MS Wissenschaft 2010 - das Energieschiff


 

 

Im Jahr 2010 ist die MS Wissenschaft als Energieschiff unterwegs... Foto: Ilja C. Hendel/WiD

 

... rund vier Monate wird sie Deutschlands und Österreichs Wasserstraßen befahren und in 34 Städten anlegen. Bild:WiD

 

Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, tauft die MS Wissenschaft und wünscht ihr gute Fahrt. Foto: Ilja C. Hendel/WiD

 

Am 18. Mai 2010 beginnt die Reise des Energieschiffs in Berlin-Spandau.  Foto: Ilja C. Hendel/WiD

 

Die Ausstellung an Bord des umgebauten Frachtschiffs lädt ein zu einem Besuch auf dem "Planeten Energie". Foto: Ilja C. Hendel/WiD

 

Mit dabei: rund 40 - meist interaktive - Exponate, zum Staunen... Foto: Ilja C. Hendel/WiD

 

 Foto: Katja Machill/WiD

 

... zum Schauen... Foto: Ilja C. Hendel/WiD

 

... und zum selbst Forschen. Foto: Ilja C. Hendel/WiD

 

Zweite Station der Reise der MS Wissenschaft ist Berlin-Tegel. Foto: Karin Scheubner

 

In der Nacht leuchtet der große Ballon auf dem Deck des Energieschiffs. Er zeigt eine Falschfarbendarstellung der Wärmestrahlung der Erde. Das Strahlungsbild wurde von CERES (Clouds and the Earth's Radiant Energy System), einem Messsystem an Bord des NASA-Satelliten Terra aufgenommen. Foto: Karin Scheubner 

 

Am Schiffbauerdamm in Berlin Mitte startet die Diskussionsreihe "Dialog an Deck". An ungewöhnlichem Ort kommen Laien und Experten zusammen, um miteinander über Fagen aus dem Bereich Enerige zu diskutieren. Thema in Berlin-Mitte: Elektromobilität. Foto: Katja Machill/WiD

 

Schafft das Elektroauto in den nächsten 20 Jahren den Durchbruch? Moderator Ingolf Bauer fragt die Besucher bei „Dialog an Deck”. Foto: Christian Kleinert/WiD

 

Endlich Sonne! Um den Liegeplatz in Potsdam - direkt an der Langen Brücke - hat sicher manch ein Kapitän das Energieschiff beneidet. Foto: U. Resch-Esser/WiD

 

In Brandenburg an der Havel legt das Energieschiff am Neustädtischen Wassertor an. Wohl eine der romantischsten Anlegestellen der ganzen Tour.  Foto: Karin Scheubner

 

Pünktlich zum Wissenschaftssommer, dem großen Science Festival von Wissenschaft im Dialog, macht das Schiff in Magdeburg Halt... Foto: Karin Scheubner

 

... und nimmt auch an der Langen Nacht der Wissenschaften teil: Geduld beim Einlass ist gefragt, die Kühlung arbeitet auf Hochtouren. Foto: U. Resch-Esser/WiD

 

Fragen zur Ausstellung? Foto: Ilja C. Hendel/WiD

 

Die Lotsen an Bord - hier das Team in Magdeburg - geben Auskunft. Foto: Ilja C. Hendel/WiD

 

Rund eine Tagesreise liegt zwischen Magdeburg und Geesthacht, wenn man mit einem Frachtschiff auf der Elbe unterwegs ist. In Geesthacht vor den Toren Hamburgs ist das Energieschiff vom 12. bis zum 14. Juni zu Gast. Foto: Karin Scheubner

 

Rendsburg erreicht die MS Wissenschaft über den Nord-Ostsee-Kanal - und liegt dort ganz in der Nähe einer anderen Attraktion: Die Eisenbahnhochbrücke – im Hintergrund zu sehen – ist das Wahrzeichen der Stadt. Sie dient auch als Aufhängung für die Rendsburger Schwebefähre, die Autos und Fußgänger über den Nord-Ostsee-Kanal bringt. Foto: Karin Scheubner

 

Pünktlich zur Kieler Woche ist die MS Wissenschaft in Kiel angekommen und gehört zu den außergewöhnlichen Gästen der Veranstaltung. Wind, der hier für viele Schiffe der „Hauptenergielieferant“ ist, spielt auch im Bauch der MS Wissenschaft eine Rolle. Denn Windenergie wird ein Bestandteil des Energiemix der Zukunft sein. Foto: Karin Scheubner

 

