Weiterbildungen, Kongresse, Ausschreibungen

Aktuelles rund um Wissenschaftskommunikation

Was gibt es Neues im Bereich Wissenschaftskommunikation? Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Hinweise auf Weiterbildungen, Kongresse, Ausschreibungen und andere Veranstaltungen zum Thema.

 
Workshops der Klaus Tschira Stiftung

Sag´s klar: Kommunikationstraining für Wissenschaftler

Die Klaus Tschira Stiftung veranstaltet in Heidelberg jeweils zweitägige Praxisseminare für Wissenschaftler, die ihre kommunikativen Fähigkeiten verbessern wollen. In den Workshops lernen Wissenschaftler, wie sie die Erkenntnisse der eigenen Forschung verständlich und interessant darstellen können. Die „Schreibwerkstatt“ führt ein in die Arbeitsweise von Journalisten und vermittelt Regeln für journalistisches Schreiben. Außerdem wird das Verfassen einer Pressemitteilung geübt. Im „Medientraining“ werden verschiedene Interviewsituationen für Hörfunk und Fernsehen trainiert. Ferner gibt es Tipps für ein sicheres, medienwirksames und authentisches Auftreten, selbst bei kritischen Fragen der Journalisten. Zielgruppe sind in erster Linie aktiv forschende Wissenschaftler aus den Bereichen Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften und Physik. Forscher angrenzender Bereiche sind ebenso willkommen. Der Kurs „Schreibwerkstatt“ findet am 12./13.03.2012 sowie am 17./18.09.2012 statt, der Kurs „Medientraining“ am 11./12.06.2012 sowie am 05./06.11.2012. Die Kursgebühr beträgt 350 Euro zzgl. 7% USt. inklusive Verpflegung und Arbeitsmaterialien.
Sag´s klar - das Weiterbildungsangebot der Klaus Tschira Stiftung

 
Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2012

Auszeichnung für herausragende Wissenschaftsjournalisten

Noch bis zum 1. April 2012 können sich Wissenschaftsjournalisten für den diesjährigen Georg von Holtzbrinck Preis bewerben. An der Ausschreibung dürfen alle deutschsprachigen oder in deutschsprachigen Medien publizierenden Journalisten teilnehmen. Erforderlich für die Bewerbung sind drei Arbeitsproben aus den letzten zwei Jahren; mindestens ein Beitrag sollte aus dem Zeitraum vom 1. April 2011 bis 31. März 2012 stammen.
Eine Besonderheit in diesem Jahr: Zum ersten Mal wird ein Nachwuchspreis für junge Wissenschaftsjournalisten ausgeschrieben. Bewerber für den Nachwuchspreis müssen Jahrgang 1983 oder jünger sein.
Wichtige Kriterien für alle eingereichten Beiträge sind Verständlichkeit und Kreativität. Die journalistischen Arbeiten sollen aktuelle wissenschaftliche Themen originell darstellen sowie zur Popularisierung wissenschaftlicher Sachverhalte, insbesondere aus den Bereichen Naturwissenschaften, Technologie und Medizin, beitragen.
Die Auszeichnung erfolgt im Bereich Printmedien und im Bereich elektronische Medien. Der Preis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert, der Nachwuchspreis mit 2.500 Euro. Die Jury unter Vorsitz von Dr. Stefan von Holtzbrinck gibt im Oktober die Preisträger für das Jahr 2012 bekannt.

Georg von Holtzbrinck Preis

 
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Das Verhältnis von Kunst und Wissenschaft

„Wissen ist Kunst – Kunst ist Wissen“. Unter diesem Motto steht das Jahresthema 2011/12 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Mit ihrem Salon Sophie Charlotte startet die Akademie am 21. Januar 2012 in die zweite Halbzeit.

Mit der Initiative „Jahresthema“ will die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften die Öffentlichkeit über ihre Forschungsprojekte informieren und zur Diskussion anregen. Das Jahresthema 2011/12 fragt nach dem Verhältnis von Kunst und Wissenschaft. Wie forschen die Künste? Gibt es Intuition in der Wissenschaft? An welchen Orten treffen Wissenschaft und Kunst aufeinander? Welche Allianzen von Kunst und Wissenschaft sind möglich, um die Zukunftsfragen unserer Gesellschaft zu beantworten? Dies sind einige Themenkomplexe, die Wissenschaftler und Künstler im theoretischen Diskurs aber auch in konkreter Zusammenarbeit bearbeiten.

Der Salon Sophie Charlotte, zu dem alle Interessierten eingeladen sind, greift das Jahresthema auf. Das umfangreiche Programm nimmt das Verhältnis von Kunst und Wissenschaft unter die Lupe und betrachtet Berührungspunkte zwischen beiden. Wissenschaftler diskutieren mit Künstlern. Zu Gast ist neben vielen anderen auch die Choreografin Sasha Waltz. In einzelnen Salons geht es um „Wissensinszenierungen“,  „Erzählte Wissenschaft“ oder „Kunst als Forschung“. Die Besucher erwartet ein Science Speed-Dating im Paternoster. Kinder und Jugendliche können zu Klangforschern werden.

Premiere feiert das Archiv des Untoten: Beim inszenierten Kongress „DIE UNTOTEN - LIFE SCIENCES & PULP FICTION" hatten sich Wissenschaftler, Künstler und Medienschaffende mit Fragen zum Zwischenbereich von Leben und Tod beschäftigt. Aus dem aufgenommenen Filmmaterial entstanden ein Webarchiv und eine mobile Installation. Die Installation soll nach der Premiere durch Deutschland touren. Wissenschaftseinrichtungen, die an der Installation interessiert sind, können sich an die BBAW wenden. Das Webarchiv wird ab dem 20. Januar über die Website des Projektes zur Verfügung stehen.

Salon Sophie CharlotteJahresthema der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Archiv des Untoten

 
Klaus-Tschira-Preis 2012

Verständliche Wissenschaftler gesucht!

Noch bis zum 29. Februar 2012 können sich Nachwuchswissenschaftler, die anschaulich und allgemein verständlich über ihre Forschungsergebnisse schreiben, für KlarText!, den Klaus-Tschira-Preis für verständliche Wissenschaft, bewerben. Die Gewinner erhalten einen Geldpreis von je 5 000 Euro. Ihre Artikel erschienen in einer Sonderbeilage des Magazins bild der wissenschaft. Zusätzlich haben die KlarText!-Sieger die Möglichkeit, an Kommunikationstrainings für Wissenschaftler teilzunehmen. Alle Teilnehmer des Wettbewerbs sind zu einem eintägigen Workshop zur Wissenschaftskommunikation eingeladen. Voraussetzung für die Bewerbung ist eine exzellente Promotion, die im Jahr 2011 abgeschlossen wurde. Der Preis wird in den Fachbereichen Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften und Physik vergeben. 

KlarText!

