Das Schülerparlament in Mainz fand zum Thema „Zukunft der Gesundheitsforschung“ statt. Eingeladen wurden interessierte Oberstufenschüler aus Rheinland-Pfalz und Hessen. Foto: Pia Spiesmacher
Vom 6. bis zum 8. Juni 2011 trafen sich rund 100 Schülerinnen und Schüler aus Mainz und Umgebung zum Schülerparlament. Sie entwickelten Forderungen und Thesen zu wissenschaftlichen Themen und stimmten darüber ab - ganz ähnlich wie Politiker im Parlament. Die Ergebnisse gibt es zum Download.
Nach der Begrüßung durch Andreas Teufel, Oberarzt an der Uniklinik Mainz, kamen die rund 100 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zunächst in kleinen Arbeitsgruppen zusammen, wo sie eigene Ideen und Vorschläge zu aktuellen Themen der Gesundheitsforschung erarbeiteten. Begleitet und unterstützt wurde jede Arbeitsgruppe von Experten wie Doris Macchiella, Fachärztin an der Uniklinik Mainz oder Thomas Kolb von der Hochschule Fresenius. Sie standen den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen stellten die Jugendlichen zur Abstimmung in der parlamentarischen Vollversammlung im Mainzer Rathaus vor.
Thematisch beschäftigte sich das Schülerparlament im Wissenschaftsjahr 2011 mit der Gesundheitsforschung der Zukunft. Zur Diskussion standen unter anderem hochaktuelle Themen wie die synthetische Biologie und die Präimplantationsdiagnostik. Die Schüler betrachteten zudem die Auswirkungen der alternden Gesellschaft auf das Gesundheitssystem und sprachen darüber, welche Rolle Kosten- und Nutzen-Abwägungen bei der Behandlung kranker Menschen spielen dürfen.
Die verabschiedeten Thesen gibt es als pdf zum Download hier.