Prof. Dr. Jürgen Renn, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin
Die Begründung der neuzeitlichen Mechanik war die erste Revolution der Physik und bedeutete zugleich das Ende des aristotelischen Weltbildes und den Anfang der modernen Wissenschaft. Prof. Renn geht der Frage nach, ob diese Revolution ein Paradigmenwechsel oder eine Transformation des überlieferten Wissens war. Im Zentrum steht dabei das Werk Galileo Galileis, das sich nach neuesten Forschungen als weniger einzigartig und isoliert erweist als bisher angenommen. Anhand zentraler Begriffe der Mechanik beleuchtet Prof. Renn die Transformationsprozesse, die zu neuen Einsichten führen, und eröffnet uns ein neues Verständnis für die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen.
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