 
Kurzfilm-Wettbewerb

nanospots

Zum ersten Mal findet 2012 der Kurzfilm-Wettbewerb nanospots statt. Studierende, Absolventen und Wissenschaftler sind aufgerufen, Kurzfilme zum Thema „Leben mit Nano: Der Mensch zwischen Natur und Hightech“ einzureichen. Einsendeschluss ist am 30. April 2012. Der Wettbewerb soll sich explizit auch an interdisziplinäre Teams aus Nanowissenschaft, Journalismus/Medien und Film richten. Ziel ist es, Nanotechnologie der Öffentlichkeit näher zu bringen und kritisch darüber zu diskutieren. Initiiert wurde der Kurzfilm-Wettbewerb von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und science2public-Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation, gefördert wird er durch die VolkswagenStiftung. Die Präsentation der Filme und die Preisverleihung findet im Rahmen des 1. Nano-Kurzfilmfestivals am 5. Juli 2012 in Halle statt, der Gewinnerspot ist mit 5000 Euro dotiert.
nanospots

 
Deutscher Studienpreis 2012

Fachlich herausragend – gesellschaftlich relevant

Der Deutsche Studienpreis 2012 ist ausgeschrieben. Mit dem Preis zeichnet die Körber-Stiftung junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für fachlich herausragende Forschungsarbeiten aus, die zugleich von besonderer gesellschaftlicher Relevanz sind. Bewerben können sich Promovierte, die im Jahr 2011 ihre Dissertation mit exzellentem Ergebnis abgeschlossen haben. In ihrem Wettbewerbsbeitrag sollen sie die zentralen Ergebnisse ihres Promotionsprojekts spannend und verständlich darstellen und die besondere gesellschaftliche Bedeutung der Forschungsarbeit erläutern. Einsendeschluss ist der 1. März 2012. Der erste Preis in den Sektionen Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften sowie Natur- und Technikwissenschaften ist mit jeweils 30.000 Euro dotiert.

Deutscher Studienpreis

Flyer zurm Wettbewerb 2012

 
Wissenswerte 2011

Fachtagung für Wissenschaftsjournalisten in Bremen

Vom 21. bis zum 23. November findet die diesjährige Wissenswerte in Bremen statt. Die Fachtagung zum Thema Wissenschaftsjournalismus bietet ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops zu journalistischen und wissenschaftlichen Themen sowie Exkursionen zu Forschungseinrichtungen der Region. Im Eröffnungsvortrag beschäftigt sich Dr. Eckart von Hirschhausen mit der Frage, wieviel Humor der Wissenschaftsjournalismus verträgt. Als weitere Themen stehen unter anderem Social-Media-Anwendungen für Journalisten und die redaktionelle Rekonstruktion der Atomkatastrophe von Fukushima auf dem Programm. Thomas Bellut, designierter ZDF-Intendant, spricht über die Rolle der Wissenschaft im Fernsehen und Damian Carrington über Wissenschaftsjournalismus bei der Zeitung „The Guardian“. Die wissenschaftlichen Workshops beschäftigen sich unter anderem mit der Energiewende, dem Doping und dem Thema Plagiate & Co. 

Wissenswerte 2011

 
Journalist in Residence

Gastaufenthalte für Wissenschaftsjournalisten

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) bietet Wissenschaftsjournalisten ab Juli 2012 die Möglichkeit eines drei- bis sechsmonatigen vergüteten Gastaufenthalts in einem besonderen Forschungsinstitut. Der Gastaufenthalt ist mit 5000 Euro im Monat dotiert. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2012.
Ziel des Programms „Journalist in Residence“ ist es, Journalisten eine Gelegenheit zu geben, sich ohne den Druck des Tagesgeschäfts in mehrere Forschungsfelder einzuarbeiten oder bestehende Kenntnisse zu vertiefen. Außerdem soll damit der Dialog zwischen Journalisten und Forschern verstärkt werden. Bewerben können sich freie und festangestellte Journalisten mit mehrjähriger Berufserfahrung und thematischem Schwerpunkt im Bereich Naturwissenschaften und Technik.
Die HITS wurde 2010 als Forschungsinstitut der Klaus Tschira Stiftung ins Leben gerufen und betreibt Grundlagenforschung in verschiedenen Bereichen der Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik. Ein Ziel des Instituts ist es, die Bedeutung der computergestützten, datengetriebenen Forschung für die Naturwissenschaften stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

„Journalist in Residence“ am HITS

 
Medaille für Naturwissenschaftliche Publizistik

Physiker ehren Wissenschaftsjournalisten

Der Wissenschaftsjournalist Günter Paul erhält die „Medaille für Naturwissenschaftliche Publizistik“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Mit der Auszeichnung ehrt die DPG das Lebenswerk des Wissenschaftsjournalisten im Bereich Printmedien. Günter Paul habe es in beispielhafter Weise verstanden, wissenschaftliche Korrektheit mit anregender Lesbarkeit zu verbinden, begründete die DPG die Wahl des Preisträgers. Damit ermöglichte er einer großen Leserschaft die Teilnahme an den neuesten Entwicklungen der Naturwissenschaften, vor allem der Physik und der Astronomie. Günter Paul ist promovierter Physiker. Er war bis zu seinem Ruhestand in der Redaktion „Natur & Wissenschaft“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung tätig und veröffentlichte Bücher, Artikel und Aufsätze überwiegend zu Themen der Physik und der Astronomie. Die DPG verleiht die „Medaille für Naturwissenschaftliche Publizistik“ seit 1985 für publizistische Leistungen, die zur Verbreitung naturwissenschaftlich-physikalischen Denkens im deutschsprachigen Raum in hervorragender Weise beitragen.

Zu den bisherigen Preisträgern zählen die „Sendung mit der Maus“, der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, „Löwenzahn“-Moderator Peter Lustig und der Astrophysiker und TV-Moderator Harald Lesch.
Medaille für Naturwissenschaftliche Publizistik

 
Journalistenpreis Informatik 2011

Verständliches zu Bits und Bytes

Noch bis zum 1. Dezember können Beiträge für den diesjährigen Journalistenpreis Informatik eingereicht werden. Der Preis ist vom saarländischen Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft gestiftet. Er wird jährlich für journalistische Arbeiten vergeben, die Forschungsergebnisse der Informatik und ihre Anwendungen allgemein verständlich darstellen oder verdeutlichen, in welchen Bereichen unseres Alltags die Informatik bereits Einzug gehalten hat und wie sie uns beeinflusst. Mit einem Preisgeld von je 5000 Euro werden die Gewinnerbeiträge in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen belohnt. Erstmals in diesem Jahr wird auch ein Sonderpreis über 2.500 Euro für ein besonders gelungenes Online-Angebot vergeben. Den Sonderpreis verleiht das Exzellenzcluster der Saar-Uni gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Informatik und dem Max-Planck-Institut für Softwaresysteme.
Journalistenpreis Informatik

 
ACHEMA-Medienpreis 2012

Naturwissenschaft und Technik verständlich machen

Zum 6. Mal schreibt die DECHEMA, die Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie, den ACHEMA Medienpreis aus. Mit dem Preis werden Journalisten geehrt, die schwierige Themen aus Naturwissenschaft und Technik verständlich vermitteln. Vorschläge für den Medienpreis 2012 können bis 16. Januar 2012 eingereicht werden. Die Beiträge aus klassischen oder Onlinemedien sollten Themen aus den Bereichen chemische Verfahrenstechnik, Biotechnologie, Chemie oder dem technischen Umweltschutz beschreiben. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird am 18. Juni 2012 auf der ACHEMA in Frankfurt überreicht. Die ACHEMA findet alle drei Jahre in Frankfurt am Main statt und ist die weltweit größte Veranstaltung für Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie.
ACHEMA-Medienpreis

 
Workshop

Wann macht Wissen Ah!?

Die Frage, wie Wissenschaft Kindern nachhaltig vermittelt werden kann, steht im Zentrum eines Workshops im Vorfeld der Wissenswerte 2011 am 21. November in Bremen. Experten berichten aus der Praxis und zeigen neue Erkenntnisse aus der Didaktik, der Motivationsforschung und der Entwicklungspsychologie auf. Anmeldungen zum kostenlosen Workshop sind noch möglich.

Wissenschaft für junge Zielgruppen boomt - in den Medien, wo auch in diesem Jahr wieder einige neue Magazine und Sendungen für Kinder hinzukamen, und in der Wissenschaftskommunikation. Aber in welchem Alter können Kinder welche Inhalte überhaupt verarbeiten? Was etwa verstehen Zehnjährige, wenn sie im Fernsehen von „Zellen“ oder „Evolution“ hören? Treffen die Angebote überhaupt die Bedürfnisse der Zielgruppe? Diese und andere Fragen werden in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Workshop diskutiert.

