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Kunst, die unter die Haut geht

18. Oktober 2018

Am Dienstag, 30. Oktober, um 18.30 Uhr wird das Werk „Amygdala“ des italienischen Künstlers Marco Donnarumma im neuen STATE Studio in Berlin präsentiert.

Die Installation zeigt einen Roboterarm in einem Serverschrank. Mit organisch anmutenden Bewegungen hantiert er an einer aufgespannten, künstlichen Haut. Das Werk thematisiert die Evolution von Maschinen und die Angst vor menschenähnlichen Robotern. Die Amygdala, ein Bereich des menschlichen Gehirns, spielt bei der Entstehung von Angst eine wesentliche Rolle.

Das Kunstwerk ging als Gewinner aus dem Kunstwettbewerb „Arbeitswelten der Zukunft“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Wissenschaftsjahr 2018 hervor. Beim Wettbewerb wurden Arbeiten gesucht, die sich an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst bewegen. Sie sollten aktuelle Forschungsfragen und wichtige gesellschaftliche Fragen rund um das Thema Arbeitswelten der Zukunft aufgreifen. Unter 25 Einreichungen wählte die Jury die Arbeit „Amygdala“ von Marco Donnarumma aus. Sie lobte den Entwurf für sein durchdachtes Konzept und seine emotionale Intensität. Mit einem selbstlernenden Bewegungsapparat bildet „Amygdala“, wie inzwischen klar ist, auch eine passende Überleitung zum Thema des nächsten Wissenschaftsjahres: Künstliche Intelligenz.
Gemeinsam mit dem Jury-Mitglied Julian Klein, dem WiD-Geschäftsführer Markus Weißkopf und Ralf Münchow als Vertreter des BMBF wird der Künstler persönlich anwesend sein und sein Werk vorstellen.

Marco Donnarumma (*1984) ist in Neapel geboren und lebt und arbeitet in Berlin und New York. Er hat an der Goldsmiths University of London in „Performing Arts, Computing and Body Theory“ promoviert und ist im Moment Research Fellow an der Universität der Künste Berlin in Kooperation mit dem Neurobotics Research Laboratory Berlin. Die Arbeit entstand Zusammenarbeit mit dem Neurorobotics Research Laboratory und Ana Rajcevic.

Das Kunstwerk wird bis Mitte Dezember 2018 als Teil der Auftaktausstellung "Field Experiments" in der Kunst- und Wissenschaftsgalerie STATE Studio, Hauptstraße 3, 10827 Berlin, zu sehen sein. Wissenschaft im Dialog eröffnet die Galerie Ende Oktober gemeinsam mit der Initiative STATE und schafft damit ein Forum zur Diskussion aktueller, gesellschaftlich relevanter Entwicklungen der wissenschaftlichen Forschung und ihrer Auswirkungen. Der interdisziplinäre Treffpunkt STATE Studio Berlin lädt Künstlerinnen und Künstler, Forschende, Kreative, Citizen-Scientists und Interessierte aller Altersgruppen zum Austausch ein.

Informationen: www.statefestival.org/studio


Ihre Ansprechpartnerinnen:

Wissenschaft im Dialog
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dorothee Menhart
Tel.: 030 2062295-55
dorothee.menhart@w-i-d.de

STATE Studio Berlin
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Tel.: 0157 5554824
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