Schülerlabore und Mitmach-Experimente
„Praktisch ausprobieren, was sie im Unterricht theoretisch lernen“
Praxis ist spannender als alle Theorie: Davon können sich Magdeburgs Schülerinnen und Schüler während des Wissenschaftssommers vom 5. bis zum 11. Juni überzeugen. Das große Wissenschaftsfestival hat einige Angebote speziell für Jugendliche im Programm: Institute der Helmholtz-Gemeinschaft bieten auf dem Alten Markt spannende Experimente zum Mitmachen an, das Max-Planck-Institut Magdeburg veranstaltet in seinen Laboren Workshops für den Nachwuchs und Graffiti-Künstler sprühen gemeinsam mit Teenagern Impressionen zum Thema Energie an die Wand.
Auf dem Alten Markt wird unter anderem der Stand der Helmholtz-Gemeinschaft zu finden sein. In ihren 16 Instituten hat Deutschlands größte Wissenschaftsorganisation bereits 22 Schülerlabore eingerichtet. Dort können Schulklassen Forschung hautnah erleben und ausprobieren. Für den Wissenschaftssommer werden drei dieser Institute spannende Experimente mit auf den Alten Markt bringen: Was treibt Raketen an? Wie funktioniert ein Vakuum? Und warum herrscht im Weltall komplette Stille?
„Bei uns können Jugendliche praktisch ausprobieren, was sie im Unterricht theoretisch lernen“, sagt Thorsten Lange, der die Schülerlabore der Helmholtz-Gemeinschaft koordiniert. Der Stand wird während der gesamten Ausstellungszeit auf dem Alten Markt geöffnet sein, Interessierte können spontan vorbeischauen.
Anmelden bis zum 15. Mai sollten sich Schulklassen hingegen für die jeweils zweistündigen Workshops des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg. In dieser Zeit erforschen die Jugendlichen beispielsweise Enzymreaktionen anhand von Bäckerhefe, erfahren wie eine Brennstoffzelle funktioniert und basteln ein autonom angetriebenes Lego-Fahrzeug.
Das MPI führt bereits seit Ostern 2002 Schülerpraktika durch. „Während des Wissenschaftssommers wollen wir nun ganze Schulklassen oder Schülergruppen für die Arbeit in unserem Haus begeistern. Wir haben ein ausgewähltes Angebot an Experimenten und Denkaufgaben vorbereitet“, sagt Gabriele Krätzer vom MPI.