Logo Wissenschaft im Dialog Wissenschaft im Dialog

Zurück zu „pressemitteilungen“

Aktuelle Forschung zum Wohnen, Leben und Lernen in Neukölln

26. Oktober 2015

Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt / Einladung zur Diskussion

Mit seinen 300.000 Einwohnern ist der Berliner Bezirk Neukölln so groß wie eine Großstadt. Hier stellen sich die gesellschaftlichen Fragen des 21. Jahrhunderts: Gibt es Arbeit für alle, und zwar befriedigende Arbeit? Hat jede und jeder gute Bildungschancen? Und: Wird die kulturelle, soziale und weltanschauliche Vielfalt gelebt und geschätzt oder schotten sich die Menschen voneinander ab?

Bei der Podiumsdiskussion „Fokus Neukölln“ am 2. November 2015 um 19.00 Uhr in der Villa Neukölln(Hermannstr. 233, 12049 Berlin) werden aktuelle Studien über Wohnen, Leben und Lernen in Neukölln knapp und verständlich vorgestellt. Moderiert wird die Veranstaltung von der Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Prof. Jutta Allmendinger, Ph.D. und dem Kommunikationsberater Simon Hauser.

Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihre Themen:

  • Dr. Albrecht Lüter und Aline-Sophia Hirseland, Camino Berlin: Zusammenleben in Nord-Neukölln. Eine Bestandsaufnahme. Berlin 2014 
  • Dr. Susanne Veit, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB): Das Experiment der verlorenen Briefe – Solidarität in Neukölln
  • Prof. Dr. Carsten Keller, Universität Kassel: Berufliche Strategien und Statuspassagen von jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund im deutsch-französischen Vergleich
  • Dipl.-Soz. Manuela Freiheit, Universität Bielefeld: Ausgrenzungs- und Abwertungsprozesse in einem umkämpften Raum
  • Prof. Dr. Felicitas Hillmann, Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) und Jana Taube, FU Berlin: Regenerierung von Stadtteilen durch migrantische Akteure 
  • Prof. Dr.-Ing. Susanne Junker, Beuth Hochschule für Technik: Neukölln als Nekropole - Vergegenwärtigung von Kriegstod 

Auf der Online-Plattform www.wissenschaft-kontrovers.de können anschließend die Ergebnisse der Veranstaltung eingesehen und kommentiert werden.

Die Diskussionsrunde ist Teil von „Wissenschaft kontrovers“, einer Veranstaltungsreihe von Wissenschaft im Dialog im Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt. Sie wird in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und der Bürgerstiftung Neukölln organisiert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ihre Ansprechpartnerin bei Wissenschaft im Dialog (WiD):
Dorothee Menhart
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T: 030 2062295-55
dorothee.menhart@w-i-d.de