
Foto: David Ausserhofer/WiD
Auch die Stadt der Wissenschaft Mainz hat für die Woche des Wissenschaftssommers ein vielfältiges Programm zusammen gestellt. In Veranstaltungen, Vorträgen, Führungen, Ausstellungen und mehr können Besucherinnen und Besucher Wissenschaft hautnah erleben.
„Wissenschaft zum Anfassen und Mitmachen“ präsentiert der 10. Wissenschaftsmarkt am 4. und 5. Juni. Mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben Einblick in das breite wissenschaftliche Spektrum der Mainzer Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Mainzer Physiker erläutern beispielsweise den „Mythos Einstein“ und präsentieren den „Relativitäts-ICE“. Ärzte und Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz zeigen, wie das Gehirn funktioniert und was die modernen Neurowissenschaften bei der Erforschung und Behandlung von Schlaganfall, Epilepsie und Demenz leisten können.
Kinder ab 5 Jahren sind zu einer Mitmach-Meile eingeladen. Sie erleben chemische Experimente aus der Hexenküche und können einen Energieparcours absolvieren.
Ein Höhepunkt zum 10. Jubiläum des Wissenschaftsmarkts ist die große Bühnenshow am Samstag, bei der unter anderem die Wissenschafts-Comedy-Gruppe „Die Physikanten“ auftritt.

Foto: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Am Sonntag, den 5. Juni, steigt dann im großen Haus des Staatstheaters die „Night of the Profs“: Moderiert von Ingolf Bauer laden Professorinnen und Professoren der Geistes- und Sozialwissenschaften zu einem Streifzug durch die Kulturen der Welt ein. Warum wird Barack Obama zur populär-kulturellen Ikone in der Volksrepublik China? Und wieso reizt das Fremde – in der Musik, beim Essen, im Design oder im Urlaub? Diese und andere Phänomene werden beleuchtet.
Schon am Samstag, den 4. Juni, entführt das Deutsche Institut der Universität Mainz seine Besucherinnen und Besucher in das Jahr 1184: Der Stauferkaiser Friedrich Barbarossa erhob seine Söhne in den Ritterstand, und das Ereignis wurde mit einem prunkvollen Hoffest gefeiert. Die literarischmusikalische Soiree „mainz1184“ erinnert an das Fest, bei dem Literaten, Sänger und Musiker in Mainz zusammen kamen, um die Idee von Liebe und Ritterschaft zu feiern.

Foto: Stadt Mainz
Familien und Schulklassen sind während des Wissenschaftssommers zu Forschungsexpeditionen eingeladen. Sie können kleinste Bodenlebewesen entdecken, fremden Wesen aus der Galaxie auf die Spur kommen oder den Forschungsreaktor der Uni Mainz kennen lernen. Für Grundschülerinnen und –schüler gibt es eine Schnitzeljagd im Stadtarchiv.
Ältere Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, sich über das Frühstudium
an der Uni zu informieren. Am 6. Juni berichten Frühstudierende über ihre Erfahrungen. Die Fachbereiche stellen das Programm des Frühstudiums vor.
Zum Mainzer Veranstaltungsprogramm gehören auch Vorträge und Führungen. So erläutert der ZDF-Moderator und Professor für Astrophysik Prof. Dr. Harald Lesch, welche Rolle der Irrtum in der Wissenschaft spielt. Im Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) verdeutlicht eine Führung, wie Ärzte der griechischen und römischen Antike auch ohne hochwirksame Narkose operierten. Wissenschaftler vom Institut für Interkulturelle Pädagogik im Elementarbereich (IPE) erläutern die Vorteile der Förderung einer frühen Mehrsprachigkeit im Einklang mit interkulturellen pädagogischen Ansätzen.
Im Landtag Rheinland-Pfalz trifft Wissenschaft auf Musik: Im Gesprächskonzert „Mehrstimmige Gesänge von Franz Schubert“ können sich die Zuhörer über die „Neue Schubert-Ausgabe“ informieren, dabei Einblicke in die musikwissenschaftliche Arbeit erhalten – und der Musik des berühmten Komponisten lauschen.
Das ehemalige Umspannwerk, das Stadthistorische Museum und das Institut für Europäische Geschichte öffnen ihre Ausstellungen während der Wissenschaftssommer-Woche bei freiem Eintritt. Besucherinnen und Besucher finden interaktive Exponate zu den Themen Wasser und Energie, sie können sich über die Geschichte der Mainzer Schellackunternehmen informieren oder eine virtuelle Rheinreise mit dem Dampfschiff unternehmen.

Foto: Fachhochschule Mainz
Dem Transfer von Wissenschaft in die Praxis widmet sich schließlich die Ideen- und Konzeptbörse „concepticus“. Die Veranstaltungen informiert über die Entwicklung marktfähiger Produkte und die Unternehmensgründung. Unter anderem präsentieren Studierende und Schülerinnen und Schüler aus Jugend forscht, Jugend gründet und JUNIOR ihre Geschäftsideen und Projekte.
04. Juni 2011
10.00 – 20.00 Uhr
05. Juni 2011
11.00 – 18.00 Uhr
05. Juni 2011
10.00 – 23.00 Uhr
04. Juni 2011
19.00 – 23.00 Uhr
06. Juni - 08. Juni
04. Juni 2011
15.00 Uhr und 21.00 Uhr
05. Juni 2011
11.00 und 15.00 Uhr
08. Juni 2011
18.00 Uhr
04. Juni - 09. Juni 2011
08. Juni 2011
13.00 - 21.00 Uhr
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie im
Programmheft des Wissenschaftssommers (pdf)
oder bei der