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Debate Science! Europäische Schülerparlamente

Jugendliche debattieren über die Zukunft des Menschen

Kontakt

Projektleiterin

Elena Lührs

Tel.: 030 2062295-65

elena.luehrs@w-i-d.de

Projektassistentin

Arwen Cross

Tel.: 030 20622951-23

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Projektassistentin

Laura Wallor

Tel.: 030 2062295-21

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22. Juli 2016

Live! — Finale der European Student Parliaments aus Manchester

Live aus der Manchester Town Hall. Am Mittwoch, den 27. Juli diskutieren Schülerinnen und Schüler mit Experten über die Zukunft des Menschen. Das Manchester City Council überträgt die Diskussion ab 9.45 Uhr live über diesen Link: manchester.public-i.tv/core/portal/webcast_interactive/236847

Gegen 16 Uhr wird dann eine Resolution an Robert-Jan Smits, Generaldirektor für Forschung und Innovation der Europäischen Union übergeben.

Alle Details: www.student-parliaments.eu

Foto: Christoph Rieken/WiD

10. März 2016

Jerusalem hat diskutiert

Das südlichste aller Schülerparlamente hat getagt. – Vom 6. bis 8. März trafen sich Schülerinnen und Schüler im Bloomfield Science Museum ‪in ‎Jerusalem‬ und diskutierten mit Experten über Stammzellen, das menschliche Gehirn und wie ein gesundes Leben aussehen kann ...

Alle Infos und bald auch das Resolutionspapier gibt es hier: www.student-parliaments.eu/local-parliaments-201516/jerusalem.html

(Foto: Bloomfield Science Museum/Avi Hayun)

Die Zukunft des Menschen

Schülerinnen und Schüler diskutieren in Sitzungssälen von Rathäusern und Parlamenten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen sich kritischen Fragen von Jugendlichen, Delegierte aus ganz Europa reisen nach Manchester. Die Europäischen Schülerparlamente von Wissenschaft im Dialog machen Jugendliche zu Abgeordneten – und verbinden Wissenschaft mit Politik.

Drei Tage diskutieren sie über gesellschaftlich relevante Themen mit wissenschaftlichem Hintergrund, befragen Forscher der entsprechenden Fachgebiete und lernen in simulierten Sitzungen parlamentarische Entscheidungsprozesse kennen. Thema der Europäischen Schülerparlamente 2015/2016 ist „Die Zukunft des Menschen“. Rund 1.500 Jugendliche und über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus vielen Ländern nehmen daran teil. Delegierte aller lokalen Parlamente reisen im Juli 2016 zum großen Abschlussparlament, das im Rahmen des EuroScience Open Forum (ESOF) in Manchester stattfindet.

