Lichtshow am Naturhistorischen Museum Mainz

Leuchtender Abschluss: Mit einer Lichtshow am Naturhistorischen Museum endet die „Baustellenparty“ in Mainz. Foto: Landeshauptstadt Mainz

 

Stadt der Wissenschaft 2011

Mainz eröffnet Veranstaltungsprogramm

Mit einer „Baustellenparty“ feiert Mainz am 16. Januar den Start des Veranstaltungsprogramms zur „Stadt der Wissenschaft 2011“. Bei freiem Eintritt sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, einige der interessantesten Baustellen des Wissenschaftsstandorts zu entdecken.

Zu den insgesamt acht Stationen gehören unter anderem der Gutenberg-Campus, die Fachhochschule Mainz, die Grabung am Römerschiffmuseum und der Zollhafen. Die Party endet mit einer Lichtshow am Naturhistorischen Museum.

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hatte Mainz als „Stadt der Wissenschaft 2011“ ausgezeichnet. Unter dem Motto „E= MZ²“ startet die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz nun in die erste Etappe eines umfangreichen Programms, mit mehr als 200 Projekten im ersten Halbjahr. Neben vielen Einzelveranstaltungen gehören dazu auch Studien und nachhaltige Projekte.

Höhepunkte des Jahres sind unter anderem der Wissenschaftssommer, den Wissenschaft im Dialog gemeinsam mit lokalen Partnern vom 04. bis 09. Juni 2011 ausrichtet, und die „Spektrale“, eine Ausstellung der Mainzer Wissenschaftsallianz in der Rheingoldhalle.

Zum Flyer der Baustellenparty (pdf)


 

Siegerjubel der Mainzer Finalteilnehmer Foto: Stifterverband/David Ausserhofer

Mainz wird Stadt der Wissenschaft 2011

In der Finalrunde um die „Stadt der Wissenschaft 2011“ setzte sich die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz gegen Bielefeld und Chemnitz durch. Den mit 250.000 Euro dotierten Titel verlieh der Stifterverband zum sechsten Mal. Damit verbunden ist auch der Wissenschaftssommer 2011. Wissenschaft im Dialog wird ihn vom 4. bis zum 10. Juni gemeinsam mit lokalen Partnern in Mainz ausrichten.


Mainz hatte sich mit dem Motto „Leidenschaftlich wissenschaftlich“ beworben. Überzeugt hat die Jury vor allem der durch konkrete Projekte gestützte Beitrag von Wissenschaft und Wirtschaft zur Stadtentwicklung und zum heutigen und künftigen Wohlergehen aller Bürger in Mainz. Die Stadt punktete mit einer Fülle von Initiativen in der Wissenschaftskommunikation – vom Wissenschaftssommer bis zur „Night of the Profs“. Einige Formate wie die „Universität im Rathaus“ gibt es schon seit 30 Jahren.

Die Mainzer Bewerbung ruht auf drei Säulen. So will die Stadt im Jahr 2011 und darüber hinaus Wissenschaft möglichst vielen Menschen zugänglich machen und Chancengerechtigkeit in der Bildung verankern („Kommunale Bildungslandschaften“). Unter dem Titel „Arbeitswelten der Zukunft“ will Mainz mehr Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft anregen. Auf „Schauplätzen des Wissens“ schließlich soll ein breiter öffentlicher Dialog über das Welt- und Menschenbild der Wissenschaft entstehen. Dafür stehen nach den Plänen 1,75 Mio. Euro zur Verfügung.

Die Jury lobte ausdrücklich auch die hochkarätigen Bewerbungen der beiden anderen Finalisten Bielefeld und Chemnitz. Beide Städte erhalten jeweils 50.000 Euro als Preisgeld für ein besonders herausragendes Projekt ihrer Bewerbung.

Bielefeld setzt das Preisgeld für einen Wettbewerb für Wissenschaftskommunikation und für einen Workshop zur Vorbereitung des Wissenschaftsfestivals GENIALE 2011 ein. Das Bielefelder Wissenschaftsbüro will den renommierten internationalen Wettbewerb für Wissenschaftskommunikation „FameLab“ nach Bielefeld holen. Im Januar und Februar 2011 soll ein Talentwettbewerb für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler starten.

In Chemnitz sind vier Projekte in der konkreten Planung. So soll die „Twitter Wall“ entstehen, die bereits die Jury des Stifterverbandes beeindruckt hatte. Bürger können ihre Ideen für die Zukunft der Stadt als Kurznachrichten auf eine Großbildleinwand senden. Weitere Vorhaben sind ein Bücherschrank, ein Trommel- und ein Schülerprojekt.

Zur Pressemitteilung des Stifterverbands

 

 

Stadt der Wissenschaft im Video

Der Film zum Finale

Wie präsentieren sich die Bewerberstädte, wie urteilt die Jury, und worauf kommt es beim Wettbewerb des Stifterverbandes eigentlich an?

weitere Informationen

Stadt der Wissenschaft 2011

Kontakt

Stadt der Wissenschaft:

Andrea Frank
Programmleiterin Forschung und Wissenschaftsdialog
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Hauptstadtbüro
Oranienburger Str. 13/14
10178 Berlin

Tel: 030-32 29 82 - 502
Fax: 030-32 29 82 - 515
Andrea Frank

Wissenschaftssommer:

Hella Grenzebach
Projektleiterin Wissenschaftssommer
Wissenschaft im Dialog
Charlottenstraße 80
10117 Berlin

Tel.: 030-206 22 95-45
Fax: 030-206 22 95-15
Hella Grenzebach 

 
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