Informationsflyer zum Download

 
Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2011

Klimadoktoren und digitale Bildmanipulation faszinieren die Jury

Tim Schröder und Jan Lublinski sind die Preisträger des Georg von Holtzbrinck Preises für Wissenschaftsjournalismus 2011. Die freien Wissenschaftsjournalisten werden für ihre Arbeiten ausgezeichnet, die komplexe wissenschaftliche Sachverhalte anschaulich und unterhaltsam darstellen.

Tim Schröder erhält den Preis in der Kategorie Print, unter anderem für seinen Artikel „Erst lernten die Bilder laufen, jetzt lernen sie lügen“. Im Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, berichtet Schröder über neue Software, mit der sich nun auch ganze Filme leicht manipulieren lassen.

Jan Lublinski ist Preisträger in der Kategorie Elektronische Medien. Er wird unter anderem für seinen Audiobeitrag im Deutschlandfunk „Die Klimadoktoren - Wie sich die Wissenschaft für Notoperationen wappnet“ ausgezeichnet. Der Physiker berichtet über Geoengineering als kaum erforschte Strategie gegen den Klimawandel.

Der Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus wurde 1995 von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Zeitschrift "Scientific American" ins Leben gerufen. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird jährlich vergeben und würdigt herausragende Leistungen auf dem Gebiet des Wissenschaftsjournalismus.

Die Ausschreibung für das Jahr 2012 beginnt am 1. Februar 2012.
Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus

 
Call for Sessions

Keine Angst vor Wissenschaft!

Vom 21. bis 22. Juni 2012 findet in Karlsruhe die vierte bundesweite Fachtagung „Keine Angst vor Wissenschaft!“ statt. Sie soll neue Konzepte vorstellen, um Schüler für wissenschaftliche Themen und Methoden zu begeistern. Bis zum 31. Dezember 2011 können Vorschläge für die Präsentation von Praxisbeispielen oder Workshops eingereicht werden. 

Die Fachtagung soll eine Plattform für den Austausch und eine überregionale Vernetzung von Netzwerken rund um das forschende und wissenschaftsnahe Lernen bieten. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Welche Konzepte und Themen haben sich in Unterrichtsprojekten oder in Kooperationen mit außerschulischen Lernorten bewährt? Welche Angebote gibt es in Hochschulen, um Nachwuchs zu gewinnen und zu fördern? Wie können sich Schulen mit Hochschulen und Unternehmen sinnvoll vernetzen?

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, Projektmacher, Wissenschaftler sowie Fachleute aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Stiftungen. Sie wird im Rahmen der Initiative „Stadt der jungen Forscher“ von der Körber-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Deutsche Telekom Stiftung organisiert.

Keine Angst vor Wissenschaft

Stadt der jungen Forscher

 
Tagung der Leibniz-Gemeinschaft

Wissen für die Gesellschaft

Am 13. und 14. Dezember 2011 findet in Mainz die Tagung „Wissen für die Gesellschaft. Wissenstransfer als Schlüsselherausforderung für Forschungsinstitutionen und Forschungsmuseen“ statt. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Öffentlichkeit und Forschung sowie mit der Rolle, die Forschungsinstitutionen und Forschungsmuseen dabei spielen. Ein wichtiger Schwerpunkt wird auch die Positionierung der Leibniz-Einrichtungen im Verhältnis zu anderen wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland sein. Eingeladen sind Vertreter wissenschaftlicher Einrichtungen, Hochschulen, Museen, Verbände, der Medien und der Politik. Die Tagung wird veranstaltet von der Sektion A – Geisteswissenschaften und Bildungsforschung der Leibniz-Gemeinschaft im Rahmen der „Stadt der Wissenschaft 2011“.
Weitere Informationen und Anmeldung

 
PUNKT 2011

Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie

Die Gewinner des PUNKT Preises 2011 der Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) stehen fest. In der Kategorie Text konnte sich die Journalistin Susanne Donner von ihren Wettbewerbern absetzen. Sie überzeugte die Jury mit ihrem Beitrag „Steine fressen“. Darin berichtet sie über Bakterien, die effizient und umweltschonend wertvolle Metalle aus Gestein lösen.
Der PUNKT 2011 für das beste Einzelfoto ging an den Fotografen Stefan Thomas Kröger und sein Foto „3D-Raum“. Rafael Krötz gewann den Preis für seine Fotoserie „Zettels Traum“, in der er die Technikentwicklung illustriert. Das erstmals ausgelobte Fotostipendium erhält Thomas Imkamp für sein Konzept „Das klassische Landschaftsbild im Zeitalter der Technik erneuerbarer Energien“. In seiner Fotoreportage „Das klassische Landschaftsbild im Zeitalter der Technik erneuerbarer Energien“ wird der Fotograf dokumentieren, wie sich das Landschaftsbild in Deutschland im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien verändert.  
Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften verleiht den Preis seit 2005 an Journalisten und Fotografen, die neue technische Entwicklungen originell und verständlich auf den Punkt bringen können. Die PUNKT-Sparten und auch das acatech Stipendium sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

PUNKT Preis

 
Vorhang auf für Phase 5

Neue Trendstudie zur Wissenschaftskommunikation veröffentlicht

Wo steht die deutsche Wissenschaftskommunikation heute, angesichts fundamentaler Veränderungen im Mediensystem, zwei Jahre nach der Finanz- und Wirtschaftskrise? Wo liegen aktuelle Herausforderungen und deren Lösungen? Die Trendstudie „Vorhang auf für Phase 5“  behandelt die Wissenschaftskommunikation aus der Perspektive des Journalismus, der Public Relations und der innerwissenschaftlichen Kommunikation. Die Studie geht von einer jüngst angebrochenen neuen Entwicklungsphase in der Wissenschaftskommunikation aus. Sie sucht nach neuen Strategien und Formaten für den Paradigmenwechsel. Auf Grundlage einer Befragung von über 300 Wissenschaftskommunikatoren, diskutierten 30 Experten aus Wissenschaft und Praxis Herausforderungen und mögliche Lösungswege.

Die Studie wurde herausgegeben von der Firma innokom und vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gefördert.

Trendstudie „Vorhang auf für Phase 5“

Trendstudie als kostenloser Download

 
KlarText! Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft 2011

Exzellent forschen, anschaulich schreiben

Die Klaus Tschira Stiftung hat sechs Nachwuchswissenschaftler mit dem Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft 2011 ausgezeichnet. Der mit jeweils 5.000 Euro dotierte Preis wird in diesem Jahr in den Fächern Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik und Neurowissenschaften vergeben. Insgesamt hatten sich 213 Wissenschaftler beworben. Voraussetzung waren eine herausragende Promotion im Jahr 2010 in Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften oder Physik und die Darstellung der Ergebnisse in verständlicher und spannender Form.

