Stadt der Wissenschaft 2012
Stifterverband sucht siebte Stadt der Wissenschaft
Zum siebten Mal sucht der Stifterverband die „Stadt der Wissenschaft“. Im Wettbewerb sind Städte dazu aufgerufen zu zeigen, welchen hohen Stellenwert Wissenschaft und Bildung im städtischen Leben einnehmen. Der Stifterverband möchte damit Bürgerinnen und Bürger mehr für Wissenschaft begeistern und vielfältige Netzwerke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Stadtverwaltung anregen. Die Siegerstadt bekommt den begehrten Titel für ein Jahr den begehrten Titel und maximal 250.000 Euro Preisgeld. Förderpartner des Wettbewerbs ist die Deutsche Bank.
Der Wettbewerb richtet sich an klassische Universitätsstädte und bekannte Technologieregionen ebenso wie an Städte, die ihr Profil als Wissenschaftsstadt noch schärfen wollen. „Es kommt keineswegs auf die Größe der Stadt oder die Zahl der Forschungseinrichtungen an, sondern auf vernetztes Denken, originelle Ideen, nachhaltige Kooperationen und vielfältige Formate“, sagte der Generalsekretär des Stifterverbandes, Andreas Schlüter, anlässlich der Ausschreibung der neuen Wettbewerbsrunde für das Jahr 2012.
Bei dem Wettbewerb spielt die Wissenschaft ein ganzes Jahr lang in einer Stadt die Hauptrolle. Sechs Städte hat der Stifterverband bisher mit dem begehrten Titel ausgezeichnet: Bremen/Bremerhaven, Dresden, Braunschweig, Jena, Oldenburg und Mainz. Insgesamt haben sich bislang über 50 Städte am Wettbewerb beteiligt.
Den Titel verleiht der Stifterverband exklusiv für ein Jahr. Allen bisherigen Siegerstädten gelang es, die Auszeichnung für das eigene Stadtmarketing zu nutzen. Denn für die Stadtentwicklung hat das Thema Wissenschaft mittlerweile eine ähnlich hohe Bedeutung wie der Tourismus.
Zunächst sind die Städte aufgefordert, bis zum 20. Oktober 2010 eine kurze Ideenskizze einzureichen. Daraus wählt die Jury drei Städte aus, die in der nächsten Runde eine Vollbewerbung erarbeiten und ihr Konzept in der zweiten, dann öffentlichen, Jurysitzung im März 2011 präsentieren.
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