Zur Website der Europäischen Schülerparlamente

Video - Abschlussparlament 2014 in Kopenhagen


Bildergalerie - Abschlussparlament 2014

Das Finale der Europäischen Schülerparlamente in Kopenhagen fand im Juni 2014 im Rahmen der EuroScience Open Forum (ESOF) statt.
Das Finale der Europäischen Schülerparlamente in Kopenhagen fand im Juni 2014 im Rahmen der EuroScience Open Forum (ESOF) statt. Quelle: Christof Rieken/Wissenschaft im Dialog.
Die Eröffnungszeremonie im Rathaus von Frederiksberg.
Die Eröffnungszeremonie im Rathaus von Frederiksberg.
Der Bürgermeister von Frederiksberg, Jørgen Glenthøj, eröffnet die Veranstaltung.
Der Bürgermeister von Frederiksberg, Jørgen Glenthøj, eröffnet die Veranstaltung. Quelle: Christof Rieken/Wissenschaft im Dialog.
Markus Weißkopf, Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog, begrüßt die Schüler.
Markus Weißkopf, Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog, begrüßt die Schüler. Quelle: Christof Rieken/Wissenschaft im Dialog.
Rund 1.500 Jugendliche aus 16 Ländern nahmen an den diesjährigen Europäischen Schülerparlamenten teil.
Rund 1.500 Jugendliche aus 16 Ländern nahmen an den diesjährigen Europäischen Schülerparlamenten teil. Quelle: Christof Rieken/Wissenschaft im Dialog.
Professor Malene Freudendahl-Pedersen von der Universität Roskilde spricht mit den Schülern über die Mobilität der Zukunft.
Professor Malene Freudendahl-Pedersen von der Universität Roskilde spricht mit den Schülern über die Mobilität der Zukunft. Quelle: Christof Rieken/Wissenschaft im Dialog.
Professor Alan Penn von der Bartlett-Fakultät der City University London arbeitet zusammen mit Schülern zum Thema Energiehäuser.
Professor Alan Penn von der Bartlett-Fakultät der City University London arbeitet zusammen mit Schülern zum Thema Energiehäuser.
Für die abschließende Debatte arbeiten die verschiedenen Teilnehmer in Arbeitsgruppe zusammen.
Für die abschließende Debatte arbeiten die verschiedenen Teilnehmer in Arbeitsgruppe zusammen. Quelle: Christof Rieken/Wissenschaft im Dialog.
Abstimmung beim Europäischen Schülerparlament in Frederiksberg
Abstimmung beim Europäischen Schülerparlament in Frederiksberg. Quelle: Christof Rieken/Wissenschaft im Dialog.
Nach dem Vorbild der Generalversammlung präsentieren die Schüler in der Debatte ihre Ideen.
Nach dem Vorbild der Generalversammlung präsentieren die Schüler in der Debatte ihre Ideen. Quelle: Christof Rieken/Wissenschaft im Dialog.
Die Schüler beteiligen sich an der Debatte.
Die Schüler beteiligen sich an der Debatte. Quelle: Christof Rieken/Wissenschaft im Dialog.
Jan Marco Müller von der Europäischen Kommission und Markus Weißkopf von Wissenschaft im Dialog übergeben den Arbeitsgruppen ihre Teilnahmezertifikate.
Jan Marco Müller von der Europäischen Kommission und Markus Weißkopf von Wissenschaft im Dialog übergeben den Arbeitsgruppen ihre Teilnahmezertifikate. Quelle: Christof Rieken/Wissenschaft im Dialog.

Partner

Demokratie erleben, Wissenschaft debattieren

„Debate Science – Europäische Schülerparlamente“ zielt darauf ab, den Dialog zwischen Jugendlichen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in ganz Europa zu fördern. Über einen Zeitraum von drei Tagen werden die Jugendlichen in simulierten Sitzungen mit parlamentarischen Entscheidungsprozessen vertraut gemacht. 

In Komitees setzen sie sich mit verschiedenen Aspekten eines Themas auseinander und treffen dabei auf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der entsprechenden Fachbereiche. Anschließend erarbeiten sie Resolutionen, die sie am dritten Tag in der parlamentarischen Debatte nach klassischem Prinzip diskutieren: Vortrag der Positionen, Angriffsrede, Verteidigung, offene Debatte und Abstimmung.

Schülerparlament

Seit 2001 führt Wissenschaft im Dialog – unter anderem in Kooperation mit der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa – Schülerparlamente auf nationaler Ebene durch. Da sich die Schülerparlamente als erfolgreiches Format zur Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Themen bewährt haben, entschied WiD sich, das Konzept auf Europa auszuweiten. Das Projekt fand 2013 zum ersten Mal in Kooperation mit dem alle zwei Jahre stattfindenden EuroScience Open Forum statt und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. 

