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Sciencestarter

Crowdfunding für die Wissenschaft

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Thorsten Witt

Tel.: 030 2062295-70

thorsten.witt@w-i-d.de

Projektmanager

Artur Krutsch

Tel.: 030 2062295-57

artur.krutsch@w-i-d.de
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29. September 2016

Starthilfe für die Wissenschaft – Wettbewerb für Crowdfunding

Zum Themenmonat Wissenschaft auf Startnext zeichnet Wissenschaft im Dialog Crowdfunding-Projekte auf Sciencestarter aus, die besonders gut präsentiert werden.

Projekte auf Sciencestarter, die ihre Forschung verständlich und anschaulich erklären, gute Fotos verwenden, ein knackiges Pitch-Video zeigen und Dankeschöns anbieten, die jeder haben will, haben jetzt die Chance das Preisgeld von insgesamt 2000 Euro zu gewinnen.

Alle Infos: www.startnext.com/pages/sciencestarter

02. August 2016

Sciencestarter jetzt auf Startnext

Das Team von Sciencestarter hat sich dafür entschieden, in Zukunft die Crowdfunding Page unter www.startnext.com/pages/sciencestarter zu nutzen. Eine separate Plattform braucht es zukünftig nicht mehr. Forschungsprojekte können so besser präsentiert werden und noch mehr potentielle Unterstützer erreichen.

Was ist neu, was bleibt? – Jetzt im Blog: www.startnext.com/pages/sciencestarter

 

Durchstarten mit neuen Ideen

Eine Recherchereise, ein Computer, ein Kleingerät oder ein Mitarbeiter für kurze Zeit: Oft braucht es nur wenig Geld für die notwendigen Ressourcen, um eine spannende Forschungsfrage vertiefen zu können. Zu wenig, als dass es sich lohnen würde, einen aufwändigen Förderantrag zu stellen. Um vor allem kleineren Projekten eine schnelle und unkomplizierte Chance zur Umsetzung zu ermöglichen, startete Wissenschaft im Dialog im November 2012 mit Unterstützung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft die erste deutschsprachige Crowdfunding-Community für die Wissenschaft: www.sciencestarter.de

Mit Hilfe von Sciencestarter können Forschende, Studierende und Wissenschaftskommunikatoren onlinebasiert finanzielle Unterstützung einwerben. Es gilt das Alles-oder-nichts-Prinzip: Nur wenn mindestens 100 Prozent der festgesetzten Summe erreicht werden, erhält der Projektstarter das Geld. Wer einen Sciencestarter finanziell unterstützt, bekommt ein projektbezogenes Dankeschön: So wurden zum Beispiel Unterstützer schon zu Namensgebern neu geborener Ameisenbären. 

Über Sciencestarter konnte zum Beispiel der Transport eines Pflanzenexperiments zur Internationalen Raumstation (ISS) finanziert werden. Oder die Programmierung einer Datenbank, welche die Suche nach den ehemals 4.000 Teilnehmenden der „Deutschen Nachkriegskinder-Studie“ bei den etwa 6.000 dezentral organisierten deutschen Einwohnermeldeämtern erleichtert hat. Nur so konnte die Fortführung der Studie ermöglichtwerden. In einer anderen Crowdfunding-Kampagne konnte die Forschungsreise einer Sprachwissenschaftlerin nach Westafrika finanziert werden.