Im Fach Biologie wird Sophie Helene Richter ausgezeichnet. In ihrem Artikel „Illusion der perfekten Kontrolle“ geht sie der Frage auf den Grund, warum sich Tierversuche so selten reproduzieren lassen. Sie zeigt Möglichkeiten, die Reproduzierbarkeit von Tests zu verbessern und rüttelt dabei am wissenschaftlichen Dogma der Standardisierung von Versuchsbedingungen.
„Bei der Abfallentsorgung erwischt“ hat Frank Striebel die Erreger der Tuberkulose. Auf der Suche nach neuen Therapieansätzen gegen diese Krankheit untersucht der Biochemiker, wie die Bakterien ihren zellulären Abfall entsorgen. In seinem Beitrag erläutert er die biochemischen Vorgänge anhand einer Analogie zur Müllentsorgung im Haushalt. Striebel erhielt dafür den Klaus Tschira Preis im Fach Chemie.
Der Informatiker Stefan Valentin wird für seinen Beitrag über Funklöcher ausgezeichnet. Er entwickelte ein Verfahren, bei dem sich Handys zu kooperativen Netzwerken zusammenschließen und Funklöcher verschwinden lassen können. Der Leser werde in Valentins Beitrag zum Beobachter einer Produktentwicklung: von der rein technischen Umsetzung, über die Kostenoptimierung und schließlich den Feldversuch, lobt die Jury.
Wie mithilfe der Wissenschaft Optimierungsprobleme gelöst werden können, erfährt der Leser im Beitrag von Christian Kirches. Der Mathematiker brachte in seiner Dissertation Bordcomputern von Fahrzeugen das Schalten bei. Und zwar so, dass sie automatisch den besten Gang wählten. Dafür galt es eine Eins mit 24 Nullen zu bändigen: eine Anzahl von möglichen Schaltkombinationen in bestimmten Fahrzeugen.
Zweimal vergab die Jury den Preis in den Neurowissenschaften. Die Psychologin Britta Lorey gewann mit ihrem Beitrag „Müssen wir uns noch bewegen?“. Darin berichtet sie über Experimente, die belegen, wie sehr Vorstellungen von Bewegungen und tatsächliche Bewegungen zusammen hängen. Alexander Meyer betreut als Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Patienten mit einem sogenannten Cochlea-Implantat. Es ermöglicht gehörlosen Patienten das Hören. In seinem Beitrag „Ohren unter Strom“ berichtet Meyer über seine Forschungsarbeiten zum Aufbau des menschlichen Ohres und zu den Haarzellen im Innenohr. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse, sollen in Zukunft helfen, die Implantate zu verbessern.

Alle Siegerbeiträge können in einer Sonderbeilage des Novemberheftes von bild der wissenschaft nachgelesen werden. Mit dem Preis möchte die Klaus Tschira Stiftung Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik mehr in der Gesellschaft verankern. Auch im nächsten Jahr können sich junge Wissenschaftler wieder bewerben. Einsendeschluss ist der 29. Februar 2012.

Klaus Tschira PreisBeiträge der Preisträger 2011

 
Ausschreibung der Robert Bosch Stiftung

Denkwerk: Schüler, Lehrer und Geisteswissenschaftler vernetzen sich

Noch bis zum 28. Oktober 2010 können Schüler, Lehrer und Wissenschaftler Projektvorschläge beim Förderprogramm „Denkwerk“ der Robert Bosch Stiftung einreichen. Das Programm unterstützt Kooperationsvorhaben im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. Ziel des Programms ist es, Schülern und Lehrern einen Einblick in aktuelle geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung zu ermöglichen. Angesprochen sind Forschungseinrichtungen und Universitäten sowie Lehrer und Schüler ab der 5. Klasse. Gefördert werden Projekte, bei denen dauerhafte Kooperationen zwischen Schulen und wissenschaftlichen Einrichtungen entstehen, etwa Sommerschulen, Archivbesuche, Grabungen, Praktika oder Schülerkongresse. Kurzbewerbungen können bis Ende Oktober online eingereicht werden. Denkwerk

 
deutscher preis für wissenschaftsfotografie

Roboter mit menschlichen Zügen

Kurt Fuchs gewinnt den diesjährigen deutschen preis für wissenschaftsfotografie. Seine Aufnahme eines scheinbar spielenden Roboters der Technischen Universität München, konnte die Jury überzeugen. Mit dem Preis werden Fotografien prämiert, die Menschen und Objekte aus Wissenschaft und Forschung in ungewöhnlicher Sichtweise darstellen und ihnen eine eigene Bildsprache geben. In der Kategorie Reportage gewann die Filmemacherin Zorana Mušikic mit ihrer Bildserie über frühgeborene Jungen. Der Schweizer Martin Oeggerli konnte mit Bildern von Schmetterlingseiern in der Kategorie Mikro-/Makrofotografie überzeugen. Ab 3. Dezember werden die Fotos im Haus der Wissenschaft in Bremen zu sehen sein.
deutscher preis für wissenschaftsfotografie

 
Communicator-Preis 2012 ausgeschrieben

50 000 Euro für gute Wissenschaftskommunikation

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat den Communicator-Preis 2012, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, ausgeschrieben. Der mit 50 000 Euro dotierte Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in herausragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben. Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus Kommunikationswissenschaftlern, Journalisten, PR-Fachleuten sowie ausgewählten Wissenschaftlern. Einsendeschluss für Vorschläge ist der 31. Dezember 2011. Der Communicator-Preis ist der höchstdotierte Preis für Wissenschaftskommunikation in Deutschland. Er wird seit dem Jahr 2000 vergeben. In diesem Jahr erhielt der Risikoforscher Gerd Gigerenzer die Auszeichnung.

Communicator-Preis

 
Performing-Science-Preis 2011

Mit Power Point überzeugt

Daniel Ladnar aus Aberystwyth (Wales) gewinnt den mit 5000 Euro dotierten Performing-Science-Preis 2011. Der Performancekünstler überzeugte die Jury mit seinem Beitrag „Would Joseph Beuys Have Used PowerPoint?“. Der Wettbewerbsbeitrag sei „Lecture Performance wie aus einem performancetheoretischen Lehrbuch“, lobte die Jury das Stück, das auf unterhaltsame und verschmitzte Art das technische Medium PowerPoint reflektiere. Platz zwei belegte Ellen Friis aus Kopenhagen mit „Six Saints: Lene Vestergaard Hau“. Der dritte Preis wurde geteilt. Er ging an das Team um Klaus-Peter Möllmann und Michael Vollmer (Brandenburg an der Havel) für den Experimentalvortrag „Forschung erlebbar machen – Faszinierende Phänomene beobachtet mit Hochgeschwindigkeitskameras“ sowie an Klaus Spiess, Lucie Strecker und Salka Rosengren (Wien) mit ihrer Performance „Fictional Offender“. Über den Publikumspreis konnte sich Anna Schewelew freuen. Die Studentin der Angewandten Theaterwissenschaften präsentierte den Beitrag „&C“, der sich mit der Rolle der Liste „als simpelste Form der Welterfassung“ beschäftigt. Zehn Finalisten aus ganz Europa hatten vor Publikum und Fachjury ihre Beiträge präsentiert. Der Preis Performing Science würdigt innovative Formen der Wissenspräsentation. Er wird vergeben vom Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen und in diesem Jahr durch die BASF und die Robert Bosch Stiftung gefördert.

Performing Science

 
Deutscher Journalistenpreis Neurologie

Gedankenlesen und Gehirnschnitte machen das Rennen

Der Deutsche Journalistenpreis Neurologie geht in diesem Jahr an Christian Jung sowie an Stefan Geier und Daniel Schwenk. Christian Jung erhält die Auszeichnung für seinen Beitrag „Braaks fataler Verdacht“, der im Magazin „Bild der Wissenschaft“ erschienen ist.  Er beschreibt die anatomische Suche nach der Entstehung der Alzheimer- und Parkinson-Krankheit. Jung stellt den weltbekannten Ulmer Neuroanatom Professor Heiko Braak vor, der auch nach seiner Emeritierung die Ursachen der Alzheimer- und der Parkinson-Krankheit anhand von Schnittbildern des Gehirns erforscht. Jung führe verständlich und spannend in das Thema ein, und man verstehe, wie Inhalt der Forschung und die Persönlichkeit des Forschers miteinander verbunden sind, so die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). In der Kategorie „elektronische Medien“ wird das Autorenteam Stefan Geier und Daniel Schwenk aus München für seinen Beitrag „Das gläserne Gehirn – wie nützlich ist Gedankenlesen?“ ausgezeichnet, der vom Bayerischen Fernsehen für das Wissenschaftsmagazin X:enius (ARTE) produziert wurde. Die beiden Journalisten behandeln darin ein interdisziplinäres neurowissenschaftliches Thema. Durch die Art der Darstellung, so die DGN, wecken die Autoren speziell bei jungen Zuschauern die Faszination am Gehirn, das eben deutlich mehr sei als lediglich ein Organ. Der Deutsche Journalistenpreis Neurologie wird seit 2008 von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie vergeben und ist mit insgesamt 3000 Euro in zwei Kategorien dotiert. Ausgezeichnet werden Autoren mit journalistischen Beiträgen für die breite Öffentlichkeit, die sich einerseits durch fundierte Recherche, andererseits aber auch durch journalistische Kompetenz und Kreativität auszeichnen. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie am 29. September 2011 in Wiesbaden statt.