Windenergie gehört zu den stark fluktuierenden Energieformen, steht also nicht immer zur Verfügung. Smart Grids sollen künftig helfen, dass trotzdem zu jeder Zeit und an jedem Ort genug Energie zur Verfügung steht. Wie das funktioniert, erläutert ein Exponat im Schiffsbauch. Foto: Ilja C. Hendel/WiD

 

Wenn über 100 Schüler gleichzeitig die Ausstellung stürmen, kann es schon mal eng werden. Foto: Karin Scheubner

 

Auf Wiedersehen Kiel, auf nach Hamburg. Weit über 9000 Besuchern sahen in der Stadt an der Ostsee die Ausstellung. Nun geht es über Nord-Ostsee-Kanal und Elbe nach Hamburg. Foto: Karin Scheubner

 

Vom 25. bis zum 28. Juni liegt das Energieschiff an den St.-Pauli-Landungsbrücken in Hamburg. Foto: Karin Scheubner

 

Konzepte für den Stadtverkehr der Zukunft diskutierten Experten und Publikum bei „Dialog an Deck” in Hamburg. Foto: Miriam Buchmann-Alisch/WiD

 

Im Hafen Braunschweig-Veltenhof ankert das Energieschiff vom 5. - 7. Juli. Ein typischer Industriehafen – mit besonderem Flair für Technikbegeisterte. 37 Grad im Schatten misst das Thermometer am 3. Juli. Bei der Fußball WM in Südafrika fegt die Deutsche Nationalmannschaft  Argentinien mit 4:0 vom Platz, im Energieschiff bleibts an diesem Tag eher ruhig.
Foto: Karin Scheubner

 

Über den Mittellandkanal erreicht die MS Wissenschaft Hannover, wo sie vom 5. bis zum 7. Juli anlegt.
Foto: Karin Scheubner

 

Nächste Station: Münster. Bei "Dialog an Deck" diskutieren Andreas Hoffknecht, Martin Winter, Carsten Sommer und Bürger aus Münster über "Elektromobilität für Münster". Interessierte konnten das Elektroauto eines Gastes in der Praxis erleben.
Foto: Karin Scheubner 

 

Das Energieschiff in Leer. Rund eineinhalb Tage dauert die Reise von Münster in die Stadt an der Ems. Unterwegs bekommt auch das Enerigeschiff die Unwetter im Norden Deutschands zu spüren. Ein schwerer Sturm zerrt am Schiff, und die Planen an Deck drohen verloren zu gehen. Blitzschlag in den Schleusen von Meppen und Vahlo verzögert die Reise.
Foto: Karin Scheubner

 

Smart Grids: Das Exponat in der Ausstellung erläutert, wie künftig eine zuverlässige Stromversorgung trotz schwankender Stromerzeugung, etwa durch Wind- und Solarkraftwerke, möglich sein kann. Um erneuerbare Energien ging es auch bei "Dialog an Deck" in Leer. Dort diskutierten Experten und Laien über den Energiemix der Zukunft. Ludwig Kohnen, EWE AG, und Gerold Wefer, Uni Bremen, mussten sich vielen kritischen Fragen stellen.
Foto: Karin Scheubner

 

In Emden, hier legt das Energieschiff vom 16. bis zum 18. Juli an, ist der nordwestlichste Punkt der Reise erreicht. In der Stadt, bei der die Ems in die Nordsee mündet, haben die Besucher an diesem Wochenende die Wahl: Stadtfest oder Energieschiff - oder einfach beides?
Foto: Karin Scheubner

 

Draußen Urlaub, drinnen Wissenschaft: Während Schiffe, Leuchtturm, Meer und Möven rund um das Ausstellungsschiff in Bremerhaven bei vielen Gedanken an Urlaub aufkommen lassen, steht im Bauch des Schiffs die Wissenschaft im Mittelpunkt, die Antworten auf die Frage nach der Energieversorgung der Zukunft sucht. Der Weg nach Bremerhaven führte durch den Küstenkanal, der den Dortmund-Ems-Kanal mit der Hunte verbindet, und vorbei an Oldenburg. Dort wird das Ausstellungsschiff auf seinem Weg in den Süden für drei Tage Station machen. Foto: Karin Scheubner

 

Drei Tage lang lag die MS Wissenschaft in der Hansestadt Bremen an der Weser. Dann machte sie sich westwärts auf den Weg nach Oldenburg. Foto: Karin Scheubner

 

Nach einem dreitägigen Aufenthalt in Meppen ging's weiter Richtung Süden. Erstmals in diesem Jahr machte die MS Wissenschaft in Hamm Station. Die Stadt an der Lippe bot zusätzlich ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Kinderuni im Bauch des Energieschiffs, maxilab und Labortruck. Foto: Karin Scheubner

