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5. Forum Wissenschaftskommunikation
03.12. - 05.12.2012 in Dresden

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Mittwoch, 5. Dezember 2012

 
Parallele Sessions/Workshops

Session: Strategie und Marketing – Social Media Governance in der Wissenschaft

Moderation: Alexander Gerber, innokomm Forschungszentrum

Weil in Sozialen Medien der Übergang vom Privaten zum Beruflichen fließend ist, entzieht sich ein immer größerer Teil der Wissenschaftskommunikation anscheinend jedweder Kontrolle. In jeder Einrichtung gibt es somit Hunderte von „Kommunikatoren“, die man als authentische „Botschafter“ in die eigene Strategie mit einbinden kann. Die Herausforderung liegt darin, eine „Governance“ herauszubilden, aus der alle Mitarbeiter ableiten können, wie sie verantwortungsvoll mit den Sozialen Netzen umgehen.


Social Media Governance in der Wissenschaft
Jörg Eisfeld-Reschke, ikosom – Institut für Kommunikation in sozialen Medien

Kommunikationsmanagement: Was kann die Wissenschaft von der Wirtschaft lernen?
Anne Linke, Universität Leipzig ‒ Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft

Governance als strukturelle Herausforderung für das Wissenschaftsmanagement
Isabel Müskens, Vorsitzende, Netzwerk Wissenschaftsmanagement

 
Parallele Sessions/Workshops

Session: Digital oder Analog? Crowdfunding für die Wissenschaft

Moderation: Dorothee Menhart, Wissenschaft im Dialog

Crowdfunding hat in den vergangenen Jahren, insbesondere in den USA, einen großen Auftrieb erlebt (z. B. durch kickstarter.com), doch auch in Deutschland haben sich mittlerweile Plattformen (z. B. startnext.de) etabliert, die Projekten aus der Kreativbranche eine Finanzierungschance eröffnen. Durch den großen Erfolg des Crowdfundings verwundert es nicht, dass auch Wissenschaft und Forschung ebenfalls in den Fokus einzelner Plattformen aus den USA gerückt sind. Welche Chancen das Crowdfunding für die Wissenschaft und Forschung sowie die Wissenschaftskommunikation in Deutschland haben, soll in dieser Session zum Thema werden.


Crowdfunding in Deutschland und die Crowdfunding-Technologie
Tino Kreßner, Startnext Crowdfunding


Empirische Erkenntnisse zum Crowdfunding
Prof. Dr. Andreas Will, TU Ilmenau, Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft


„Dresden Durchstarter“ – Crowdfunding für Bildung und Wissenschaft Dresden
Marco Blüthgen, Dresden Marketing GmbH

Mit einer „Crowdfunding“-Plattform im Internet gibt die Landeshauptstadt Dresden Menschen und Initiativen ein neues Hilfsmittel an die Hand, das Ideengeber, Projektverantwortliche und deren potentielle Förderer direkt und einfach vernetzt. Die Ziele sind im Einzelnen: Übertragung des Crowdfunding-Ansatzes von Kultur- und Kunstprojekten auf Projekte aus Forschung, Entwicklung und wissenschaftsorientierter Bildung, Aktivierung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements, kreativer Ideen und innovativer Produkte, Imagegewinne für die Landeshauptstadt Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort.


Sciencestarter: Crowdfunding für die Wissenschaft
Christian Kleinert, Wissenschaft im Dialog

Mit der im November startenden Plattform Sciencestarter.de geht die erste Plattform zum Crowdfunding für Wissenschaft, Forschung und Projekte der Wissenschaftskommunikation in Deutschland online. Über erste Erfahrungen mit der Plattform, die Resonanz auf eingestellte Pro-jekte sowie zu den kommunikativen Chancen berichtet Christian Kleinert von Wissenschaft im Dialog.

 
Parallele Sessions/Workshops

Session: Vernetzungen und Kooperationen – Vernetzt oder Verfangen – Science Center und Museen im Dschungel der Wissensformate

Moderation: Achim Englert, Phänomenta Flensburg

Science Festivals, Ideenmessen, Tage der offenen Forschungsinstitute: Event-Formate zur Wissenschaftskommunikation haben eine faszinierende Vielfalt erreicht. Doch wie hat sich die Rolle der Science Center und Museen entwickelt? Im Wettbewerb mit anderen Formaten und Anbietern sehen sie sich mit Fragen der Sichtbarkeit konfrontiert. Welche Formate sind auch für Ausstellungshäuser nutzbar? Und wie können Netzwerke zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit führen?


Science Center und Museen – Langfristig sichtbar und unverzichtbar?
Dr. Tobias Wolff, Universum Managementges mbH Bremen


Bewegung in der Wissenschaftskommunikation und Bildung durch nationale und internationale Kooperationen – voneinander lernen – miteinander arbeiten"

Prof. Charlotte Schulze, explo Heidelberg


Science Center im Spannungsfeld zwischen Bildungs- und Freizeiteinrichtung –
Kooperationen und Networking als Chancen für Marketing und PR?

