Was wird die Forschung von heute für die Zukunft bringen? Das Wissenschaftsjahr 2009 gibt Einblicke in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Forschung in Deutschland.  Foto: WiD

 

Forschungsexpedition Deutschland: Das Wissenschaftsjahr 2009

Reise durch die Forschungslandschaft  

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ruft Wissenschaft im Dialog jedes Jahr ein Wissenschaftsjahr aus. Das Motto des Jahres 2009 lautet „Forschungsexpedition Deutschland“: Die Menschen sind eingeladen zu einer Entdeckungsreise durch die deutsche Forschungslandschaft.

Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Politik werden die Türen ihrer Einrichtungen öffnen und zum Blick auf neueste Entwicklungen in der Forschung einladen. Das Wissenschaftsjahr will deutlich machen, welche Bedeutung Wissenschaft und Forschung für den Menschen haben - in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Besonders angesprochen sind Kinder und Jugendliche. In Veranstaltungen und Wettbewerben sollen sie die Faszination der Wissenschaft entdecken und erfahren, wie attraktiv Berufe in der Wissenschaft sein können.

Wissenschaft im Dialog schickt im Jahr 2009 die MS Wissenschaft als Zukunftsschiff auf den Weg. Sie wird von Juni bis Oktober auf Deutschlands Wasserstraßen unterwegs sein. Die interaktive Ausstellung an Bord des Schiffes wird zeigen, wie sehr Forschung schon heute unseren Alltag beeinflusst und nach Trends und Entwicklungen für die Zukunft fragen. 

Der Wissenschaftssommer wird 2009 in der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken stattfinden. Gemeinsam mit Forschungsinstituten vor Ort organisiert Wissenschaft im Dialog für die Zeit vom 20. bis 26. Juni 2009 das große Wissenschaftsfestival unter dem Motto "Forschungsexpedition Saarbrücken". Ein Filmfest, ein Puppentheater, Workshops, Experiementierlabore und ein Schülerparlament werden ebenso zum Programm gehören wie viele interessante Projekte saarländischer Forschungseinrichtungen. Geboten wird Wissenschaft zum Anfassen, Hinhören und Mitmachen.

Erstmals startet in einem Wissenschaftsjahr ein Ausstellungszug. Unter dem Motto "Expedition Zukunft" wird er in 60 Städten in Deutschland Station machen. Die Ausstellung, die von einem Projektteam der Max-Planck-Gesellschaft realisiert wird, zeigt, auf welche Art und Weise Wissenschaft und Forschung unser Leben in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren verändern werden.

Kleine Forschungsexpeditionen

34 Preisträger im Wettbewerb „Geistesblitze“

Wer ist der Erfinder des Otto-Motors? Können Frachtschiffe segeln? Wer waren die Tüötten? Diese und viele andere Fragen werden die Schulen beschäftigen, die den Wettbewerb "Geistesblitze - Wie Ideen unseren Alltag prägen" gewannen. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hatte Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland aufgerufen, sich auf die Spur von wichtigen Erfindungen, bedeutenden Wissenschaftlern oder außergewöhnlichen Produkten aus ihrer Region zu begeben, die den Alltag noch heute prägen. Nun hat die Jury die 34 besten Projekte ausgewählt. Die Schulen erhalten jeweils 5.000 Euro für die Verwirklichung ihrer Ideen.

Der Wettbewerb richtete sich an Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen und Schultypen. Er ist ein Beitrag des Stifterverbandes zum Wissenschaftsjahr 2009. Das Jahr wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog ausgerichtet. Weitere Träger sind die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die Robert Bosch Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

Zum Wettbewerb

 

Der Forschungsexpress

Die Zukunft in einem Zug

Wie leben wir in zwanzig Jahren? Wohin entwickeln sich Wissenschaft und Technik? Welche Zukunftstechnologien gibt es schon heute? Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich eine ganz besondere Ausstellung, die ab April 2009 durch Deutschland tourt: die „Expedition Zukunft“.

Als ein Highlight des Wissenschaftsjahres 2009 startet die mobile Ausstellung am 23. April zu einer 7-monatigen Reise durch alle 16 Bundesländer. Der 300 Meter lange Sonderzug entführt seine Besucher in zehn multimediale Zukunftswelten. Dort erfahren sie mehr darüber, wie Wissenschaft und Technik unser Leben in den kommenden Jahrzehnten verändern werden. Die Deutschlandtour startet vom Berliner Hauptbahnhof. Bis Ende November 2009 besucht der Ausstellungszug mehr als 60 Städte im gesamten Bundesgebiet, wo er jeweils für mehrere Tage dem Publikum seine Türen öffnet. Die „Expedition Zukunft“ hält unter anderem in Berlin, Bremen, Dresden, Erfurt, Hamburg, Hannover, Kiel, Magdeburg, Mainz, München, Potsdam, Stuttgart und Wiesbaden.

Ausgehend von globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Energieverknappung oder demografischer Entwicklung, zeigen die zwölf Ausstellungswagen Trends in Forschung und Entwicklung, die unser Leben über das Jahr 2020 hinaus prägen werden. Die interaktive Ausstellung bietet multimediale Installationen, viele Hands-on-Exponate und Mitmach-Möglichkeiten für jedermann, für Schüler und Studenten genauso wie für junge Familien oder neugierige Senioren. Ein „Mitmachlabor“ in Wagen 12 lädt zum Entdecken und Staunen ein. Website des Forschungsexpress

 
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