 

Zwischen Hamm und Dortmund fließt die Lippe. Frachtschiffe, wie die MS Wissenschaft, nutzen jedoch den paralel verlaufenden Datteln-Hamm-Kanal. Vom 7. bis zum 9. August ist das Energieschiff im Dortmunder Stadthafen zu Gast. Viele Dortmunder nutzen das Wochenende, um die Ausstellung im Schiffsbauch zu sehen. Foto: Karin Scheubner

 

Quer durchs Ruhrgebiet geht die Reise nach Duisburg, wo das Energieschiff am 11. und 12. August zu Gast ist.  Foto: Karin Scheubner

 

Gleich am ersten Tag in Duisburg zählte die Ausstellung im Schiffsbauch Besucher Nummer 50.000. Der 13-jährige Jordi Ohligschläger (Mitte) aus Duisburg wurde von der Schiffscrew begrüßt und mit einem Solarauto im Miniformat beschenkt. Foto: Philip Förster

 

Rund 100 Interessierte kamen am Donnerstagabend aufs Energieschiff in Duisburg, um mit Carl Friedrich Gethmann (Uni Duisburg-Essen), Frank Moseler (Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz), Ferdi Schüth (MPI für Kohlenforschung) und Moderator Karsten Schwanke über die Energienutzung im Wandel der Zeit zu dikutieren – ein erfolgreicher Abschluss der neuen Diskussionsreihe „Dialog an Deck“ für dieses Jahr. Foto: Miriam Buchmann-Alisch/WiD

 

In Bonn sind die Besucher des Energieschiffs nicht nur zum Besuch der Aussstellung eingeladen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft bittet zur Vortragsreihe "exkurs - Einblicke in die Welt der Wissenschaft". Thema der Diskussion im Zelt an Deck des Energieschiffs: Volltanken, bitte! Wie zukunftsfähig sind Kraftstoffe aus Biomasse? Foto: Karin Scheubner

 

Über die Zukunft von Kraftstoffen aus Biomasse diskutierten die Gäste der DFG-Vortragsreihe "exkurs" an Deck des Energieschiffs. In der Ausstellung im Schiffsbauch zeigt ein Legomodell, wie der Baumstamm in den Tank kommt. Foto: Ilja C. Hendel/WiD

 

Viele nutzen in Bonn den verregneten Sonntag zum Ausstellungsbesuch - und finden kreative Abstellmöglichkeiten für ihre Schirme. Foto: Karin Scheubner

 

Rheinaufwärts führt die Reise nach Koblenz, wo das Schiff vom 17. bis zum 19. August am Peter-Altmeier-Ufer liegt. Foto: Karin Scheubner

 

"Willkommen an Bord", grüßt das Banner am KD-Anleger in Wiesbaden-Biebrich die Besucher des Energieschiffs. Foto: Karin Scheubner

 

In Mainz liegt das Energieschiff vom 23. bis zum 25. August 2010 am Adenauer-Ufer, nahe der Theodor-Heuss-Brücke. In der Rheinland-Pfälzischen Landeshauptstadt wird im kommenden Jahr auch der Wissenschaftssommer zu Gast sein. Foto: Karin Scheubner

 

Kapitän und Schiffseigner Albrecht Scheubner: Gut vier Monate ist er in diesem Jahr mit ungewöhnlicher Fracht unterwegs. Foto: Beate Langholf

 

Pünktlich zum Museumsuferfest ist das Energieschiff in Frankfurt angekommen - und erlebt dort den diesjährigen Besucherrekord. Mehr als 4500 Besucher sehen  am Sonntag, den 29. August 2010, die Ausstellung an Bord des Schiffs. Damit stellen die Frankfurter den diesjährigen Tagesrekord auf. Bereits am Samstag waren rund 3500 Besucher und Besucherinnen der Einladung auf den „Planeten Energie” gefolgt. Foto: Karin Scheubner

 

In Nürnberg macht das Energieschiff vom 2. bis zum 5. September 2010 fest. Hier können Besucherinnen und Besucher sich nicht nur in der Ausstellung über die Energie der Zukunft informieren. Vorträge über Elektromobilität und den Einsatz eines neuen Biomasse-Heizkraftwerks in Nürnberg - beleuchten auch lokale Aspekte der Energieversorgung und -nutzung. Nürnberg ist die letzte Station vor dem Abstecher des Energieschiffs nach Österreich. Über Main-Donau-Kanal und Donau geht es weiter nach Wien.  Foto: Karin Scheubner