Martina Flamme-Jasper, phæno gGmbH

 
Parallele Plenarvorträge

Block 1

Moderation: Christian Lorenz, IFOK GmbH


Science Social: Sharing, Tweetups und Podcasts
Referent: Henning Krause, Helmholtz-Gemeinschaft

Im Vortrag wird auf ausgewählte aktuelle Entwicklungen der Wissenschaftskommunikation unter dem Schlagwort "Science Social" eingegangen. Für die Teilbarkeit eigener Medieninhalte bietet sich die Nutzung von Creative Commons-Lizenzen an. Ein neues Format der Wissenschaftskommunikation stellt das Tweetup dar. Als ein Best Practice-Beispiel dieses neuen Dialogformats wird das internationale SpaceTweetup vorgestellt und auf den Trend Podcasts zur ausführlichen Wissensvermittlung eingegangen.


Some Rights Reserved: Creative Commons in der Wissenschaftskommunikation
Referent: Marco Trovatello, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Die Kommunikationsabteilung des DLR hat am 1. März 2012 das Creative Commons-(CC)Lizenzmodell für DLR-eigene Multimediainhalte eingeführt. Obwohl bereits Ziele und Vision der Non-Profit-Organisation Creative Commons („universal access to research and education, full participation in culture“) unterstützenswert sind, gibt es für Wissenschaftsorganisationen, für den Bildungssektor, aber auch für Privatpersonen noch viele weitere gute Gründe, sich vom traditionellen Urheberrecht zu verabschieden und sich der Bewegung anzuschließen.


Wieviel Wissenschaft passt in 140 Zeichen? Ergebnisse einer Twitterstudie
Referent: Marc Scheloske, Wissenswerkstatt – Büro für (digitale) Wissenschaftskommunikation

Twitter ist populärer denn je. Und selbstverständlich sind dort auch Wissenschaftler, Wissenschaftsjournalisten, sowie Institutionen aus dem Wissenschafts- und Bildungsbereich aktiv. Doch wann, wie oft und wie wird bei Twitter wirklich über Wissenschaft gesprochen? Marc Scheloske präsentiert die Ergebnisse seiner Twitterstudie und erklärt, welche Zielgruppen erreicht werden, welche Inhalte und Themen der Wissenschaftskommunikation sich für Twitter eignen und wo die Grenzen des Formats liegen.

 
Parallele Plenarvorträge

Block 2

Moderation: Dr. Jutta Rateike, DFG – Deutsche Forschungsgemeinschaft


WQ – Internetfernsehen für Wissenshungrige
Referent: Karsten Schwanke, ARD, WQ Media GmbH

WQ – das Wissenschaftliche Quartett. Unter www.wq-tv.de wird jeweils ein Thema aus vier unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Ob Wissenschaft und Fußball, Flugbenzin aus Algen oder die Frage, wie man Nobelpreisträger wird – WQ präsentiert die Antworten in höchster TV-Qualität. Doch wie erreichen wir 12- bis 19-Jährige? Welche Möglichkeiten bietet das Internet, aus einem Fernsehbeitrag eine interaktive Plattform werden zu lassen?


Leben im UNIversum: eine feste Rubrik in der Tageszeitung
Referentin: Dr. Gabriele Neumann, Philipps-Universität Marburg, Stabstelle Corporate Publishing

Forschung und Lehre sind nicht alles, was eine Universität ausmacht. Das war der Ansatz für eine vermutlich einzigartige, enge Kooperation zwischen der Lokalzeitung Oberhessische Presse und der Pressestelle der Philipps-Universität Marburg: das UNIversum. Die Rubrik „UNIversum“ erscheint ganzseitig montags im Print und wird fortlaufend im Internet aktualisiert. Die Mischung aus wissenschaftlichen Texten, Foto-Serien und bunten Elementen richtet sich an eine breite Öffentlichkeit.


Strategien der Wissensvermittlung im Mathematisch-Physikalischen Salon
Referent: Dr. Peter Plaßmeyer, Mathematisch-Physikalischer Salon, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Im Frühjahr 2013 ist die Wiedereröffnung des Mathematisch-Physikalischen Salons im Dresdner Zwinger mit einer neuen Dauerausstellung. Als Wege der Vermittlung von Inhalten wurden Hands-On-Modelle, vorgeführte wissenschaftliche Experimente (mit Nachbauten historischer Instrumente), die Arbeit mit Repliken, interaktiven und interpassiven Medienstationen und ein Audioguide gewählt. In der aktuellen Diskussion ist die Frage nach der Online-Vernetzung und der Möglichkeit einer interaktiven Vor- und Nachbereitung. Ziel des Beitrages ist es, den Stand der Diskussionen vorzustellen.

 
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