http://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/wissenschaftssommer/saarbruecken-2009/wissenschafts-filmfest.html
 

Vor dem Film gibt's eine wissenschaftliche Einführung, nach dem Film können Fragen an einen Experten gestellt werden. Das Wissenschafts-Filmfest verbindet Kino mit aktueller Forschung. Foto: Hendel

Wissenschafts-Filmfest

Forschung - eine Expedition ins Unbekannte

Es gibt kaum einen Ort, an dem man so leicht in fremde Welten eintauchen und hinter verschlossenen Türen Neues entdecken kann wie im Kino. Das Wissenschafts-Filmfest lädt mit jedem Hollywood-Film zu einer Reise in ein spannendes Forschungsgebiet ein. Und diese ist nach der Filmvorführung nicht zu Ende – Jugendliche und Erwachsene sind eingeladen, ihre Nase tiefer in das wissenschaftliche Thema zu stecken. Zu jedem Film ist ein Experte aus einer renommierten Forschungseinrichtung in Deutschland eingeladen, er führt kurz in das Thema ein und beantwortet nach dem Film Fragen zur Wissenschaft. Die beiden Wissenschaftsjournalistinnen Ismeni Walter und Tanja Winkler aus Köln moderieren die Veranstaltungen.

 

Die Insel

USA, 2005, Regie: Michael Bay
Darsteller: Scarlett Johansson, Ewan McGregor, 136 min., FSK 16

Mitte des 21. Jahrhunderts züchtet ein Biotec-Konzern an einem entlegenen Ort menschliche Klone. Doch sie dürfen nur eine begrenzte Zeit ein eigenes Leben führen, denn sie sind das Ersatzteillager ihrer reichen, menschlichen Originale. Der Klon Lincoln Six-Echo kommt hinter dieses düstere Geheimnis. Seine einzige Überlebenschance ist die Flucht, und so wagt er mit seiner schönen Klon-Kollegin Jordan Two-Delta den Ausbruch und geht auf die Suche nach seinen Erzeugern…

Haustierklone, geklonte Menschen – ist das schon Realität? Wie unterscheidet sich dieser Film von der Wirklichkeit im Gentechnik-Labor? Wie funktioniert das Klonen?

Diese und weitere Fragen beantwortet: Prof. Björn Scheffler, Life & Brain Zentrum der Universität Bonn

 

Erin Brokovich

USA, 2000, Regie: Steven Soderbergh
Darsteller: Julia Roberts, David Brisbin, DawnDidawick, Albert Finney, 130 min., FSK 6. Wir empfehlen den Film ab 12 Jahren.

Die arbeitslose, alleinerziehende Mutter hat einen Autounfall und beauftragt eine Anwaltskanzlei mit dem Fall. Kurz danach erhält sie dort einen Job und ordnet Akten. Doch einige medizinische Unterlagen wecken ihr Interesse. Was sie mit Hartnäckigkeit, großem Herzen und losem Mundwerk herausfindet, ist ein großer Umweltskandal. 600 Menschen sind mit dem krebserregenden Chrom VI vergiftet und siechen vor sich hin. Mit Mitgefühl und Zorn versucht Erin Brokovich für diese Menschen zu kämpfen. Doch der Gegner ist mächtig...

Ist Trinkwasser heute noch trinkbar? Wie verteilen sich Giftstoffe im Wasser? Welche Auswirkungen haben Chemikalien auf die Umwelt?

Diese und weitere Fragen beantwortet: Prof. Dr. Klaus Kümmerer, Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Universitätsklinik Freiburg

 

Contact

USA, 1997, Regie: Robert Zemeckis
Darsteller: Jodie Foster, Tom Skerritt, Matthew McConaughey, 143 min., FSK 12

Die junge Radioastronomin Dr. Ellie Arroway belauscht das Weltall mit gigantischen Parabol-Antennen eines Radioteleskops, dabei fängt sie überraschend eine Nachricht von der Wega auf. Es gelingt ihr, sie zu entschlüsseln - sie enthält die Anleitung zum Bau eines Raumschiffes, das einen einzelnen Menschen zur Wega befördern könnte. Doch als die Forscherin schließlich aufbrechen und die Begegnung mit den Verfassern der Botschaft wagen will, stößt sie auf erheblichen Widerstand – auch aus den eigenen Reihen.

Sind wir allein im Universum? Kann man durch ein Wurmloch reisen? Was „sehen“ und „hören“ Teleskope wirklich?

Diese und weitere Fragen  beantwortet: Dr. habil. Silke Britzen,
Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn

 

I, Robot

USA, 2004, Regie: Alex Proyas
Darsteller: Will Smith, Bridget Moynahan, James Lassiter, Wyck Godfrey, 115 min., FSK 12

Chicago im Jahr 2035: Dr. Alfred Lennings stürzt aus einem Fenster der Firma U.S. Robotics. Jeder außer Detective Del Spooner, glaubt an Selbstmord. Für Spooner kommt auch der lädierte Roboter Sonny als Mörder in Frage. Aber dann hätte der gegen die von Alfred Lenning entworfenen Gesetzte verstoßen, die verhindern, dass Roboter Menschen verletzen. Spooner versucht den Fall aufzuklären, dabei entdeckt er eine Gefahr, die die Menschheit bedroht.

Gestalten Roboter die Zukunft? Wie selbständig sind Maschinen? Haben Roboter Gefühle?

Diese und weitere Fragen beantwortet: Dipl.-Ing. Kai Pfeiffer, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, Stuttgart

 

The Day after Tomorrow

USA, 2004, Regie: Roland Emmerich
Darsteller: Dennis Quaid, Jake Gyllenhaal, Ian Holm, Emmy Rossum, 123 min., FSK 12

Grapefruitgroße Hagelkörner in Tokio, Schneesturm in Delhi, Hurrikane über Hawaii. Klimaforscher Jack Hall hat seit Jahren vergeblich davor gewarnt, nun breitet sich binnen weniger Tage eine neue Eiszeit über der Nordhalbkugel aus. Auch Halls 17-jähriger Sohn Sam sitzt in New York in der Falle, gefangen durch das kippende Klima: Die Stadt friert ein. Außerdem kommt es dort durch die abschmelzenden Pole zu heftigen Flutwellen. Jack Hall macht sich zu Fuß auf den Weg nach New York, um seinen Sohn zu befreien.

Ist der Klimawandel noch aufzuhalten? Wie berechnet man das Klima der Zukunft mit einem Computer? Wieso gibt es unterschiedliche Vorhersagen?

Diese und weitere Fragen beantwortet: Dr. Achim Brauer, Leiter der Sektion Klimadynamik am Deutschen Geoforschungszentrum Potsdam

Was Wann Wo

Folgende Filme werden im Rahmen des Wissenschafts-Filmfests 2009 in Saarbrücken zu sehen sein.

Die Insel
Montag, 22. Juni,
9.30 + 20.00 Uhr

Erin Brokovich
Dienstag, 23. Juni,
9.30 + 20.00 Uhr

Contact
Mittwoch, 24. Juni,
9.30 + 20.00 Uhr

I, Robot
Donnerstag, 25. Juni,
9.30 + 20.00 Uhr

The Day after Tomorrow
Freitag, 26. Juni,
9.30  + 20.00 Uhr

Ort
CineStar Saarbrücken

Eintritt
vormittags 3,– EUR
abends  4,50   EUR

Gruppenanmeldung

Gruppen können sich für das Filmfest unter folgender Faxnummer anmelden:  0681 / 75 35 222

 
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