Ein Schülerparlament umfasst in der Regel drei Tage. Moderatoren begleiten die Aktivitäten an allen Tagen. Am ersten Tag treffen die Schülerinnen und Schüler nach der offiziellen Begrüßung und einem Impulsvortrag in ihren Komitees aufeinander und lernen sich über Teambuilding-Aktivitäten kennen. Im Anschluss beginnt die Einarbeitung in das jeweilige Unterthema. Der zweite Tag beginnt mit der Vorbereitung der Expertenhearings, die im Anschluss folgen. Die dazu eingeladenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutieren mit den Jugendlichen und vermitteln Faktenwissen. Nach dem Expertenhearing werten die Schülerinnen und Schüler die Diskussionen aus und bereiten die Resolutionen vor. Alle Resolutionen werden in einem Heft zusammengefasst, das die Jugendlichen am dritten Tag erhalten, um sich auf Angriffsreden für die Debatten der jeweils anderen Themen vorzubereiten. In den Debatten wird jedes Unterthema rund 45 Minuten im klassischen parlamentarischen Verfahren debattiert: Vortrag der Positionen, Angriffsrede, Verteidigung, offene Debatte und Abstimmung. Im Anschluss an die letzte Debatte übergeben die Jugendlichen das verabschiedete Resolutionsheft an Entscheidungsträger aus der Politik.

Ziele

Die Europäischen Schülerparlamente zielen darauf ab, den Dialog und den Austausch zwischen Jugendlichen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu fördern. Weitere Ziele sind:

  • Durch die Simulation der parlamentarischen Verfahren sollen die Jugendlichen lernen, sich ein qualifiziertes Urteil zu bilden und komplexe Themen zu bewerten. Gleichzeitig sollen sie wissenschaftliche Themen kennenlernen und sich für Wissenschaft und Forschung begeistern.
  • Die Europäischen Schülerparlamente wollen Jugendliche mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Kontakt bringen. Schülerinnen und Schüler lernen (insbesondere junge) Wissenschaftler kennen – und damit vielleicht auch eine Perspektive für ihre Berufswahl.Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lernen die Ideen und Gestaltungsvorschläge der europäischen Jugend kennen. 
  • Nicht zuletzt wollen die Europäischen Schülerparlamente den Jugendlichen europäische Dimensionen vermitteln und sie europaweit miteinander vernetzen. 

Durchführung

Bis zu 20 Schülerparlamente finden jedes Jahr auf lokaler oder nationaler Ebene in ganz Europa statt, in denen je 60 bis 100 Jugendliche fünf bis sieben Aspekte zum jeweiligen Thema in Komitees und mit Unterstützung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erarbeiten. Fünf Jugendliche aus jedem lokalen oder nationalen Schülerparlament werden ausgewählt, um ihr Unterthema und Land beim Abschluss-Schülerparlament vorzustellen, das alle zwei Jahre im Rahmen des EuroScience Open Forum stattfindet. Beim Abschlussparlament kommen bis zu 100 Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa zusammen, um die Themen aus europäischer Perspektive zu debattieren. Die von den Jugendlichen erarbeiteten Resolutionen werden Entscheidungsträgern aus Europa zugesandt.

Evaluation

„Debate Science – Europäische Schülerparlamente“ wurde 2013/2014 erstmals durchgeführt und evaluiert. Die Veranstaltungsreihe ist insgesamt sehr positiv beurteilt worden. Eine Zusammenfassung der Evaluation wird in Kürze auf der Projekt-Website erhältlich sein: www.student-parliaments.eu

Debate Science – Europäische Schülerparlamente 2013/14

Im Jahr 2013/2014 konnte Wissenschaft im Dialog 18 Partner in 16 Ländern für die Umsetzung des Projekts Debate Science – Europäische Schülerparlamente gewinnen. Insgesamt nahmen rund 1.500 Jugendliche und über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil. 

Das Thema der Veranstaltungsreihe war „Die Zukunft unserer Stadt“, mit den Unterthemen:

  • Stadt der neuen Wege – Mobilität der Zukunft, 
  • Demografie in der Stadt,
  • Stadtklima im Klimawandel,
  • Mitmachen und Gestalten – Bürgerbeteiligung in der Stadt, 
  • Stadt-Ressourcen: Skyfarming & Urban Gardening, 
  • Energieeffiziente Häuser und Wohnungen sowie 
  • „Smart City“ – Die vernetzte Stadt

Schülerparlamente fanden statt in Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Israel, Italien, Österreich, Schweden, Schweiz, Serbien und Spanien.

Die Resolutionshefte finden Sie auf der Projektwebseite:
www.student-parliaments.eu