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The Sky is the Limit

Die zukünftige Nutzung des urbanen Luftraums

Kontakt

Projekleiter

Nico Dannenberger

Tel.: 030 2062295-24

nico.dannenberger@w-i-d.de

Projekmanagerin

Liliann Fischer

Tel.: 030 2062295-32

liliann.fischer@w-i-d.de
Foto: Phonlamai Photo/iStock

Übersicht

Format

Aktuelles

24. Januar 2019

Neues Projekt über die zukünftige Nutzung des urbanen Luftraums

Die Straßen und der öffentliche Nahverkehr in Metropolen sind vielerorts völlig überlastet. Sollte ein Teil des städtischen Güter- und Personenverkehrs künftig in die Luft ausweichen? Zu dieser Frage stoßen Wissenschaft im Dialog und TU Berlin mit dem neuen Projekt „The Sky is the Limit" (kurz: Sky Limits) eine gesellschaftliche Debatte an. In den kommenden Monaten wird der Forschungsstand aufbereitet, Expertenmeinungen eingeholt und die Einstellungen der Bevölkerung erforscht. Mehr Informationen zum Ablauf des Projekts gibt es hier unter „Format".

Wie wollen wir in Zukunft den Luftraum über der Stadt nutzen?

Die täglichen Staus zeigen es: Städtische Verkehrswege sind vielerorts völlig überlastet. Sollte daher ein Teil des urbanen Güter- und Personenverkehrs künftig in die Luft ausweichen? Dazu stoßen Wissenschaft im Dialog (WiD) und die Technische Universität Berlin mit Sky Limits eine gesellschaftliche Debatte an.

Zivile Drohnen, die Päckchen und Personen transportieren, könnten bereits in naher Zukunft den Verkehr in Metropolen ergänzen. Eine historische Zäsur, denn der unmittelbar über den Städten liegende Luftraum gehört bislang fast ausschließlich der Vogelwelt. Seit einigen Jahren aber rückt dieser mögliche Verkehrsraum in den Fokus unterschiedlicher Interessengruppen. In dem Projekt The Sky is the Limit – Die zukünftige Nutzung des urbanen Luftraums (kurz: Sky Limits) fragen WiD und TU Berlin deshalb: Auf welchem Stand sind Forschung und Entwicklung in Bezug auf eine mögliche Nutzung des städtischen Luftraums für Logistik und Individualverkehr? Welche Potentiale stecken in der revolutionären Technik rund um Lieferdrohnen und „Flugtaxis“? Und auch: Welche Grenzen sollten ihr gesetzt werden?

Mit Sky Limits schaffen wir eine systematische Wissensgrundlage, eröffnen Diskussionsräume, erforschen Einstellungen und untersuchen, mit welchen Interessen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen oder Umweltinitiativen auf die Fluggeräte blicken. Ziel dieser Synthese aus Sekundärforschung, Einstellungsforschung und partizipativen Dialogplattformen ist zu klären, wie der Luftraum über Städten in einer Weise erschlossen werden könnte, die der gesamten Gesellschaft zugutekommt und zugleich die sensiblen Bereiche von Umwelt und Privatsphäre schützt. Daraus werden schließlich Handlungsempfehlungen und Szenarien für Politik, Stadtplanung und Forschung entwickelt, die einen Beitrag zur Zukunft der Mobilität in unseren Städten leisten sollen.

Partner

Förderer

Inhalt

Ziele und Zielgruppen

Das Projekt Sky Limits beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken der zukünftigen Nutzung des städtischen Luftraums durch Drohnen und Copter. Trotz des rasch steigenden Absatzes von Drohnen sowie der ständigen Weiterentwicklung von Coptern zum umfangreichen Personentransport wird dieses Thema bislang kaum öffentlich thematisiert. Sky Limits hat das Ziel, die Positionen und Interessen verschiedener Akteure aus Politik, Wirtschaft und aus der Öffentlichkeit zu identifizieren und diese zu einem ergebnisoffenen Austausch einzuladen. Damit soll die Grundlage für eine öffentliche Auseinandersetzung geschaffen sowie konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft entwickelt werden.

Verlauf

Dem Projekt vorangestellt ist eine umfangreiche Literaturanalyse über den derzeitigen Stand der Technik zur Luftraumerschließung in Deutschland. Im Fokus steht die Analyse der Möglichkeiten, aber auch der Risiken einer Nutzung des städtischen Luftraums durch Drohnen und Copter.

Von den Ergebnissen dieser Analyse geleitet will Sky Limits ein weitreichendes Netzwerk an Expertinnen und Experten, Akteuren und Stakeholdern aufbauen. Deren Expertise und Meinungen werden durch Experteninterviews, Fokusgruppen und Bevölkerungssurveys eingeholt und umfassend dargestellt. Anschließend werden die Teilnehmenden in unterschiedlichen Formaten zusammengebracht, um über Fragen zu reflektieren wie: Wer soll in Zukunft in welcher Art den städtischen Luftraum nutzen können? Worauf ist bei der Regulierung des Luftraums besonders zu achten? Aus den Erkenntnissen der Befragungen und Diskussionen will Sky Limits eine Reihe konkreter Handlungsempfehlungen an Politik und Wirtschaft formulieren und eine breite öffentliche Debatte anstoßen.

Formate

Wissenschaftliche Expertinnen und Experten sowie Stakeholder aus Politik, Wirtschaft und der Öffentlichkeit werden einerseits durch Experteninterviews involviert und andererseits in Workshops zusammengebracht, um einen Austausch zwischen unterschiedlichen Positionen zu ermöglichen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen diese Akteure dann auf Vertreter der Öffentlichkeit treffen, um in Co-Design Workshops gemeinsame Ideen und Anregungen zu entwickeln.

Speziell für Jugendliche will Sky Limits einen Science-Fiction Comic Workshop entwickeln und durchführen, indem mögliche Zukunftsszenarien interaktiv durchgespielt und diskutiert werden können.

Partner

The Sky is the Limit - Die zukünftige Nutzung des urbanen Luftraums (kurz: Sky Limits) ist ein auf zwei Jahre angelegtes gemeinsames Projekt von Wissenschaft im Dialog und der TU Berlin. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).