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Zahlenzauber auf dem Wissenschaftssommer 2008 in Leipzig

12. Juni 2008

Leipzigs erste Lange Nacht der Wissenschaften

Mit der ersten Leipziger Langen Nacht der Wissenschaften startet am 28. Juni der Wissenschaftssommer in der sächsischen Metropole. Das große Wissenschaftsfestival von Wissenschaft im Dialog steht im Jahr der Mathematik 2008 ganz im Zeichen der Zahlen. Vom 28. Juni bis zum 4. Juli zeigen über 130 Einrichtungen in nahezu 200 Einzelveranstaltungen, wie facettenreich und spannend Mathematik sein kann. Zentraler Ort des Geschehens ist der Jahrmarkt der Wissenschaften - die große Zeltausstellung auf dem Augustusplatz. Dort haben die Besucher Gelegenheit, aus erster Hand Interessantes über die Mathematik zu erfahren und sie in Experimenten spielerisch zu erleben.

Zum Auftakt des Wissenschaftsfestivals lockt am Samstagabend ab 18 Uhr die erste Lange Nacht der Wissenschaften in Leipzig – nicht nur auf dem Augustusplatz. Über 60 Leipziger Einrichtungen öffnen an diesem Abend an 33 Orten Ihre Türen und erlauben bis Mitternacht bisher unbekannte Einblicke in Ihre Forschung. Die Themenvielfalt geht weit über das Feld der Mathematik hinaus. Ein eigens eingerichteter kostenloser Shuttle-Bus-Service fährt die Standorte vom Augustusplatz aus an. Zum Abschluss um 24 Uhr kommt es auf dem Augustusplatz zum großen Schlussakkord. Dort führt der Künstler Volkhard Stürzbecher live den Evolutionsprozess eines Planeten in einem berauschenden Farbspiel im Zeitraffer auf.

Auf dem Augustusplatz hält der Jahrmarkt der Wissenschaften eine ganze Woche lang zahlreiche Exponate zum Experimentieren und Knobeln und einige Überraschungen bereit. Das umfangreiche Festivalprogramm reicht vom Puppentheater über ein Wissenschaftsfilmfest, Vorträge, Lesungen und Workshops bis hin zu einem Mathe-Quiz und der Weltmeisterschaft im Kopfrechnen – hier ist garantiert für jeden etwas dabei. Und wer Mathematik einmal spielerisch erleben möchte, besucht die Wanderausstellung des Mathematikums Gießen. Nicht nur dort gibt es Mathematik zum Anfassen. Wollten Sie schon immer einmal wissen, ob ein Torhüter tatsächlich in der Lage ist, zu „errechnen“ in welche Ecke der Schütze beim Elfmeterschießen zielt? Oder ist alles nur purer Zufall? Und wie kann es sein, dass ein runder Ball aus Fünf- und Sechsecken besteht? Dies und mehr können Sie auf dem Augustusplatz an zahlreichen Experimentierstationen herausfinden. Nicht nur im Fußball, sondern auch in vielen anderen Sportarten spielt die Mathematik eine wichtige Rolle: Sie macht Rennwagen und Helme windschnittiger und sorgt dafür, dass Schwimmer möglichst reibungslos durchs Wasser gleiten.

Auf dem Wissenschaftssommer werden Schüler den oft nicht so beliebten Matheunterricht einmal ganz anders erleben. Fragen wie „Wozu braucht ein Künstler Mathe?“ oder „Wie erstellt man Geheimcodes?“ oder „Was sind Landkarten im Gehirn?“ werden in spannenden Vorträgen am Vormittag behandelt. Hier darf man Mathefreaks und Wissenschaftler mit Fragen löchern – da kommt garantiert keine Langeweile auf! Ein besonderes Highlight wird das Zusammentreffen mit den besten Kopfrechnern der Welt. Hier werden achtstellige Zahlenungeheuer im Kopf multipliziert und in Windeseile Quadratwurzeln aus sechsstelligen Zahlen gezogen. Wer mit Taschenrechner gegen die Rechengenies antreten will, sollte jetzt schon einmal anfangen zu üben und am Montag, den 30. Juni um 16 Uhr zum Wettrechnen ins Aktionszelt 1 kommen. 

Beim Wissenschafts-Filmfest in den Passage-Kinos erfahren Sie, wie viel wissenschaftliche Wahrheit in populären Hollywood-Produktionen tatsächlich steckt. Kann die Wirklichkeit in der Zukunft so aussehen oder ist alles nur erfunden? Kann man alles in der Natur durch Zahlen erklären, wie es Maximilian im Film „Pi“ glaubt? Was sind das für Cluster-Kopfschmerzen, die er bekommt und: Wird man von tatsächlich paranoid, wenn man zuviel rechnet? Nichts für schwache Nerven ist der Film „Cube“, in dem sich sieben Menschen mithilfe der Mathematik aus einem Würfellabyrinth mit tödlichen Fallen befreien müssen.

Der Wissenschaftssommer ist eine Veranstaltung von Wissenschaft im Dialog und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Er verfolgt das Ziel, den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern und den Nachwuchs für die Wissenschaften zu begeistern. Diesem Ziel haben sich die großen Wissenschaftsorganisationen verschrieben, als sie Wissenschaft im Dialog auf Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft 1999 ins Leben riefen. Mehr unter www.wissenschaft-im-dialog.de.

Die Programmhefte für den Wissenschaftssommer und die Lange Nacht der Wissenschaften mit allen Informationen sind im Neuen Rathaus und in der Infosäule gegenüber vom Hauptbahnhof sowie unter www.wissenschaftssommer2008.de erhältlich. Weitere Unterlagen und Fotos zum Herunterladen gibt es unter www.wissenschaft-im-dialog.de  (Schnelleinstieg Presse).