Zur Website von Sciencestarter


Bildergalerie

Die Literaturwissenschaftlerin Anne Schelhorn hat eine Forschungsreise in den Senegal crowdfunden lassen. www.startnext.com/literatur-in-westafrika/
Die Literaturwissenschaftlerin Anne Schelhorn hat eine Forschungsreise in den Senegal crowdfunden lassen. www.startnext.com/literatur-in-westafrika/
Drei clevere Schüler, ein „Jugend forscht“-Projekt und Pflanzenstecklinge, die auf die Internationale Raumstation (ISS) fliegen werden: Das ist V3PO. www.startnext.com/v3po
Drei clevere Schüler, ein „Jugend forscht“-Projekt und Pflanzenstecklinge, die auf die Internationale Raumstation (ISS) fliegen werden: Das ist V3PO. www.startnext.com/v3po
Dank Crowdfunding konnte die Biologin Lydia Möcklinghof nach Brasilien reisen und eine der ersten Verhaltensforschungen an freilebenden Großen Ameisenbären durchführen. www.startnext.com/ameisenbaer
Dank Crowdfunding konnte die Biologin Lydia Möcklinghof nach Brasilien reisen und eine der ersten Verhaltensforschungen an freilebenden Großen Ameisenbären durchführen. www.startnext.com/ameisenbaer
Wilfried Korth, Professor für Vermessungskunde konnte über eine Crowdfunding-Kampagne 12.000 Euro einsammeln und eine Grönlandexpedition durchführen, um Eishöhen zu vermessen. www.startnext.com/eishoehenaenderungen-in-suedgroenland
Wilfried Korth, Professor für Vermessungskunde konnte über eine Crowdfunding-Kampagne 12.000 Euro einsammeln und eine Grönlandexpedition durchführen, um Eishöhen zu vermessen. www.startnext.com/eishoehenaenderungen-in-suedgroenland

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Inhalt

Projekte finanzieren und Wissenschaft als Prozess erleben

Sciencestarter ist die deutschsprachige Crowdfunding-Community zur Finanzierung von Projekten aus Wissenschaft, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Forschende, Studierende und Wissenschaftskommunikatoren können hier ihre Projekte durch viele einzelne Personen finanzieren lassen. Supporter, z.B. aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, Kollegen, aber auch Unternehmen und Einrichtungen, werden direkt in den Forschungsprozess einbezogen und erleben die Entstehung eines Projekts hautnah. Im Sinne von Open Science kann die Öffentlichkeit auf Sciencestarter Wissenschaft als Prozess erleben und diesen unmittelbar mitgestalten. Es gilt das Alles-oder-nichts-Prinzip: Glückt die Finanzierung, das heißt, werden mindestens 100 Prozent der festgesetzten Summe erreicht, bekommt der Projektstarter das Geld ausbezahlt und die Supporter erhalten vom Starter einzigartige Dankeschöns. Ansonsten erhalten sie ihr Geld vollständig zurück.

Prinzip

Das Prinzip von Sciencestarter ist einfach: Eine junge Biologin etwa stellt ihre Projektidee auf die Crowdfunding-Website, beschreibt die Idee mit Texten, Bildern und einem Kurzvideo, definiert das benötigte Budget und legt einen Finanzierungszeitraum fest. Sie aktiviert ihr Netzwerk, sammelt Fans und Feedback und verbessert im Austausch mit möglichen Geldgebern ihre Projektbeschreibung. 

Nach einer offenen Startphase, in der das Projekt getestet und Feedback eingeholt werden kann, gelangt das Projekt in die Finanzierungsphase. Jetzt gilt es, die Werbetrommel zu rühren: Das eigene Projekt muss kommuniziert und beworben werden, um so möglichst viele Unterstützer zu gewinnen, die das Projekt tatsächlich finanziell unterstützen.

Ist die Finanzierung geglückt, erhalten die Supporter ein – je nach Unterstützungssumme – festgelegtes, zumeist symbolisches Dankeschön: Zum Beispiel die Nennung in einer Publikation, ein exklusives Treffen mit dem Projektstarter oder eine persönliche Postkarte von der Recherchereise. Wird das Budgetziel nicht erreicht, geht das eingeworbene Geld, wie beim Crowdfunding üblich, wieder an die jeweiligen Unterstützer zurück.

Als eigenständige Plattform gestartet, ist Sciencestarter seit August 2016 eine Page bei Startnext. Dadurch konnte die Community erweitert und das Design modernisiert werden.

Sciencestarter wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft unterstützt.

Ziele

Sciencestarter wurde gegründet, um kleineren wissenschaftlichen Projekten eine schnelle und einfache Umsetzung zu ermöglichen und gleichzeitig den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu fördern. Die Öffentlichkeit erlebt Wissenschaft als Prozess und kann diesen unmittelbar mitgestalten. Die Einbindung von Social-Media-Instrumenten ermöglicht die Vernetzung der Projektinitiatoren im Netz und interaktive Formen der Zusammenarbeit zwischen der Community und den Ideengebern.