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Rückblick #fwk23

Forum Wissenschaftskommunikation

In der Stadthalle Bielefeld trafen sich rund 600 Teilnehmende beim Forum Wissenschaftskommunikation 2023. Foto: David Ausserhofer / WiD

„Kontrovers, aber fair – Impulse für eine neue Debattenkultur“ unter diesem Motto stand das Forum Wissenschaftskommunikation 2023. Rund 600 Teilnehmende waren vom 15. bis zum 17. November zusammengekommen, um sich über dieses Thema sowie neueste Entwicklungen in der Wissenschaftskommunikation auszutauschen. Diskutiert wurde auch über Einfluss und Rolle der Künstlichen Intelligenz, über Diversität sowie über den Umgang mit Anfeindungen in der Wissenschaftskommunikation. Zu den Höhepunkten der Tagung zählten die Verleihung der Lorenz-Oken-Medaille der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte an den „Vater der Maus“, Armin Maiwald, die Keynote von Prof Dr. Olaf Kramer zu den Grundzügen einer Rhetorik der Versöhnung, sowie eine moderierte Showdebatte zum Abschluss des Forums, die nach allen Regeln der Debattierkunst das Verhältnis von Forschungsfreiheit und Finanzen unter die Lupe nahm.

In diesem Rückblick haben wir Eindrücke vom Forum Wissenschaftskommunikation 2023 zusammengestellt.

Blogbeiträge

Armin Maiwald steht am Redepult und hält einen Vortrag. Im Hintergrund sind verschiedene Rollups vom Forum Wissenschaftskommunikation 2023 sowie von der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte zu sehen.
Armin Maiwald Foto: David Ausserhofer/WiD

Gute Stimmung, inspirierende Reden und glückliche Fan-Momente: Ein Highlight des Forum Wissenschaftskommunikation 2023 war die Verleihung der Lorenz-Oken-Medaille der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte an den „Vater der Maus, Armin Maiwald. Bei der Preisverleihung gaben er und sein Laudator und Maus-Kollege Ralph Caspers Einblicke in ihre Arbeit für eine der beliebtesten deutschen Kindersendungen. Unser Blogbeitrag fasst die Veranstaltung zusammen.

 

Ein Mann hält eine Rede. Im Hintergrund steht auf einer Folie "Rhetorik der Debatte"
Olaf Kramer Foto: David Ausserhofer/WiD

Konflikte gehörten zu Gesellschaften und es sei eine Leistung von Demokratien, sie in Form von Debatten zu organisieren, darauf verwies Olaf Kramer,  Rhetorik-Professor an der Universität Tübingen. In seiner Keynote „Jenseits des Konflikts. Grundzüge einer neuen Rhetorik der Versöhnung“ widmete er sich den Fragen: Wie polarisiert sind unsere Debatten? Und was kann die Wissenschaftskommunikation zu einer Annäherung beitragen? Wir haben den Vortrag in unserem Blog zusammengefasst. 

 

Themenschwerpunkt bei wisskomm.de

Foto: freepik

Anlässlich des Forum Wissenschaftskommunikation 2023 haben die Kolleg*innen vom Portal  Wissenschaftskommunikation.de den Themenschwerpunkt „Debattenkultur“ gestartet, in dem sie in zahlreichen Artikeln und Interviews Beiträge der Tagung aufgreifen.

Momentaufnahmen vom #fwk23

Tag 1

Das diesjährige Forum Wissenschaftskommunikation fand in der Stadthalle Bielefeld statt.
Das Team von WiD begrüßt die Besucher*innen des Forums in der Stadthalle Bielefeld.
Das Team von WiD begrüßt die Besucher*innen des Forums in der Stadthalle Bielefeld. Foto: David Ausserhofer/WiD
Lillian Fischer, Leiterin des Bereichs Qualität und Transfer, begrüßt die Teilnehmenden im Namen von Wissenschaft im Dialog.
Lillian Fischer, Leiterin des Bereichs Qualität und Transfer, begrüßt die Teilnehmenden im Namen von Wissenschaft im Dialog. Foto: David Ausserhofer/WiD
Voller Saal bei den Eröffnungsworten von Hella Grenzebach, der Projektleiterin des Forum Wissenschaftskommunikation.
Voller Saal bei den Eröffnungsworten von Hella Grenzebach, der Projektleiterin des Forum Wissenschaftskommunikation. Foto: David Ausserhofer/WiD
Beim Speed Dating im Foyer der Stadthalle können die Besucher*innen des Forums neue Kontakte knüpfen und alte Bekannte wieder treffen.
Beim Speeddating im Foyer der Stadthalle können die Besucher*innen des Forums neue Kontakte knüpfen und alte Bekannte wieder treffen. Foto: David Ausserhofer/WiD
Interview mit Armin Maiwald, der im Rahmen des Forum Wissenschaftskommunikation 2023 mit der Lorenz-Oken-Medaille der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte ausgezeichnet wurde.
Interview mit Armin Maiwald, der im Rahmen des Forum Wissenschaftskommunikation 2023 mit der Lorenz-Oken-Medaille der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte ausgezeichnet wurde. Foto: David Ausserhofer/WiD
Ralph Caspers hält bei der Verleihung der Lorenz-Oken-Medaille die Laudation für Armin Maiwald.
Ralph Caspers hält bei der Verleihung der Lorenz-Oken-Medaille die Laudation für Armin Maiwald. Foto: David Ausserhofer/WiD
Das Abendprogramm wurde von der Wissenswerkstadt Bielefeld organisiert: eine Baustellenparty mit Musik, Essen, Getränken und guten Gesprächen
Das Abendprogramm wurde von der Wissenswerkstadt Bielefeld organisiert: eine Baustellenparty mit Musik, Essen, Getränken und guten Gesprächen. Foto: David Ausserhofer/WiD

