
Die Kinderstation der Ausstellung: Hier erfuhren Kinder etwas über die Entstehung eines Schnupfens. Sie konnten auch ein kleines Schnupfen-Quiz machen oder eine Gesichtsmaske aus Papier in Form eines Virus oder eines Bakteriums basteln. Foto: Christian Laukemper
Die Wanderausstellung „MenschMikrobe – Das Erbe Robert Kochs und die moderne Infektionsforschung“ bot mit interaktiven Exponaten, Audio-Features und anschaulichen Texten Einblick in das heutige Wissen über Bakterien, Viren und Parasiten – und verdeutlichte zugleich die historische und soziale Dimension der Epidemien.
„MenschMikrobe“ zeigte das Wechselspiel zwischen Mensch und Mikrobe. Als interaktive Schau richtete sich die Ausstellung an ein breites Laienpublikum. Die Wanderausstellung der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Robert Koch-Instituts wurde in Kooperation mit der Universität zu Lübeck gezeigt.
In zehn Themenstationen beantwortete „MenschMikrobe“ grundlegende Fragen – etwa nach der Natur der Mikroorganismen und der Funktion der Körperflora, nach den ökologischen und sozialen Entstehungsbedingungen von Seuchen, der Bedeutung und den Grenzen der Antibiotikatherapie und den Möglichkeiten der Krankheitsverhütung. Die Ausstellungswände wurden durch interaktive Exponate ergänzt, darunter eine virtuelle Pandemie-Simulation und ein Krankenhaus-Modell zum Explorieren potenzieller Infektionsquellen. Hörstationen erzählten von den sozialen und kulturellen Auswirkungen historischer Seuchenereignisse wie der Pest im Mittelalter oder der Cholera-Epidemie 1892 in Hamburg. Durch spezielle Kindertexte und eine eigene Kinderstation wurden grundlegende Zusammenhänge für Kinder aufbereitet.
MenschMikrobe
ab 5 Jahren
02.06.-03.06.2012:
10.00–18.00 Uhr
04.06.–06.06.2012:
9.00–19.00 Uhr
Universität zu Lübeck Multifunktionscenter I (MFC) Maria-Goeppert-Straße 1 23562 Lübeck
Führungen für Einzelpersonen und Familien
02.06. - 03.06.2012:
Beginn 11.00 und 15.00 Uhr
06.06.2012:
Beginn 17.00 Uhr