Pressemitteilung DGN

 
Performing Science 2011

Publikum stimmt erstmals mit ab

Am 17. September 2011 findet in Gießen das öffentliche Finale des Performing-Science-Preises statt. Erstmals wählt auch das Publikum seinen Favoriten. Prämiert werden vor allem neue Formen des Experimentalvortrags, virtuoser Medieneinsatz und forschungsorientierte Lecture Performance in allen Fachgebieten. Die Preise werden durch eine hochkarätige Fachjury vergeben, die die Wettbewerbsbeiträge der zehn Finalisten öffentlich bespricht und kritisiert. Die Zuschauerinnen und Zuschauer küren ihren Favoriten per Stimmzettel. Der Performing-Science-Preis wird vom Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig Universität Gießen ausgelobt und durch die BASF und die Robert-Bosch-Stiftung gefördert.
Performing Science 2011

 
Wissenschaft unterhaltsam verpackt

2. Konferenz über MINT und Chancengleichheit in fiktionalen Fernsehformaten

Am 6. September 2011 findet in Berlin die 2. Internationale Konferenz über MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technologie) und Chancengleichheit in fiktionalen Fernsehformaten statt. Die Veranstaltung will den Austausch und die Vernetzung zwischen Wissenschaft und TV-Unterhaltungsbranche vorantreiben und intensivieren. Passend zum  „Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit" steht zum Auftakt der Konferenz die amerikanische Fernsehserie „Dr. House“ im Mittelpunkt. Vorgestellt wird, wie sich die Inszenierung moderner medizinischer Diagnostik auf Publikumserfolg und medizinische Hochschullehre auswirkt. Auf dem Programm stehen außerdem die Themen „MINT-Entertainment-Excellence: Public Value fiktionaler Fernsehunterhaltung“ und „Sichere Identität: Von der Fiktion zur Wirklichkeit Eine Gratwanderung zwischen Know-How- und Datenschutz“. Eine Anmeldung zur Konferenz ist noch bis zum 3. September 2011 möglich.
MINT und Chancengleichheit in fiktionalen Fernsehformaten

 
Interaktive Online-Plattform

Nobelpreisträgertreffen für alle

Auch in diesem Jahr können alle Interessierten das Lindauer Nobelpreisträgertreffen online verfolgen. Dafür haben die Organisatoren die interaktive Plattform www.lindau.nature.com eingerichtet. Sie bündelt Blogs, Videos, Facebook-, Twitter- und Flickr-Aktivitäten und bietet mit einem Wettbewerb die Möglichkeit, Fragen an die klügsten Köpfe der Welt zu richten. Ein internationales Blogger-Team berichtet über das Treffen von Nobelpreisträgern mit herausragenden jungen Wissenschaftlern aus aller Welt. Dieses Jahr ergänzen Blogs auf Spanisch und Chinesisch die deutschen und englischen Blogs. Das diesjährige Treffen ist der Physiologie und Medizin gewidmet und bringt 24 Nobelpreisträger und 570 junge Forscher aus 80 Ländern zusammen. Podiumsdiskussionen, Vorträge, Seminare und gesellschaftliche Ereignisse fördern die Interaktion zwischen den Nobelpreisträgern und dem wissenschaftlichen Nachwuchs. Das 61. Lindauer Nobelpreisträgertreffen findet vom 26. Juni bis zum 1. Juli 2011 am Bodensee statt. Die Website lädt bereits jetzt zum Mitmachen ein.Lindauer Nobelpreisträgertreffen

 
Preis für Wissenschaftskommunikation

Science-Fiction Autor Schätzing erhält Meerespreis

In Anerkennung seiner besonderen Leistungen bei der Vermittlung wissenschaftlicher Zusammenhänge in der Öffentlichkeit erhielt der bekannte Buchautor Frank Schätzing am 23. Mai 2011 den mit 10.000 Euro dotierten „Deutsche Bank – IFM-GEOMAR Meerespreis 2011“.

Mit seinem 2004 erschienenen Science-Fiction-Roman „Der Schwarm“ wurden das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und die Gashydratforschung auf einen Schlag einer breiten Öffentlichkeit bekannt. „Ohne Frank Schätzing und sein Buch „Der Schwarm“ wüsste wahrscheinlich immer noch kaum jemand außerhalb der Wissenschaft was Gashydrat ist“, meinte Laudator Karsten Schwanke, Moderator der ZDF Wissenschaftssendung „Abenteuer Wissen“.

Für seinen Erfolgsroman hatte Frank Schätzing intensive Recherchen am damaligen GEOMAR in Kiel durchgeführt und sich von Experten wie Professor Erwin Suess und Professor Gerhard Bohrmann ausführlich beraten lassen. Als Dank tauchen diese und andere Wissenschaftler, wie auch das GEOMAR-Institut selbst, in der Handlung des „Schwarms“ wieder auf. Auch in späteren Buch- und Filmprojekten spielt die Kieler Meeresforschung immer wieder eine wichtige Rolle.

Weitere Informationen

 
Ausschreibung 2011

deutscher preis für wissenschaftsfotografie

Die Zeitschrift „bild der wissenschaft“ schreibt zusammen mit dem Pressebüro Brendel zum 6. Mal den „deutschen preis für wissenschaftsfotografie“ aus. Prämiert werden Fotografien, die Menschen und Objekte aus Wissenschaft und Forschung in ungewöhnlicher Sichtweise darstellen und ihnen eine eigene Bildsprache geben. Zur Teilnahme sind Profifotografen sowie Amateure aufgerufen. Sie können Fotos einreichen, die im Zeitraum zwischen 1. Januar 2010 und 31. Juli 2011 entstanden sind. Preise werden in mehreren Kategorien vergeben. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2011. Weitere Informationen

 
ESOF 2012

Call for Proposals endet am 30. Juni 2011

Noch bis zum 30. Juni 2011 können Tagungsbeiträge für das fünfte Euroscience Open Forum (ESOF2012) eingereicht werden. Die Tagung findet vom 11. bis zum 15. Juli 2012 in Dublin statt. Das wissenschaftliche Programm beschäftigt sich mit sieben zentralen Themen, darunter „Food“, „Health“ und „Energy, environment and climate“. Auch das Verhältnis von Wissenschaft und Kunst sowie Fragen der Bildungs- und Forschungspolitik sollen diskutiert werden. Das Euroscience Open Forum findet seit 2004 alle zwei Jahre statt und gilt mit rund 5000 Besuchern als größte europäische Wissenschaftskonferenz. Ziel ist neben der Darstellung der neusten Entwicklungen in Forschung und Technologie auch die Diskussion über die Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft. Darüber hinaus soll das Interesse der Öffentlichkeit an Themen aus Forschung und Technologie geweckt und der Dialog gefördert werden. Eingeladen sind Wissenschaftler, Journalisten sowie Vertreter und Entscheidungsträger aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. In Zusammenhang mit der ESOF 2012 wird es während des ganzen Jahres auch ein Programm aus öffentlichen Veranstaltungen geben. Dafür können ebenfalls bis zum 30. Juni 2011 Programmvorschläge eingereicht werden. Weitere Informationen und Anmeldung der Programmvorschläge

