Wissenschaftssommer Bremen 2002

Während des Wissenschaftssommers 2002 in Bremen hatte das Publikum Gelegenheit, die Geowissenschaften kennen zu lernen: Zur Eröffnung inszenierte das Künstlernetzwerk phase7 die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft in der multimedialen Show „Planet Erde“ auf dem Bremer Domshof.

In einem Schülerparlament erarbeiteten 100 Schüler aus Bremen, Bremerhaven, Hamburg und Berlin in Arbeitsgruppen Thesenpapiere zum Thema „Klimaänderungen – Ursachen und Folgen“. An die Jüngsten richteten sich die Kinderausstellungen „Wunderwelt im Wassertropfen“ und „Wat is’n Wattwurm“. An Bord des Plattbodenschiffs Lüder von Bentheim konnten Schüler anhand von selbst entnommenen Proben testen, wie es um die Wasserqualität der Weser steht.

Wie in den Jahren zuvor in Bonn und Berlin hatte Wissenschaft im Dialog auch in Bremen eine Lange Nacht der Wissenschaften initiiert. Forschungsstätten, die der Öffentlichkeit gewöhnlich nicht zugänglich sind, wurden an diesem Abend für das Bremer Publikum geöffnet. Bis spät in die Nacht diskutierten die Bremer mit den Forschern, löcherten sie mit Fragen und staunten über neueste Forschungsmethoden.

In enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) der Universität Bremen und anderen engagierten Wissenschaftlern vor Ort lud WiD in dieser Woche zum lebendigen Dialog zwischen interessierten Laien und Wissenschaftlern. Publikumserfolge waren unter anderen die große Fotoinstallation der Helmholtz-Gemeinschaft auf dem Bremer Bahnhofsvorplatz, die interaktiven Umweltplanspiele und Planetensimulationen von Fraunhofer-Instituten sowie die Vortragsreihen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Leibniz-Gemeinschaft.

 
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