
Drei Teams präsentierten ihre interaktiven Exponate. Foto: David Ausserhofer/Wi
Besucherinnen und Besucher des Wissenschaftssommers wurden zur Jury. Sie stimmten darüber ab, welches Team den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis „Wissenschaft interaktiv“ erhält. Ein Team von Wissenschaftlern und PR-Experten aus Kiel hat nach einem spannenden Finale gewonnen. In seinem Wettbewerbsbeitrag gab das Team um die Dermatologin Prof. Dr. Regina Fölster-Holst einen Einblick in die Funktionsweise und den Aufbau der Haut.
Die Projekte der Finalteilnehmer aus Berlin informierten über die Rolle der Mathematik in der Medikamentenentwicklung und über die Vorgänge bei der Entscheidungsfindung im Gehirn.
Das Siegerteam des Universitätsklinikums Schleswig Holstein, Campus Kiel ermöglichte einen Einblick in Funktionsweise und Aufbau der Haut. In acht begehbaren Modellen erläuterte es neben den Grundfunktionen auch Erkrankungen der Haut wie Neurodermitis oder Verletzungen, beispielsweise durch Tattoos oder Piercings.
Das DFG-Forschungszentrum Matheon und das Zuse-Institut Berlin zeigten gemeinsam, welche Rolle die Mathematik bei der Entwicklung neuer Medikamente spielt. In einem begehbaren Proteinmodell konnten Besucher selbst nachvollziehen, welche Schritte notwendig sind, um passgenaue und wirkungsvolle Medikamente zu entwickeln.
Warum entscheidet sich mein Gehirn für Schokoladenkuchen und nicht für den gesunden Apfel? Eine Antwort auf diese Frage fanden die Besucher beim Experiment der Berlin School of Mind and Brain der Humboldt-Universität. Ein Gehirnmodell informierte über den neurowissenschaftlichen Hintergrund.
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