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Und die ganze Welt schaute zu. Neue Zugänge zum Sport im Kalten Krieg

Do, 06.12.2018, 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr Berlin

Sport und Politik waren von jeher eng miteinander verbunden, doch im Kalten Krieg schien diese Tendenz besonders ausgeprägt zu sein. In dieser prekären Zeit der Blockkonfrontation sahen diverse Nationen im Sport die einmalige Chance, politische, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen positiv zu beeinflussen und voranzutreiben. Auch die Rolle der Medien, die die sportlichen Großereignisse dramaturgisch als Projektionsfläche für politische Spannungen nutzten, ist nicht zu unterschätzen. Neben der ideologischen Dimension war der Sport zugleich mit anderen Faktoren wie Kommerz und Fankulturen verflochten: Sie fesselten und verbanden Zuschauer und Konsumenten in verschiedenen Erdteilen. Anhand von Fallstudien u.a. zu Georgien, Russland, Portugal, der Karibik und zur DDR wird für ein nuanciertes, weltumspannendes Verständnis des Sports plädiert.

Christopher Young ist Professor für Modern and Medieval German Studies an der University of Cambridge und zur Zeit Honorary Fellow am Historischen Kolleg München.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Humboldt-Universität zu Berlin und des Berliner Kollegs Kalter Krieg.

Hinweise

Eingang über Universitätsstraße. Hörsaal 1070.

Der Eintritt ist frei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.