 
Kongress in Hamburg

„Die Untoten. Life Sciences & Pulp Fiction”

Vom 12. bis zum 14. Mai 2011 findet in Hamburg der Kongress „Die Untoten. Life Sciences & Pulp Fiction” statt. Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen kommen mit Künstlern und Medienschaffenden zusammen, um sich mit Fragen zum Zwischenbereich von Leben und Tod zu beschäftigen. Wann ist ein Leben zu Ende? Wann beginnt es? Und wer bestimmt darüber? Moderne Bio- und Medizintechnologien eröffnen immer weiter reichende Möglichkeiten in Lebensprozesse einzugreifen und verändern unsere Vorstellungen von dem, was eine menschliche Existenz ausmacht. Das Projekt „Die Untoten. Life Sciences & Pulp Fiction” sondiert, wie dieses „verbesserte”, „verlängerte” oder „neue” Leben beschrieben und betrachtet werden kann. Die Veranstaltung ist ein Projekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit Kampnagel Hamburg und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.  Weitere Informationen

 
Journalistenworkshop

Nanotechnologie – Eine Herausforderung für den Arbeitsschutz?

Nanomaterialien werden gerne als Zwerge mit großer Wirkung bezeichnet. Sie sollen neue Anwendungen und Technologien in Bereichen wie der Verfahrenstechnik, der Werkstoffkunde oder der Medizin ermöglichen. Im Rahmen des Journalistenworkshops „Nanotechnologie – Eine Herausforderung für den Arbeitsschutz?“ möchte die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) einen Einblick in die komplexe Welt der neuen Technologie geben. Wissenschaftler der BAuA beleuchten den aktuellen Erkenntnisstand zu Nanomaterialien am Arbeitsplatz, schätzen mögliche gesundheitliche Risiken ein und geben Empfehlungen zum sicheren Umgang ab. Darüber hinaus kann die Sonderausstellung „nano! Nutzen und Visionen einer neuen Technologie“ in der DASA besucht werden. Der Journalistenworkshop findet am Freitag, 10. Juni 2011, zwischen 10.00 und 15.15 Uhr in Dortmund statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung bei Hildegard Simon, Tel.: 0231 90 71 22 55, E-Mail: veranstaltungen@baua.bund.de

 
Performing Science

Bewerbungsfrist verlängert

Das Zentrum für Medien und  Interaktivität (ZMI) an der Justus-Liebig-Universität Gießen hat die Bewerbungsfrist für den Performing Science Wettbewerb verlängert. Bewerbungen können nun bis zum 31. Mai 2011 eingereicht werden! Der Preis würdigt innovative Formen der Wissenspräsentation aller Fachgebiete. Er wird an Wissenschaftler oder Künstler für herausragende Leistungen der wissenschaftlichen Präsentation oder der Lecture Performance vergeben. Im Jahr 2011, dem Internationalen Jahr der Chemie, wird sich der Wettbewerb mit neuen Formen des Experimentalvortrags beschäftigen. Performing Science wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung und der BASF.

Weitere Informationen

 
Summerschool

„Wissenschaft kommunizieren“

Vom 24. - 26. August 2011 organisieren das Haus der Wissenschaft und die Technische Universität Braunschweig die Summer School „Wissenschaft kommunizieren“. Anmelden können sich alle Doktoranden und Postdocs, die lernen wollen, wie sie am besten ihre Forschung in den Medien darstellen.

Summerschool „Wissenschaft kommunizieren“

 
Jahreskonferenz der EUSCEA

European Science Event Association lädt ein zum Ideenaustausch

Am 13. und 14. Mai 2011 findet im schwedischen Göteborg die Jahreskonferenz der European Science Events Association (EUSCEA) statt. Die Tagung bietet Gelegenheit zum Ideenaustausch und zur Information über Wissenschaftskommunikation. In Vorträgen und Workshops werden verschiedene Aspekte der Wissenschaftskommunikation aufgegriffen und Best Practice Beispiele vorgestellt. Auf der Jahreskonferenz feiert die 2001 gegründete EUSCEA auch ihr 10jähriges Bestehen. Die Teilnehmer  haben außerdem die Gelegenheit, das Internationale Science Festival in Göteborg zu besuchen, das vom 10. bis zum 15. Mai 2011 stattfindet. Zur Jahrestagung eingeladen sind alle, die im Bereich der Wissenschaftskommunikation aktiv sind.

11th EUSCEA Annual Conference

 
Internationaler Kongress

Stadtplanung auf dem Weg zur Wissenschaftsstadt

Vom 12. – 14. April 2011 findet in Magdeburg der internationale Kongress „Cities and Science – new Challenges“ statt. Die Veranstaltung beschäftigt sich damit, wie sich die zunehmende Bedeutung von Forschung und Wissenschaft auf Stadtplanung und Stadtentwicklung auswirkt. Was bedeutet die Entwicklung hin zu einer wissensbasierten Gesellschaft? Welche Auswirkungen hat das auf das soziale und kulturelle Leben einer Stadt? Welche Rolle spielen die Universitäten für die Stadtentwicklung? Das sind die Fragen, denen sich die Konferenz stellen wird. Die Veranstaltung bildet gleichzeitig den Abschluss des EU-Projektes REDIS (Restructuring districts into science quaters), das sich mit der Entwicklung von Wissenschaftsquartieren beschäftigte. Im Rahmen der Konferenz wird über die Ergebnisse des Projektes berichtet. Veranstaltungsort ist das Rathaus der Landeshauptstadt Magdeburg. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung und weitere Informationen

 
Forschungstagebücher im Internetfernsehen

DFG Science TV sucht neue Forschungsprojekte

DFG Science TV geht in die dritte Runde – und sucht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre Projekte im Internetfernsehen präsentieren möchten. Seit zwei Jahren ist das Portal der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit Kurzfilmen aus der Welt der Forschung online. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler greifen selbst zur Kamera und filmen ihre Arbeit. Aus diesem Rohmaterial erstellen Profis dreiminütige Filme, die wie ein Tagebuch von Herausforderungen und Erfolgen, aber auch von den Rückschlägen des wissenschaftlichen Arbeitens erzählen. Seit dem Start des Portals wurden in zwei Staffeln mehr als vierhundert Kurzfilme in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht. Zu Beginn des Jahres 2011 hat die DFG die Betreuung des Internetfernsehportals nun an die Agentur ifu Bonn übergeben. DFG-geförderte Projekte, die diese außergewöhnliche Form der Öffentlichkeitsarbeit nutzen möchten, können sich ab sofort bei ifu Bonn bewerben. Pro Forschungsprojekt sollen mindestens sechs dreiminütige Kurzfilme entstehen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden vor Beginn der Aufnahmen von professionellen Kameraleuten und Filmproduzenten in Kameraführung, Tontechnik, Rohschnitt und weiteren Fragen der Filmgestaltung geschult. Die Auswahl der Projekte für DFG Science TV erfolgt in Absprache mit der DFG. Die Kosten für Filmproduktion, Internetportal und Marketingmaßnahmen tragen die teilnehmenden Forschungsprojekte selbst.
Ansprechpartnerin: Susanne Roth, ifu BonnDFG Science TV

