Von Ludwig Kürten
Kontakte mit Medien oder Öffentlichkeit schaden der wissenschaftlichen Karriere nicht – im Gegenteil. Entsprechende Kontakte – und die dazu notwendigen Kompetenzen – gehören inzwischen zum guten (wissenschaftlichen) Ton. Wo immer Sie in der Wissenschaft stehen: Signalisieren Sie Ihrem Arbeit- oder Mittelgeber, Ihren Vorgesetzten oder den zuständigen Gremien, dass Sie persönlich (oder Personen in Ihrem Verantwortungsbereich) Interesse an einem Kommunikationstraining haben und erzeugen Sie damit gleichzeitig eine Nachfrage am Markt.
Wichtig ist, dass Sie individuell entscheiden: 1. Welche Zielgruppen sind Ihnen wichtig? 2. Welche Art von Training benötigen Sie, um sich die entsprechenden Kompetenzen anzueignen? Das Angebot an geprüften Trainern und Teams ist klein. Sichten Sie mögliche Angebote auf jeden Fall sorgfältig und entscheiden Sie gemäß Ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen. […]
Die beiden Checklisten versuchen, Ihnen bei Planung und Auswahl möglicher Angebote entsprechende Entscheidungshilfen zu geben:
Dieser Beitrag ist ein Ausschnitt aus dem Artikel „Kommunikative Kompetenz trainieren – Ein Leitfaden zum Umgang mit Medien- und Kommunikationstrainings“, Handbuch „Wissenschaft kommunizieren“, J 1.1.
Ludwig Kürten war nach dem Biologiestudium zunächst Wissenschaftsredakteur bei der Tageszeitung „Die WELT“. Seit 1991 ist er freiberuflich als Wissenschaftsjournalist und Autor, in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie als Organisator und Leiter von Kommunikations- und Medientrainings tätig.
1996 initiierte er die Seminarreihe „Das Wissen der Forschung – verständlich für Laien“, die zehn Jahre im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft Kommunikationstrainings für den wissenschaftlichen Nachwuchs anbot.
Darüber hinaus hat er viele weitere Trainingsveranstaltungen für wissenschaftliche Einrichtungen und Organisationen organisiert und geleitet.
Zu diesem Thema siehe auch unsere Rubrik Medientraining