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Mitdenken, mitreden, mitgestalten

17. September 2010

Das Veranstaltungsformat Bürgerkonferenz

Forschungsprojekt "Wissenschaft debattieren!"

Wie gelingt es, die Gesellschaft an Diskussionen über Fragen der Forschung zu beteiligen? Wie können Jugendliche und Erwachsene so für ein wissenschaftliches Thema begeistert werden, dass sie ihre persönliche Meinung einbringen und zur Diskussion stellen? Mit dem Slogan „Mitdenken, mitreden, mitgestalten“ lädt das Forschungsprojekt „Wissenschaft debattieren!“ interessierte Jugendliche und Erwachsene deutschlandweit zu einem intensiven Austausch über wissenschaftliche Themen ein. Bei verschiedenen Veranstaltungen wie Schülerparlamenten, Junior Science Cafés oder der Bürgerkonferenz „Energienutzung der Zukunft – Perspektiven für Deutschland“ treffen Bürgerinnen und Bürger auf Expertinnen und Experten aus der Forschung und erörtern gemeinsam ein aktuelles wissenschaftliches Thema. 

In einer Bürgerkonferenz diskutieren 50 bis 200 Bürgerinnen und Bürger an zwei Tagen über gesellschaftlich relevante Themen und Fragestellungen. Dabei werden an bestimmten Stellen Experten in die Diskussion eingebunden, um den Meinungsbildungsprozess der Diskutierenden mit Hintergrundinformationen zu unterstützen. Die Konferenzen kombinieren kleine Diskussionsrunden mit großen Plenarrunden. Als Ergebnis verabschieden die Teilnehmer nach einem Votum ein Empfehlungspapier, das Entscheidungsträgern aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft präsentiert wird.

Die Bürgerkonferenz trägt dazu bei, dass 

•    die Teilnehmenden ihr Wissen und Interesse zu einem wissenschaftlichen Thema vertiefen.

•    jeder Teilnehmer seine Stimme einbringen kann und zu einem gemeinsamen Ergebnis beiträgt.

•    die Bürger auf ein möglichst breites, überschaubares und offenes Informationsangebot zurück greifen können.

•    der wechselseitige Austausch zwischen Bürgern und Wissenschaftlern intensiviert wird.

•    das Wochenende für die Bürger erfüllend ist: Sie entwickeln sich persönlich weiter.

•    eine hohe Öffentlichkeitswirksamkeit für die diskutierten Themen und die Veranstaltung selbst auf regionaler Ebene geschaffen wird.

Die Bürgerkonferenz „Die Energienutzung der Zukunft – Perspektiven für Deutschland“ ist Teil des Forschungsprojekts „Wissenschaft debattieren!“ der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) und der Universität Stuttgart. Ziel des Forschungsprojekts ist, herauszufinden, mit welchen Mitteln und mithilfe welcher Formate sich Bürger am besten am Diskurs über Forschungsthemen beteiligen. In ganz unterschiedlichen Veranstaltungen bringen Bürger und Wissenschaftler ihre Ansichten und Argumente, Wissen und Erfahrungen in einen Dialog ein, entwickeln Forschungsideen und gehen neue Wege der Wissenschaftskommunikation.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren veranstaltet WiD bundesweit vier Schülerparlamente, zehn Schülerforen und zehn Junior Science Cafés sowie vier Bürgerkonferenzen, eine Konsensuskonferenz und zwei Bürgerausstellungen, die auf der Webseite www.wissenschaft-debattieren.de durch Online-Dialoge begleitet werden. Alle Veranstaltungen werden von Sozialwissenschaftlern der Projektgruppe ZIRN am Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung der Universität Stuttgart wissenschaftlich begleitet. 

Nachlese der Bürgerkonferenz in Essen

http://www.wissenschaft-debattieren.de/buergerkonferenz/essen-maerz-2010.html  und
http://www.wissenschaft-im-dialog.de/ 

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
www.wissenschaft-debattieren.de 
www.wissenschaft-debattieren.de/buergerkonferenz 

Ihr Ansprechpartner bei Wissenschaft im Dialog:

Sandro Schott   
Projektleitung „Wissenschaft debattieren!“    
Tel.: 030-206 22 95-60    
sandro.schott@w-i-d.de