 
Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus

Ausschreibung für das Jahr 2011 hat begonnen

Die Ausschreibung des Holtzbrinck Preises für Wissenschaftsjournalismus 2011 hat begonnen. Journalistinnen und Journalisten, die in deutschsprachigen Medien veröffentlichen, können ihre Bewerbung bis zum 1. April 2011 einreichen. Gefragt sind drei Arbeitsproben aus den letzten zwei Jahren, davon mindestens eine aus dem Zeitraum vom 1. März 2010 bis zum 31. März 2011. Die Arbeiten sollen allgemein verständlich sein und zur Popularisierung wissenschaftlicher Sachverhalte, insbesondere aus den Bereichen Naturwissenschaften, Technologie und Medizin, beitragen. Junge Autoren werden ausdrücklich ermutigt sich an der Ausschreibung zu beteiligen. Vergeben wird jeweils ein Preis in der Kategorie Print und in der Kategorie elektronische Medien. Jeder Preis ist mit 5000 Euro dotiert. Eine hochkarätige Jury unter Vorsitz von Dr. Stefan von Holtzbrinck wählt im Oktober 2011 die Preisträger aus.
Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen

 
Science on Stage Festival 2011 in Kopenhagen

Neue Konzepte für den naturwissenschaftlichen Unterricht

Noch bis zum 28. Februar 2011 läuft die Anmeldefrist zum europäischen Science on Stage Festival 2011. Dort kommen vom 16. bis zum 19. April rund 350 Lehrkräfte und Pädagogen aus 27 Ländern zusammen. Unter dem Motto „Winning Hearts and Minds“ präsentieren sie Lehrmethoden und didaktische Konzepte, die den Nachwuchs schon in jungen Jahren für naturwissenschaftlich-technische Themen begeistern sollen. Aus Deutschland werden 12 Projekte präsentiert, darunter ein Workshop zur Seifenhaut-Geometrie, das Projekt Schoko-Science, ein „Nährstoffdrama in einem Akt“ und Beispiele zum Einsatz von Hochgeschwindigkeitskameras bei der Untersuchung physikalischer Vorgänge.
Science on Stage

 
Motive und Aktivitäten der Wissenschaftler

Studie „Wissenschaftskommunikation in Deutschland“ veröffentlicht

Das Institut für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT) hat das Verhältnis deutscher Wissenschaftler zur Wissenschaftskommunikation unter die Lupe genommen. In der vom Deutschen Fachjournalisten-Verband (DFJV) finanzierten Studie wurde untersucht, welche Einstellungen, Motive und Hindernisse bei deutschen Wissenschaftlern gegenüber einer externen Wissenschaftskommunikation bestehen. Die Studie ermittelte außerdem, welche Kommunikationsformen die Wissenschaftler in welchem Umfang nutzen und welche Zielgruppen sie ansprechen. Die Ergebnisse zeigen, so der DFJV, dass Wissenschaftler den verschiedenen Formen der Wissenschaftskommunikation positiver gegenüber stehen, als es das traditionelle Bild suggerieren mag. Allerdings nutze nur eine Minderheit regelmäßig die ganze Palette der Kommunikationsformate. Die Studie steht ab sofort zum kostenlosen Download bereit.
Pressemitteilung des DFJV Studie „Wissenschaftskommunikation in Deutschland“

 
Schüler begeistern Schüler für Naturwissenschaften

Klaus Tschira Stiftung vergibt Jugendsoftwarepreis

Zum zehnten Mal zeichnet die Klaus Tschira Stiftung Schülerinnen und Schüler mit dem Jugendsoftwarepreis aus. Die Jugendlichen erhalten die Auszeichnung für die Entwicklung von Lernsoftware und multimedialen Präsentationen, die Gleichaltrigen Erkenntnisse und Experimente aus den Naturwissenschaften lebendig und spannend vermitteln. Ausgezeichnet wurden insgesamt vier interaktive Lernspiele und Lernprogramme zu Themen aus den Bereichen Gesundheit, Energie und Astronomie. Sonderpreise vergab die Jury für eine Internet-Plattform über Pflanzen und Tiere, die nach Deutschland eingewandert sind, sowie für den Blog „Klimakids“. Die Siegerbeiträge sind mit jeweils 1.000 Euro prämiert. Die Preisverleihung findet am 29. Januar 2011 in Heidelberg statt.
Jugendsoftwarepreis

 
Internationale Tagung

Öffentlichkeit, Medien und Politik – Intellektuelle Debatten und Wissenschaft im Zeitalter digitaler Kommunikation

Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen lädt Wissenschaftler und Medienvertreter ein zur Internationalen Tagung „Öffentlichkeit, Medien und Politik – Intellektuelle Debatten und Wissenschaft im Zeitalter digitaler Kommunikation“ am 14. und 15. Februar in Essen. Während der erste Tag dem gegenwärtigen Wandel der soziokulturellen Rolle und politischen Bedeutung der Intellektuellen nachspürt, stehen in den Sektionen des zweiten Tages die entscheidenden Veränderungen der Wissenschaftskommunikation im Web 2.0 auf dem Prüfstand. Im Rahmen einer abschließenden Diskussionsrunde sollen auch unterschiedliche „Generationen“ der digitalen Wissenschaftskommunikation zu Wort kommen, um Gewinne und Probleme, Vorteile und Grenzen der mit den digitalen Medien verbundenen Transformationen kulturellen Wissens zu erörtern. Um Anmeldung bis zum 31. Januar wird gebeten.
Weitere Informationen und Programm

 
Deutsche Mathematiker-Vereinigung vergibt Preise

Mathe populär gemacht

Die Medienpreise Mathematik der Deutschen Mathematiker-Vereinigung gehen in diesem Jahr an Holger Dambeck, Wolfgang Blum und Kay Herschelmann. Holger Dambeck, Redakteur bei Spiegel Online, erhält den mit 4000 Euro dotierten Medienpreis Mathematik für sein Gesamtwerk. Die Jury lobt besonders seine Kolumne „Numerator“, in der er aktualitätsbezogen Themen aus der Mathematik aufgreift und multimedial aufbereitet. Der mit 1000 Euro dotierte Journalistenpreis Mathematik geht an den freien Journalisten Wolfgang Blum. Er erhält die Auszeichnung für seinen Artikel „Goldbach und die Zwillinge“, der in Spektrum der Wissenschaft erschienen ist. Anlässlich ihres 120-jährigen Bestehens hat die Deutsche Mathematiker-Vereinigung 2010 zusätzlich einen Fotopreis Mathematik ausgeschrieben. Der Preis geht an den Berliner Fotografen Kay Herschelmann für seine Fotoserie „Mathe tanzen“. Alle zwei Jahre vergibt die Deutsche Mathematiker-Vereinigung die Medienpreise. Prämiert werden herausragende Leistungen zur Vermittlung und Popularisierung der Mathematik sowie Beiträge, die auf besondere Weise das Ansehen der Mathematik in der Öffentlichkeit fördern.Medienpreise Mathematik

 
Konferenz vom 8. bis 10. November 2010

„Wissenswerte“ in Bremen

Vom 8. bis zum 10. November 2010 findet die „Wissenswerte“, das Bremer Forum für Wissenschaftsjournalismus, statt. Eingeladen sind Journalisten, Wissenschaftskommunikatoren und Wissenschaftler mit Interesse am Dialog mit den Medien. Die Konferenz bietet ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Diskussionen, Workshops und Exkursionen zu Forschungseinrichtungen in der Region.

