Bücher und Sammelwerke
Empfehlenwertes zu Wissenschaftskommunikation
Im Folgenden eine Liste mit empfehlenswerten Büchern und Sammelbänden rund um das Thema Wissenschaftskommunikation.

Wie man als Forscher oder als Wissenschaftseinrichtung erfolgreich kommuniziert, tragen in Online-Artikeln (ehemaliges „Handbuch Wissenschafts kommunizieren“) erfahrene Wissenschaftsjournalisten, Öffentlichkeitsarbeiter, Wissenschaftsmanager und Medienmacher aus der Scientific Community zusammen.
Die umfangreichste deutschsprachige Sammlung (kostenpflichtig) zum Thema Wissenschaftskommunikation versammelt erprobte Methoden, Tipps und Erfahrungen und beantwortet Fragen wie:
Zur Online-Bibliothek Wissenschaft kommunizieren

Andreas Archut, Christoph Fasel, Franz Miller, Eva-Maria Streier (Hrsg.): . Öffentlichkeitsarbeit, Transfer und Marketing für Lehre und Forschung. Raabe Verlag, Berlin 2008.
Einen hervorragenden Überblick über die wichtigsten Schritte zu einer erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit in Wissenschaft und Forschung bietet das „Handbuch Wissenschaft kommunizieren“ der vier ausgewiesenen Wissenschaftskommunikatoren Eva-Maria Streier, Andreas Archut, Christoph Fasel und Franz Miller. Dem Herausgeberteam gelingt es, Wissenschaftlern, die ihre Forschung Schülern, Studierenden, Journalisten, Wirtschaftsvertretern, Politikern und Verbänden vermitteln wollen, genau jene Handlungsanweisungen mitzugeben, die sie tatsächlich brauchen.
Das Werk ist ein Praxisratgeber. Theoretische Grundlagen werden zwar mitgeliefert, den Schwerpunkt bilden jedoch praktische Tipps und Hinweise, die Wissenschaftler sofort umsetzen können oder die ihnen sagen, wer sie unterstützen wird bei der Kommunikation ihrer Forschungsergebnisse. Denn die vier Herausgeber – drei von ihnen sind Leiter von Pressestellen – sind nicht der Meinung, dass ein Wissenschaftler die Kommunikation von A bis Z selbst beherrschen muss. Einen Überblick soll er erhalten und einschätzen lernen, wann ihm welche Art von Kommunikation hilfreich sein könnte und wie er die Medienwelt gewinnbringend für sich nutzen kann. So kann das Nachschlagewerk schnell zu Rate gezogen werden, wenn zum Beispiel ein Interview mit einem Journalisten ansteht. Es bietet umfassende Checklisten zum Beispiel mit Fragen, die helfen, die Medienrelevanz einer Information einzuschätzen. Und es zeigt, was die Zusammenarbeit mit Pressestellen und Journalisten erleichtert. Ein Handbuch, das nicht überfrachtet ist, trotzdem aber so umfassend informiert, dass auch professionelle Wissenschaftskommunikatoren Neues entdecken werden.
Das Grundwerk „Handbuch Wissenschaft kommunizieren“ umfasst einen Ordner mit 480 Seiten sowie eine Tool-CD-ROM und kostet 98 Euro. Die Ergänzungslieferungen (ca. 140 Seiten plus eine aktualisierte Tool-CD-ROM) erfolgen viermal jährlich zu je 57 Euro. Zum Raabe Verlag

Winfried Göpfert, Volker Lange (2006): Herausgegeben von der Klaus Tschira Stiftung
Wie funktionieren Medien, wie arbeiten Journalisten? Und wie schaffen Sie es als Wissenschaftler, die Medienwelt für sich zu nutzen? Der Band informiert Wissenschaftler darüber, wie eine gute Zusammenarbeit mit Journalisten jeglicher Medien aussehen kann: Er hilft beim Zusammenstellen einer Pressemappe, gibt Tipps zur Vorbereitung auf Interviews und zeigt auf, wie sich typische Fallstricke in der Zusammenarbeit mit Medien vermeiden lassen.
Göpfert und Lange versetzen Wissenschaftler mit dem Handbuch in die Lage, gute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für ihren Forschungszweig, ihr Institut und sich selbst zu machen.
Die PDF-Version des Handbuchs steht bei Wisskomm e. V. kostenlos zum Download bereit. Das Handbuch inklusive DVD und einer einjährigen Schnuppermitgliedschaft bei Wisskomm e.V. kostet 24 Euro. Zu Wisskomm. e.V.Zum Handbuch (pdf)

Anita Hermannstädter, Michael Sonnabend, Cornelia Weber (Hrsg.): Edition Stifterverband, Essen 2008.
Die Rolle der Universitäten auf dem Gebiet der Wissenschaftskommunikation war im Frühjahr 2007 Thema einer vom Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität, Wissenschaft im Dialog und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft veranstalteten Tagung in Berlin. Eingeladen waren Experten aus den Bereichen Wissenschaft und Medien, die theoretisches Wissen und praktische Erfahrungen zum Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft präsentierten. Wer die Veranstaltung verpasst hat, kann die Ergebnisse in diesem Tagungsband nachlesen. Die Publikation "Wissenschaft kommunizieren. Die Rolle der Universitäten" ist in der Edition Stifterverband erschienen und im Buchhandel zum Preis von 19,80 Euro zu beziehen.Zum Tagungsband (pdf)

Holger Hettwer, Markus Lehmkuhl, Holger Wormer, Franco Zotta (Hrsg.): Verlag Bertelsmann Stiftung 2008, 598 Seiten, Broschur, € 44,–
Wissenschaftsjournalismus hat in den vergangenen Jahren einen beispiellosen Boom erlebt: Neue Magazine und TV-Formate drängen auf den Markt, die Debatten um Stammzellen, Klonen und Gen Food haben die Politik- und Feuilletonseiten der Meinungsmacher erobert, und selbst kleinere Medien setzen verstärkt auf das Interesse ihrer Leser an Wissenschaft.
Doch was genau ist (guter) Wissenschaftsjournalismus? Über 40 Autoren dokumentieren in diesem Buch Trends und Entwicklungen, aktuelle Debatten und Hintergründe des Wissenschaftsjournalismus. Dieses Lehrbuch für Hochschule und Redaktion will erstmals den Sachstand aus vielen unterschiedlichen Disziplinen zusammentragen, um Gegenwart und Zukunft des Wissenschaftsjournalismus ebenso facettenreich wie kritisch und umfassend darzustellen. Das Buch schlägt Brücken zwischen journalistischer Praxis und wissenschaftlicher Forschung und versammelt Beiträge aus der Praxis und der Theorie – mit dem Ziel, Anfängern und Fortgeschrittenen im Journalismus Leitlinien und Arbeitshilfen sowie Wissenschaftlern neue Anregungen für ihre Forschung zu geben.Zur Bertelsmann Stiftung
In unserem kleinen „Werkzeugkasten für die Wissenschaftskommunikation“ veröffentlichen wir in Kooperation mit dem Raabe-Verlag auszugsweise Artikel aus der „Online-Bibliothek Wissenschaft kommunizieren“ (ehemals Handbuch „Wissenschaft kommunizieren“).