Session
Wie viel Tiefe ist möglich, wie viel Popularisierung nötig? Wissenschaft in den Medien
Moderation: Ole Hagemann, Journalist
Immer mehr Leser, Zuschauer und Nutzer streben nach Wissen. Die Nachfrage steigt. Und die Medien bedienen diese mit immer neuen Formaten. Die Bandbreite der Angebote ist vielfältig: Vom kritischen Begleitmedien über populäre Wissens-Zeitschriften bis zur abendlichen Unterhaltungsshow – Hauptsache, es gibt was zu gucken, klicken oder lesen. Welche Rolle spielen die Medien für die Wissenschaftskommunikation? In den Medien „boomt“ dieser neue Bereich unter dem Schlagwort „Wissen“. Ein Bereich von dem vor allem die Wissenschaft profitiert, denn mit der gestiegenen medialen Nachfrage rückt auch sie immer mehr in das Licht der Öffentlichkeit. Die Anfragen von Journalisten an Wissenschaftler häufen sich – doch treffen diese Anfragen auf Gesprächspartner, die zwischen „Elfenbeinturm“ und „Public Understanding of Science“ schwanken. Unsicher ist: wie viel Wissenschaft eigentlich in „Wissen“ steckt und wie viel Journalismus im Bereich „Wissen“ stattfindet.
Referenten:
„Grenzgänger: Bloggende Wissenschaftler zwischen Labor und Öffentlichkeit“
Marc Scheloske, ScienceBlogs.de
„Die Forschungsverklärer: Wie kritisch dürfen Wissenschaftsjournalisten sein?“
Jan Schweitzer, Zeit Wissen
Hendrik Hey, Moderator und Produzent
Hans-Hermann Sprado, P.M. Gruppe