Tag 2

Co-Creation mit LEGO Serious Play: Die Teilnehmenden entwickeln „Dritte Orte“ für Dialoge und Debatten.
Kunst mit Pilzen? Daran versuchten sich die Teilnehmenden im Workshop zum Thema „Einfach mal machen“.
Benedikt Fechner, Geschäftsführer von WiD im Gespräch mit Hella Grenzebach und Keynote-Speaker Olaf Kramer.
In seiner Keynote plädiert Olaf Kramer für eine Wissenschaftskommunikation, die auf Empathie und Perspektivwechsel setzt.
Der Ausstellerbereich konnte während dem gesamten Forum genutzt werden, um mit den Ausstellern und anderen Besucher*innen in Kontakt zu treten.
Neben vielen Sessions gab es auch eine spannende Posterausstellung, die zwischendurch besucht werden konnte.
Das Orchester des Wandels zeigte, wie ein Klimakonzert eine neue Debattenkultur schaffen kann. Foto: David Ausserhofer/WiD
Dominik Eulberg, Biologe und DJ, führt mit einem Vortrag und einem Live-Set durch den zweiten Abend.

Tag 3

Der letzte Tag des Forums beginnt mit einer Session zum Thema „Dialog und Beteiligung über Technik“
Die Teilnehmenden der Fishbowldiskussion tauschen sich über „Abwertende Fachsprache in der Öffentlichkeit“ aus.
Um die praktische Anwendung von Programmen, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten, ging es im Workshop „KI als kontroverser Möglichkeitsraum der Visualisierung“.
Die Abschlussdebatte nahm nach allen Regeln der Debattierkunst das Verhältnis von Forschungsfreiheit und Finanzen unter die Lupe und damit auch das kommende Wissenschaftsjahr 2024 - Freiheit - in den Blick.
Benedikt Fechner, Geschäftsführer von WiD, beendet das Forum Wissenschaftskommunikation 2023 und verabschiedet die Teilnehmenden. Foto: David Ausserhofer/WiD
Das Kernteam, das das diesjährige Forum Wissenschaftskommunikation organisiert hat: Hella Grenzebach, Christopher Gripp, Katharina Sieß und Fabian Sofsky.
Unser Team für die Online-Kommunikation beim #fwk23. Foto: David Ausserhofer/WiD
Das WiD-Team verabschiedet sich - Tschüss und bis zum nächsten Mal beim #fwk24.

Instagramvideos

Interview mit Armin Maiwald 

„Wie reagieren auf Angriffe im Netz?“

„Diversität in der Wisskomm“

Vorabinterviews

Portrait von Roland Koch
Roland Koch Foto: Kerstin Rolfes

Menschen nicht nur über den Verstand erreichen, sondern auch über die Gefühle: Das möchte Roland Koch, Leiter des Bereichs Kommunikation und Medien beim Alfred-Wegener-Institut, und setzt dabei auf Musik und die Orchester des Wandels. Im Interview erzählt er, warum er beim Thema Klimawandel Herz und Hirn ansprechen möchte und wie gemeinsam erlebte Emotionen die Debattenkultur verändern können.
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Foto von Harald Wilkoszewski
Harald Wilkoszewski Foto: David Ausserhofer/WZB

„Diversität ist wichtig, macht aber auch Arbeit“, sagt Harald Wilkoszewski,  Abteilungsleiter Kommunikation und Pressesprecher des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. Im Interview spricht er über seine eigene Diversitätsgeschichte und erklärt, welchen Beitrag Diversität für gute Wissenschaftskommunikation leisten kann. 
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Ein Portrait von Gesa Fischer
Gesa Fischer Foto: Stadtmarketing Bielefeld

„Da hat jede was zu erledigen und jeder seine Berechtigung“, sagt Gesa Fischer, Co-Leiterin der Wissenswerkstadt Bielefeld. Im Interview stellt sie die Wissenswerkstatt Bielefeld vor, die mitten in der Innenstadt einen neuen Ort für lebendige Diskussionen und inspirierende Wissenschaftserlebnisse schaffen will, und sie erklärt, warum Wissenschaftsorte in der Innenstadt produktive Debatten befördern.
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Ein Mann
Matthias Fejes Foto: Lili Hofmann

„Es darf nicht dazu kommen, dass Forscher*innen sich aus dem öffentlichen Raum zurückziehen“, sagt Matthias Feyes, stellvertretender Pressesprecher der Uni Chemnitz und Vorstandsmitglied im Bundesverband Hochschulkommunikation. Im Interview spricht er über Anfeindungen in der Wissenschaft, welche Disziplinen besonders betroffen sind, und welche Gegenstrategien und Unterstützungsangebote es für Forschende gibt.
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