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Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies

Do, 18.10.2018 bis Do, 31.01.2019 Hamburg

Ausgangspunkt der Ringvorlesung ist die Perspektive der Disability Studies und deren Implikationen für Teilhabeforschung sowie die daran anknüpfende Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Partizipation, Ungleichheiten und Inklusion.

Richtungsweisend für Disability Studies ist das sogenannte soziale Modell von Behinderung. Es geht davon aus, dass Behinderung ausschließlich gesellschaftlich verursacht wird und dass in allen menschlichen Lebensbereichen behindernde Barrieren auftreten, die von Behinderung betroffenen Menschen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben erschweren. Darüber hinaus ist für Disability Studies die Sichtweise selbst betroffener Menschen maßgeblich.

Programm (Oktober 2018 - Januar 2019):
18.10.
Einführungsveranstaltung
Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus)
08.11.
Eine Basis für alle. Martin Luthers Theologie und unsere Gegenwart.
Prof. Dr. Gabriele Schmidt-Lauber, Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie, Hamburg
15.11.
Streitschrift Inklusion. Was Sonderpädagogik und Bildungspolitik verschweigen.
Dr. Brigitte Schumann, Bildungsjournalistin, Essen
22.11.
Inklusionsakteure zwischen Konvention, Klassenzimmer und Kirche – Eine empirische Studie zur Einstellung von evangelischen Religionslehrkräften und PastorInnen zu Inklusion.
Janine Wolf, Dipl.-Theol., Institut für Evangelische Theologie, Universität Würzburg
29.11.
Vorsicht Normalianer! Normalitätskonstruktionen im Behinderungsdiskurs und deren Schaden und Nutzen für behinderte Menschen.
David Brehme, Abteilung Rehabilitationspsychologie, Humboldt-Universität zu Berlin
13.12.
Peer Counseling und Assistenz – zwei Bausteine der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung.
Catharina Wesemüller, Peer Counselorin ISL, Hamburg
10.01.
Verflechtungen von Rassismus und Ableism und deren Bedeutung für die bildungspolitische Praxis.
Judy Gummich, Prozessbegleiterin, systemische Coach und Trainerin mit Fokus Menschenrechte, Inklusion und Diversity, Berlin
In Kooperation mit umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
17.01.
Menschenrechtsbasierte Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Konzeptionelle Überlegungen zum Befähigungsansatz und empirische Befunde.
Prof. Dr. Johannes Eurich, Direktor des Diakoniewissenschaftlichen Instituts, Universität Heidelberg
24.01.
Der schreckliche Traum vom „vollkommenen“ Menschen.
Prof. Dr. Iman Attia, Professorin für Critical Diversity Studies/Rassismus und Migration, Alice Salomon Hochschule Berlin
31.01.
Ich werde inkludiert worden sein – Inklusion als Praxis der Subjektivierung.
Prof. Dr. Thorsten Moos, Lehrstuhl für Diakoniewissenschaft und Systematische Theologie/Ethik, Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel

Das Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung (ZeDiSplus) bietet Seminare und Ringvorlesungen an, die in die Module der Bachelor- und Masterstudiengänge Soziale Arbeit der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie integriert sind. Um Disability Studies darüber hinaus in Hamburg zu etablieren und so deren Interdisziplinarität für Studierende fruchtbar zu machen, ist das Lehrangebot des ZeDiSplus hochschulübergreifend angelegt. Neben der Ringvorlesung beteiligt sich das ZeDiSplus im Rahmen von Tagungen, Vorträgen und Publikationen am Diskurs zu Behinderung und Teilhabe.

Kontakt:
Ev. Hochschule Hamburg für Soziale Arbeit & Diakonie
Stiftung Das Rauhe Haus
ZeDiSplus. Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung
Horner Weg 170
22111 Hamburg
Telefon: (040) 655 91-183
E-Mail: info@zedis-ev-hochschule-hh.de
www.zedis-ev-hochschule-hh.de

Wo?

Universität Hamburg Edmund-Siemers-Allee 1 Ostflügel Raum 221
Hamburg

Links & Downloads

http://www.zedis-ev-hochschule-hh.de/