedizin, Ärztlicher Leiter des Zentrums für Prävention, Klinikum Ernst von Bergmann, Potsdam, und Juniorprofessur für Kardiovaskuläre Sekundärprävention in der Sportmedizin, Hochschulambulanz der Universität Potsdam, Zentrum für Sportmedizin, Freizeit-, Gesundheits- und Leistungssport, Universität Potsdam


•    Ernährung und Diabetes
Prof. Dr. med. Joachim Spranger, Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Endokrinologie, Diabetes und Ernährungsmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Moderation:
Dr. Kai Bindseil, Clustermanager Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg, TSB Innovationsagentur Berlin.

Eintritt frei. Um Anmeldung zur TSB-Veranstaltung wird gebeten unter www.biotop.de

Veranstalter: Technologiestiftung Berlin

 

 Kontakt

Beate Langholf
Projektleitung
Tel.: 030-20 62 295-50
Fax: 030-20 62 295-15
Beate Langholf

 

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