Hanns Hatt bei seinem Vortrag anlässlich der Preisverleihung auf dem Wissenschaftssommer in Magdeburg 2010 Bild: Stifterverband/David Ausserhofer

Communicator-Preis

Exzellente Wissenschaftskommunikation

Der höchstdotierte Preis für Wissenschaftskommunikation in Deutschland ist der Communicator-Preis, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgeschrieben wird. Die Prämie von 50.000 Euro wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben. Die Frist zur Einreichung von Vorschlägen endet jeweils am 31. Dezember für die Preisverleihung des Folgejahres.

Eine Jury aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten beurteilt die Bewerbungen nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit.

Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein „Sandwich“ aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des Preisträgers.

 

Ausschreibung 2013

Zum 14. Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Communicator-Preis, den Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, aus. Dieser persönliche Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in herausragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.
Über die Vergabe entscheidet eine Jury, die aus Kommunikationswissenschaftlern, Journalisten, PR-Fachleuten sowie ausgewählten Wissenschaftlern besteht. Als Maßstab gelten die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger, die sich durch die Breite und Nachhaltigkeit ihrer Vermittlungsarbeit auszeichnen. Einsendeschluss für Vorschläge ist der 31. Dezember 2012.
Zur Bewerbung bei der DFG

 

Wissenschaft persönlich

Mehr zu den Preisträgern erfahren Sie in unserer Rubrik „Wissenschaft persönlich“:

WiD fragt – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler antworten

Bisherige Preisträger

2012
Jürgen Tautz
Verhaltensbiologe, Universität Würzburg

 

2011
Gerd Gigerenzer
Psychologe, Direktor des Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

 

2010
Hanns Hatt
Zellphysiologe, Ruhr-Universität Bochum

 

2009
Jutta Allmendinger
Wissenschaftszentrum Berlin

 

2008
Günter M. Ziegler
Institut für Mathematik, TU Berlin

 

2007
Arbeitsgruppe Glaziologie
Alfred-Wegener-Institut, Bremerhaven

 

2006
Friedemann Schrenk
Paläobiologie, Universität Frankfurt/Main

 

2005
Harald Lesch
Astronom und Physiker, LMU München

 

2004
Hubert Wolf
Kirchenhistoriker, Universität Münster

 

2003
Wolf Singer
Direktor des Frankfurter Max-Planck-Instituts für Hirnforschung

 

2002
Wolfgang M. Heckl
Physiker und Nanowissenschaftler,
LMU München

 

2001
Gerold Wefer
Meeresgeologe,
DFG-Forschungszentrum Ozeanränder an der Universität Bremen

 

2000
Albrecht Beutelspacher
Mathematiker, Universität Gießen

 
 
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