Themenschwerpunkte sind unter anderem die Nanotechnologie, die alternde Gesellschaft, Grenzwerte und Gesundheitsrisiko sowie Gewalt und ihre Ursachen am Beispiel von „Killerspielen“. Die Anmeldung ist noch vor Ort möglich, am 08.11.2010 ab 10:30 Uhr im Foyer des Congress Centrums Bremen. Zum Programm

 
Herausragende Leistungen im Wissenschaftsjournalismus

Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2010 vergeben

Der Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus geht in diesem Jahr an Richard Friebe und Volkart Wildermuth. Der Biologe und freie Wissenschaftsjournalist Richard Friebe erhält den Preis in der Kategorie Print. Er wird ausgezeichnet für seine Beiträge über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Forstwirtschaft, die Verknüpfung von Darwins Familiengeschichte mit seinen wissenschaftlichen Thesen und für seinen Beitrag über 4000-jährige Hochlandkiefern in den USA. Die Jury würdigt seine fundierten, exakt recherchierten Beiträge und die sehr unterhaltsame, originelle Herangehensweise an die Themen. Volkart Wildermuth, Biochemiker und freier Wissenschaftsjournalist, wird in der Kategorie Elektronische Medien ausgezeichnet. Seine Beiträge beschäftigen sich mit Tierversuchen, mit dem Thema Demenz und mit der Intelligenz von Vögeln. Die Jury lobt seine kurzweiligen Arbeiten, die die Möglichkeiten des Mediums Hörfunk zur Darstellung und Einordnung gerade auch heikler Themen nutzen.

Der Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus wurde 1995 anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Zeitschrift „Scientific American“ ins Leben gerufen. Er ist  mit jeweils 5000 Euro dotiert.
Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus

 
Wissenschaft professionell vermittelt

Forschungs-Pressesprecher des Jahres 2010 ausgezeichnet

Josef Zens, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Leibniz-Gemeinschaft, wurde zum „Forschungs-Pressesprecher des Jahres 2010“ gewählt. Er erhält die Auszeichnung in der Kategorie „Forschungsorganisationen und Stiftungen“. Stefanie Seltmann, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Krebsforschungszentrums, ist die beste Forschungssprecherin in der Kategorie „Forschungsinstitute und Universitäten“. Martin Fensch, Leiter Unternehmenskommunikation von Pfizer Deutschland und Head Media Relations Oncology Europe, macht in diesem Jahr die beste Forschungspressearbeit bei „Industrie und andere Unternehmen“.
Die Auszeichnungen basieren auf einer Umfrage im Auftrag der Zeitschrift „Medizin- und Wissenschaftsjournalist“. Rund 800 Medizin- und Wissenschaftsjournalisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz waren aufgerufen, die Arbeit der Forschungspressesprecher zu beurteilen. Sie bewerteten Professionalität, journalistische Fähigkeiten, Verständnis für die journalistischen Notwendigkeiten und Niveau der vermittelten Informationen.
Überreicht werden die Auszeichnungen am 9. November 2010 beim Bremer Forum für Wissenschaftsjournalismus „Wissenswerte“. Die Zeitschrift „Medizin- und Wissenschaftsjournalist“ erscheint zwei Mal jährlich im Medienfachverlag Oberauer und wird gemeinsam mit der Wissenschaftspressekonferenz (WPK) in Bonn herausgegeben.

Pressemitteilung Verlag Oberauer

 
KlarText!

Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft 2010 vergeben

Für die verständliche und spannende Kurzdarstellung ihrer Doktorarbeiten wurden fünf Nachwuchswissenschaftler und eine Nachwuchswissenschaftlerin mit dem Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft ausgezeichnet. Eine Jury aus Wissenschaftlern und Journalisten hat die Texte aus insgesamt 220 Beiträgen ausgewählt. Die Preisträger erhalten ein Preisgeld von 5000 Euro. Das Wissenschaftsmagazin bild der wissenschaft veröffentlicht ihre Beiträge in einer Sonderbeilage des Novemberheftes.
Vergeben wurde die Auszeichnung in sechs verschiedenen Kategorien. Claudio Tennie erhält den Preis in der Kategorie Biologie. In seinem Beitrag „Kulturwesen Schimpanse?“ erläutert er einen entscheidenden Unterschied zwischen Mensch und Menschenaffe und erklärt, warum Affen keine Wolkenkratzer bauen.
Der Chemiker Thomas Böttcher wird für seinen Text „Schachmatt für Krankheitserreger“ ausgezeichnet, in dem er eine neue Perspektive zur Bekämpfung antibiotikaresistenter Bakterien vorstellt.
Was man von der Suchmaschine Google bei der Wahl der Krebstherapie lernen kann,  beschreibt Christof Alexander Winter in seinem Beitrag „Gen-Google für die Krebstherapie“. Er wurde in der Kategorie Informatik ausgezeichnet.
Benjamin Hiller bringt seinen Lesern abstrakte Mathematik näher. In „Das Warten der Anderen“ erklärt er dem Laien, wie intelligente Aufzüge es schaffen, Warte- und Fahrzeiten aller Mitfahrer zu optimieren.
In einem „IMAX für Fliegen“ hat Adrian Wertz untersucht, wie die Insekten trotz waghalsiger Flugkunststücke den Überblick behalten. Seine Forschungsergebnisse erläutert er im Beitrag „Wie Fliegen Kurven meistern“, der im Bereich Neurowissenschaften ausgezeichnet wurde.
Janina Zimmermann erhält den Klaus Tschira Preis in der Kategorie Physik. In „Atome auf dem Bazar“ schildert sie, welche atomaren Vorgänge bei der Oxidation von Metallen ablaufen und erklärt was passiert, wenn Metalle im Inneren des Körpers Anwendung finden.
Mit dem Preis, der in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben wird, verfolgt die Klaus Tschira Stiftung das Ziel, Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik mehr in der Gesellschaft zu verankern. Auch im nächsten Jahr können sich junge Wissenschaftler wieder bewerben. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2011.
Klaus Tschira Preis
Beiträge der Preisträger 2010

 
Bewerbungsschluss: 31.01.2011

Bosch-Stiftung vergibt Preis für Kooperationsprojekte zwischen Schulen und Forschungseinrichtungen

„Achtung, fertig, forschen!“ – so lautet das Motto des Preises „Schule trifft Wissenschaft“, den die Robert Bosch Stiftung 2011 zum dritten Mal vergibt. Er richtet sich an Lehrer und Wissenschaftler, die gemeinsam neue Wege gehen, um Schüler für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern, forschendes Arbeiten zu ermöglichen und innovative Unterrichtsideen zu realisieren.
Eine gemeinsame Bewerbung von einer Universität oder einem Forschungsinstitut und Schulen lohnt sich. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert, zudem werden zwei weitere Preise mit je 20.000 Euro vergeben. Die feierliche Preisverleihung in Berlin lenkt Aufmerksamkeit auf die ausgezeichneten und die nominierten Projekte, lädt ein zu Austausch und Vernetzung und gibt den Startschuss zum Weiterforschen. Bewerbungsschluss ist der 31.01.2011.
Zur Ausschreibung

 
Einsendeschluss: 31. Dezember 2010

Communicator-Preis 2011

Zum zwölften Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Communicator-Preis, den Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, aus. Dieser persönliche Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in herausragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.
Über die Vergabe entscheidet eine Jury, die aus Kommunikationswissenschaftlern, Journalisten, PR-Fachleuten sowie ausgewählten Wissenschaftlern besteht. Als Maßstab gelten die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger, die sich durch die Breite und Nachhaltigkeit ihrer Vermittlungsarbeit auszeichnen. Einsendeschluss für Vorschläge ist der 31. Dezember 2010.
Zur Bewerbung bei der DFG

 

 

Ausschreibungen

KlarText! 2012
Einsendeschluss:
29. Februar 2012

Holtzbrinck Preis
Einsendeschluss:
1. April 2012

Seminare/Workshops

12./13.03.2012 sowie 17./18.09.2012
Schreibwerkstatt
zur Veranstaltung
11./12.06.2012 sowie 05./06.11.2012 
Medientraining
zur Veranstaltung

Tagungen

11. bis 15. Juli 2012
ESOF
zur Veranstaltung

 
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