Für mich ist „gesund“ das Gefühl, das ein jeder Mensch hat, wenn er mit sich zufrieden ist.
Prof. Dr. Heike Walles
Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik
Die Ausstellung auf der MS Wissenschaft gibt einen Überblick über die Forschung für unsere Gesundheit. Aber: Was ist eigentlich „gesund“? Und welches sind die wichtigsten Fragen, die die Gesundheitsforschung in den nächsten Jahrzehnten beantworten muss? Wir haben Wissenschaftler gefragt, die mit ganz unterschiedlichen Exponaten in der Ausstellung vertreten sind:
Dazu hat sich kürzlich auch Annette Schavan in einem Gastbeitrag im Tagesspiegel geäußert: "Die medizinische Forschung muss beide Geschlechter angemessen in die Untersuchungen einbeziehen. Frauen dürfen nicht wie bisher in klinischen Studien zugunsten junger Männer unterrepräsentiert bleiben." Denn es gibt große Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Die männliche und weibliche Leber bauen etwa unterschiedlich schnell Gifte ab. Deshalb sind generelle Angaben zu Medikamentendosierung in Frage zu stellen. Es kann zu Überdosierung kommen oder die gewünschte Wirkung kann ausbleiben.
Um die Forschung auf diesem Gebiet voran zu treiben, gibt es an der Berliner Charité seit 2003 das Institut für Geschlechterforschung in der Medizin.
Guten Morgen,wie hiedf es nochmal im Anhalter- Film? Die Welt ist das Labor von Me4usen ? oder so e4hnlich.Wfcnsche Dir ein rohfes, neues Jahr. Mf6ge es ein Gutes ffcr Dich werden.shiva
Nur eine geschlechtergerechte Gesundheitsforschung und -versorgung wird die Ressourcen wirkungsvoll einsetzen können. Alles Andere ist Verschwendung und damit unwirtschaftlich!
Anstatt immer individuellere und teurere Behandlungsmethoden oder Modekrankheiten zu erforschen, sollten wir die Erforschung neuer Medikamente für Entwicklungsländer noch stärker unterstützen. Das Know-How dafür ist vorhanden.
Der wirtschaftliche Druck und damit die Anforderungen von Unternehmen an seine Mitarbeiter wird immer größer. Acht von Zehn Deutschen fühlen sich gestresst. Burn-Out wird Volkskrankheit. Wir sollten uns überlegen, wie wir dies zukünftig eindämmen können.
Genau darüber können alle Interessierten am 28. September 2011 um 18:00 Uhr an Bord der MS Wissenschaft in Berlin diskutieren. Geisteswissenschaften im Dialog lädt ein zur Veranstaltung "Ein Leben auf Standby - Die modernen Volksleiden Stress, Burnout und Depression". Details dazu unter www.ms-wissenschaft.de unter "Rahmenprogramm".
Die Antworten sind Auszüge aus unserer Rubrik „Wissenschaft persönlich“. Dort stellen wir mit einem Fragebogen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor. Alle Fragen und Antworten finden Sie bei Wissenschaft persönlich: