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Forum Wissenschaftskommunikation
29.11. - 01.12.2010 in Mannheim

Abstracts

zum Programm

 

Montag, 29.11.2010

 
Satellitenprogramm 1

TECHNOSEUM – Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim

Referentin: Dr. Stefanie Roth, TECHNOSEUM

Die Entwicklungen in Naturwissenschaften und Technik vom 18. Jahrhundert bis heute sowie der soziale und wirtschaftliche Wandel, den die Industrialisierung in Deutschland ausgelöst hat, sind die Themen der Dauerausstellung im TECHNOSEUM. Im Anschluss an eine Führung durch das Haus können Sie sich im historischen Ambiente der Arbeiterkneipe bei einem Imbiss stärken. Anschließend erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Vortrag mehr zur Neupositionierung des TECHNOSEUM in der Öffentlichkeit.

Treffpunkt: Haupteingang Technoseum, Museumsstr. 1, 68165 Mannheim

 
Satellitenprogramm 2

World Café: Die Zukunft von Wissenschaftsausstellungen

Moderation: Dr. Tobias Wolff und Dr. Kerstin Haller, Universum Bremen

Das World Café nimmt die Zukunft von wissenschaftlichen Ausstellungen in Museen, Science Centern und anderen Ausstellungshäusern in Augenschein: Welche Tendenzen und Strömungen gibt es? Zeichnen sich Science Center zunehmend durch Entertainment aus? Welchen Wandel erfahren die Museen? Alle Teilnehmer diskutieren in einem sehr informellen, kreativen Rahmen. In wechselnden, kleinen Diskussionsrunden vernetzen die Gesprächspartner ihr Wissen und ihre Ideen.

Treffpunkt: Haupteingang Technoseum, Museumsstr. 1, 68165 Mannheim

 
Satellitenprogramm 3

BASF und Schule – ein gutes Team

Referentin: Dr. Karin Rosendorfer, „Xplore!-Chemiepraxis“ – BASF-Schülerlabor

Für die BASF in Ludwigshafen hat die Zusammenarbeit mit Schulen der Region eine lange Tradition und ist zum festen Bestandteil des Verständnisses von gesellschaftlicher Verantwortung geworden. Dr. Karin Rosendorfer, Leiterin des Oberstufenlabors „Xplore!-Chemiepraxis“, stellt die vielfältigen Schulaktivitäten der BASF vor. Anschließend sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem geführten Rundgang durch die interaktive und multimediale Ausstellung im BASF-Besucherzentrum eingeladen.

Treffpunkt für den Bustransfer zum Besucherzentrum der BASF:

10:45 Uhr, Haupteingang des Congress Center Rosengarten, Rosengartenplatz 2, 68161 Mannheim
 

 
Auftakt

Klartext reden – Förderung der Kommunikationskompetenz von Wissenschaftlern

Renate Ries und Kim Orzol, Klaus Tschira Stiftung

Wissenschaftliche Vorträge, Tagungen, Paper – für Wissenschaftler ist es heute Standard, dass Forschungsergebnisse ausschließlich auf Englisch publiziert werden. Was aber, wenn man sich nicht an internationale Fachkollegen wendet, sondern wissenschaftliche Laien für die eigene Forschung begeistern möchte? Anhand der Entwicklung der Projekte „Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft“ und „Sag’s klar“ stellen Renate Ries und Kim Orzol Möglichkeiten zur Förderung der Kommunikationskompetenz für Wissenschaftler vor.

 
Eröffnungsvortrag

Public engagement with the sciences; an emerging strategy from the UK

Sir Roland Jackson, British Science Association

 

The UK government held a national consultation on Science and Society in 2008. Five expert groups were then set up in 2009 by the Minister for Science and Innovation to develop action plans, covering: Science and Media, Science and Learning, Science and Careers, Science and Trust, and Science for All. Roland Jackson, chair of the Science for All Group, will describe the outcomes of this initiative and the broader questions being raised as the plan of the Science for All Group is taken forward.

 
Plenarvortrag

Twitter, Foren, Blogs: Chancen und Grenzen neuer Medien

Dr. Carsten Könneker, Spektrum der Wissenschaft

Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich bloggt über Klimaforschung, die Fraunhofer-Gesellschaft informiert auf Facebook über laufende Projekte, Unternehmen wie Siemens oder BASF unterhalten teils dutzende Twitter-Accounts. Der Trend der Wissenschaftskommunikation in Richtung Social Media ist ungebrochen, ja vielleicht stehen wir erst ganz am Anfang. Nah an der Zielgruppe sein, eins zu eins interagieren, Follower sammeln – die Hoffnungen hängen hoch. Doch welche Schritte ins Soziale Netz sind wirklich erfolgreich?

 
Plenarvortrag

Wissenschaftskommunikation in der Praxis: Evaluation und Qualitätssicherung

Prof. Dr. Ortwin Renn, Universität Stuttgart

Die Evaluation und Qualitätssicherung kommunikativer Maßnahmen im Bereich der Wissenschaftskommunikation ist ein noch junger Zweig der Evaluationsforschung. Vier Zielgrößen werden mit Wissenschaftskommunikation verbunden: Der kognitive Lerneffekt („literacy“), das Interesse am Thema, die persönliche Aufgeschlossenheit gegenüber dem Thema („involvement“) und die nachhaltige Beschäftigung mit dem Thema einschließlich der möglichen Talentförderung. Eine unabhängige und ergebnisoffene Messung dieser Zielgrößen birgt einige Fallstricke. Der Vortrag gibt methodische Anregungen und stellt Fallbeispiele vor.

 
Plenarvortrag

Wissenschaftskommunikation in einer unsicheren Welt: Kommunikation für die kritische Öffentlichkeit

Prof. Stefan Rahmstorf, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Die Wissenschaftskommunikation begegnet an vielen Stellen Zielgruppen, die misstrauisch gegenüber Wissenschaft und Forschung eingestellt ist. Mit welchen Methoden kann die Wissenschaftskommunikation Antworten auf die Fragen der zunehmend kritischen Öffentlichkeit finden? Was sind dabei die Ziele und Maßstäbe der Wissenschaftskommunikation? Welche Rolle spielen Wissenschaftler, die Einfluss auf politische Entscheidungsfindung haben? Welche Auswirkung haben Unsicherheiten in wissenschaftlichen Aussagen und sich widersprechende wissenschaftliche Studien? Welche Bedeutung nimmt die Kommunikation
von Wissenschaft als (Erkenntnis-) Prozess ein?

 
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