 

In Wien legt das Energieschiff am Millennium Tower an, der mit 50 Stockwerken und einer Gesamthöhe von 202 Metern das höchste Bürogebäude Österreichs ist.
Foto: Beate Langholf/WiD

 

"Sparkling Science" war am 9. September von 10.00 bis 13.00 Uhr im Zelt an Deck des Energieschiffs zu Gast. In diesem Nachwuchsförderprogramm des Österreichischen Forschungsministeriums arbeiten Jugendliche und Wissenschaftler gemeinsam an Forscungsprojekten. Drei Teams stellten die Ergebnisse ihrer Arbeit vor.  Foto: Karin Scheubner

 

Spaß beim Forschen: Ein Schüler  an der "Energiepumpe". Sie verdeutlicht, wie hoch die Energieleistung verschiedener Rohstoffe im Vergleich zur Energieleistung eines Menschen ist. Um die Leistung zu erbringen, die in 200 Gramm Steinkohle oder 300 Gramm Erdöl steckt, müsste ein Mensch die Pumpe etwa einen Monat lang stetig betätigen. Für die Energieleistung von einem Gramm Uran müsste er sogar 2,5 Jahre ununterbrochen pumpen. Foto: Karin Scheubner

 

Krems ist die zweite der drei Städte, in denen das Energieschiff in Österreich Halt macht. Am 14. und 15. September liegt es in Krems-Stein, an der Donaustation Nr. 23. 
Foto: Karin Scheubner

 

Großes Interesse auch in Linz: Rund 90 Schüler stehen schon morgens kurz vor 9:00 Uhr vor dem Schiff. In Viertelstundenabständen gehen die Gruppen an Bord. Der Lärmpegel steigt, aber die Stimmung ist gut. Foto: Karin Scheubner

 

Servus Österreich! Nach dem Besuch in Linz fährt das Energieschiff donauaufwärts, zurück nach Deutschland. Rund 12 000 Besucher haben in Österreich die Ausstellung gesehen. Rund 3600 Schüler und Schülerinnen, waren mit ihren Lehrerinnen und Lehrern gekommen, um sich über die Zukunft der Energie zu informieren.  Foto: Karin Scheubner

 

Direkt an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich liegen Staustufe und Kraftwerk Jochenstein. Hier legt das Energieschiff am 21. September an. Wer die Ausstellung besuchen will, muss schnell sein. Nach nur vier Stunden Aufenthalt geht die Reise weiter Richtung Passau. Foto: Karin Scheubner

 

In der Dreiflüssestadt Passau fließen Donau, Inn und Ilz zusammen. Das Energieschiff bleibt der Donau treu. Nach zweitägigem Aufenthalt – am 22. und 23. September – fährt es weiter Richtung Regensburg.  Foto: Karin Scheubner

 

Die Bilderwand im Energieschiff: Erkenntnisse, Schiffe, gute Vorsätze und Ratschläge... Foto: Karin Scheubner

 

 

 

Langsam nähert sich die Tour ihrem Ende: Regensburg ist die drittletzte Stadt, die das Energieschiff in diesem Jahr besucht. Vom 25. bis zum 28. September ist es in der Hauptstadt des Bezirks Oberbayern zu Gast. Foto: Karin Scheubner

 

Jung-Studis an Deck: In Bamberg ist die Kinderuni zu Gast auf dem Energieschiff. In der Vorlesung von Professor Schaal erfahren die Nachwuchsstudenten, wie Igel, Fledermaus und Eichhörnchen den Winter verbringen. Klar, auch da spielt der Energiehaushalt eine wichtige Rolle. Foto: Karin Scheubner

 

Im Alten Hafen in Würzburg wird das Kapitänspaar Karin und Albrecht Scheubner mit seinem Schiff als „Ausgewählter Ort 2010“ im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet. Karin Scheubner bedankt sich für die Auszeichnung. Foto: Nils Merzig

 

Nach viereinhalb Monaten ist das Energieschiff am Ende seiner Reise angekommen. Am 7. Oktober endet die Tour der MS Wissenschaft in Würzburg. 34 Städte hat sie besucht. Rund 105.000 Besucherinnen und Besucher sind der Einladung auf den „Planeten Energie“ gefolgt. Die MS Jenny – so heißt das Ausstellungsschiff, wenn es nicht im Dienste der Wissenschaft fährt – wird nun wieder als Frachtschiff zwischen Budapest und Amsterdam unterwegs sein. Bei Wissenschaft im Dialog beginnen die Planungen fürs nächste Jahr. Foto: Beate Langholf/WiD

 
 
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