Martin Buchholz, der Sieger des ersten deutschlandweiten Science Slams in Braunschweig, in Aktion. Im Hintergrund steht die Siegestrophäe, das „Bundeshirn“.
Foto: Haus der Wissenschaft Braunschweig/Koch

Science Slams

Mit Applaus und Punkten zum Champion

Der Science Slam ist eine neue Form der Wissenschsaftskommunikation, die in Deutschland entstand. Maximal zehn Minuten stehen jedem Referenten (in der Regel Nachwuchswissenschaftler) zur Verfügung, um das eigene aktuelle Forschungsthema in einem populärwissenschaftlichen Vortrag vorzustellen und die Herzen der Zuschauer zu gewinnen. Das anwesende Publikum bewertet die unterschiedlichen Vorträge und krönt so den „Slam-Champion“.

Ausschlaggebend für die Bewertung ist zum einen die Verständlichkeit des Vortrags: Wie komplex ist die zu erklärende Materie? Wie gut wird sie erklärt? Zum anderen spielt natürlich auch der Vortragsstil eine Rolle. Das Publikum bewertet – je nach Ort und Organisationsteam – entweder über die Applauslautstärke oder mit Punktetafeln.

Auch bei der Wahl der Mittel gibt es regionale Unterschiede: In Braunschweig sind z.B. fast alle Hilfsmittel (außer langandauernden Videos und Musik) erlaubt, während die Slammer in Bayreuth sogar ohne Power-Point auskommen müssen.

Übersicht über alle Science Slams in Deutschland:

scienceslam.org

scienceslam.de

 

 
 
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