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Nachgefragt – bei Ines Theileis

12. Januar 2021

  • Erstellt von Sina Metz
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Foto: Stefan Tietz

 

In der Reihe „Nachgefragt“ stellen wir in loser Folge Menschen vor, die in der Wissenschaftskommunikation arbeiten. Mit 17 Fragen - und 17 Antworten, mal ernsthaft, mal humorvoll.

In der Ausgabe Einundsechzig sprechen wir mit der Sängerin und Gründerin des Wissenschaftsvarietés Salon Fähig Ines Theileis.

Ein*e gute*r Kommunikator*in braucht…?

Feingefühl 

Was hat Sie dazu bewogen, in der Wissenschaftskommunikation zu  arbeiten?  

Die pure Lust und dann der Zufall.  

Ihr Arbeitsalltag in drei Schlagworten?  

Singen, lesen, denken  

Was war Ihr schönstes Erlebnis als Kommunikator*in?  

Mein schönstes Erlebnis war, als der Kommentar eines Clowns on stage dazu geführt hat, dass eine Wissenschaftlerin meinte „Oh, darüber muss ich mal nachdenken.“  

Was war Ihr größtes Kommunikationsdesaster?  

mmmhhhh… 

Welche Ihrer Eigenschaften stört Sie im Arbeitsalltag am meisten?  

Ich bin ungeduldig, die anderen nicht… das kann für alle Beteiligten anstrengend sein. 

Mit welcher (historischen) Person würden Sie gerne essen gehen?

Hannah Arendt

Ihre Lieblingswissenschaft? 

Das kommt auf die Jahres- und Tageszeit an. 

Welches Forschungsthema würden Sie äußert ungern kommunizieren?  

Technische Neuerungen, deren Ressourcenverbrauch nicht den Bedingungen und Notwendigkeiten unserer Zeit entsprechen.  

Ohne Hindernisse wie Geld oder Zeit: Welches Projekt würden Sie gerne umsetzen?  

Eine szenische Inszenierung eines Bach Oratoriums mit einer kreativen Instrumentierung und einem überarbeiteten, humanistischen Libretto.  

In welchem Bereich würden Sie gerne arbeiten, wenn nicht in der Wissenschaftskommunikation? 

Ich arbeite als Sängerin und die Wissenschaftskommunikation ist eher das „add on“. Und Sängerin sein ist mein Traumberuf. 

Wissenschaftskommunikation im Jahr 2030 ist …  

… selbstverständlich divers und ein für die Gesellschaft sichtbarer Bestandteil unserer Universitäts- und Hochschullandschaft.  

Was halten Sie für die größte Errungenschaft der Wissenschaftsgeschichte?  

Ich muss noch eine Weile Shows gestalten, um hierzu eine Meinung zu entwickeln.  

Wie haben Sie sich als Kind die Zukunft vorgestellt?

So wie das Gestern und jetzt bin ich oft positiv überrascht.

Wie bekommen Sie bei Stress am besten Ihren Kopf frei?  

Durch Arbeit. Und wenn die Arbeit erledigt ist, dann kann ich auch den Rest vom Stress los lassen bzw. nicht mehr so wichtig nehmen.  

Kolleg*innen helfe ich gerne bei … 

Wenn meine Meinung und/oder Hilfe erwünscht ist. 

Wem würden Sie den Fragebogen gerne schicken und welche Frage würden Sie dieser Person gerne stellen?  

Bill Nye: Wird’s irgendwann langweilig?  

Ines Theileis

Ines Theileis ist Sängerin, Stimmtrainerin und Gründerin des Wissenschaftsvarietées Salon Fähig. Am Museum für Naturkunde Berlin hat sie die künstlerische Leitung des Projektes „Glitzern und Denken“ inne. Sie studierte klassischen Gesang an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden.


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