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Wissenschaftsjahr 2018

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Martin Gora

Tel.: 030 2062295-61

martin.gora@w-i-d.de
Projektwebseite #ArbeitsweltenderZukunft
Foto: Fraunhofer Institut (IPA)

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30. Juli 2018

Künstliche Intelligenz ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2019

Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich aus dieser Technologie? Damit wird sich das Wissenschaftsjahr 2019 auseinandersetzen. Mehr Informationen unter: www.wissenschaftsjahr.de/2018/neues-aus-den-arbeitswelten/alle-aktuellen-meldungen/juli-2018/wissenschaftsjahr-2019-beschaeftigt-sich-mit-kuenstlicher-intelligenz/

Wie die Kommunikation zu diesem Thema gelingen kann, thematisiert das Online-Portal wissenschaftskommunikation.de in einem Interview mit Reinhard Karger vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Das Interview ist zu lesen unter: www.wissenschaftskommunikation.de/kommunizieren-ueber-kuenstliche-intelligenz-17477/.

Foto: Andy Kelly/unsplash

Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft

Das Wissenschaftsjahr 2018 widmet sich dem Thema Arbeitswelten der Zukunft. Durch die Digitalisierung, alternative Arbeitsmodelle und die Entwicklung künstlicher Intelligenz stehen Forschung und Zivilgesellschaft vor neuen Chancen und Herausforderungen: Wie werden die Menschen in Zukunft arbeiten? Wie machen sie sich fit dafür? Und welche Rolle spielen Wissenschaft und Forschung bei der Gestaltung eben dieser neuen Arbeitswelten? Das Wissenschaftsjahr 2018 zeigt, welchen Einfluss soziale und technische Innovationen auf die Arbeitswelten von morgen haben – und wie diese nicht nur den Arbeitsalltag verändern, sondern auch neue Maßstäbe im gesellschaftspolitischen Dialog setzen. „Erleben. Erlernen. Gestalten.“ – unter diesem Motto werden Bürgerinnen und Bürger im Wissenschaftsjahr 2018 dazu aufgerufen mitzumachen, Fragen zu stellen und gemeinsam Lösungsansätze zu finden. 

Wissenschaft im Dialog organisiert im Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft bundesweit Projekte, in denen Bürger und Wissenschaftler gemeinsam diskutieren, forschen und die Arbeitswelten der Zukunft entdecken können. 

Unsere Projekte im Wissenschaftsjahr 2018

Ausstellungsschiff MS Wissenschaft – Das Schwimmende Science Center

Am 15. Mai 2018 startet das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft in Berlin seine Tour durch 34 Städte. Die Ausstellung auf dem umgebauten Frachtschiff nimmt ihre Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise in die Zukunft der Arbeit. Sie zeigt, wie neue Technologien unser Arbeitsleben verändern, welche Kompetenzen in Zukunft gefragt sein werden, wie lange und in was für Berufen wir arbeiten und wie wir dabei gesund bleiben können. Die MS Wissenschaft ist im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterwegs. Die Ausstellung wird empfohlen ab zwölf Jahren. Der Eintritt ist frei.  

Diskussionsveranstaltungen an Deck des Ausstellungsschiffs

Auf der MS Wissenschaft lädt nicht nur die Ausstellung zum Mitmachen und Einmischen ein: Wissenschaft im Dialog organisiert in vielen Städten Diskussionsrunden an Deck, Filmabende oder Begegnungen mit Wissenschaftlern. Bei der Veranstaltungsreihe „Dialog an Deck“ diskutieren Expertinnen und Experten mit Bürgerinnen und Bürgern über Themen wie Digitalisierung, lebenslanges Lernen oder Work-Life-Balance. Bei „Meet the Scientist“ stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler höchstpersönlich ihr Forschungsprojekt vor und geben einen Einblick in ihre alltägliche Arbeit. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. 

ScienceStation – Wissenschaft im Bahnhof

Das Warten an deutschen Bahnhöfen macht jetzt wieder Spaß: Die Mitmach-Ausstellung ScienceStation tourt bundesweit durch Bahnhofshallen und wird unter anderem in Stuttgart, Dresden-Neustadt, Berlin Ostbahnhof, Berlin Hbf, Frankfurt, Mainz, Lübeck und Köln zu sehen sein. Zwischen Zug und S-Bahn können die Besucherinnen und Besucher dann Einblicke in die Arbeitswelten der Zukunft bekommen. Wie immer steht das eigenständige Experimentieren im Vordergrund. Die ScienceStation ist ein Gemeinschaftsprojekt von Wissenschaft im Dialog, der Deutschen Bahn und Bild der Wissenschaft. Start der Tour ist am 4. Mai 2018 in Stuttgart.

Wissenschaft kontrovers – Diskussionsreihe

Die Diskussionsreihe „Wissenschaft kontrovers“ wird Bürgerinnen und Bürger bundesweit in 15 Abendveranstaltungen direkt mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch bringen über Arbeit im Zeitalter der Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Robotik, über den Wert von Arbeit heute oder auch über neue Berufe der Arbeitswelt von morgen. Start der Reihe ist am 19. Februar 2018 in Berlin mit der Diskussion „Arbeit 4.0 – Bildung 4.0“ in Kooperation mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).  

Bucerius Lab Symposium – "Schafft der Mensch den Menschen ab?"

Mit Forscherinnen und Forschern aus dem Netzwerk von Wissenschaft im Dialog sowie Exponaten zur „Arbeitswelt der Zukunft“ beteiligt WiD sich am Bucerius Lab der ZEIT Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, das am 13. und 14. April 2018 im Museum der Arbeit in Hamburg stattfindet. Das Lab bringt digitale Praktiker mit Interessierten aus Wissenschaft, Politik und Kunst zusammen und diskutiert die Folgen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz, Big Data und Robotik für die Arbeitswelt. Gefragt wird: Wie wollen wir als Gesellschaft mit den individuellen, wirtschaftlichen und politischen Folgen des technologischen Wandels umgehen? www.buceriuslab.de

Hochschulwettbewerb – Zeigt eure Forschung!

Mit dem Hochschulwettbewerb können sich Studierende, Promovierende und Postdocs am Wissenschaftsjahr beteiligen. Sie entwickeln Kommunikationsprojekte, mit Hilfe derer sie Bürgerinnen und Bürgern ihre Forschungsarbeit zu Arbeitswelten der Zukunft verständlich machen. Die erste Wettbewerbsphase ist soeben beendet. 15 Gewinner(-teams) werden sich ab April an die Umsetzung ihrer Ideen machen und zeigen, was die Wissenschaft zur Gestaltung zukünftiger Arbeitswelten beiträgt. 

Inhalt

Bundesweit ein fächerübergreifendes Zukunftsthema diskutieren 

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ruft Wissenschaft im Dialog jedes Jahr ein Wissenschaftsjahr aus. Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Politik öffnen die Türen ihrer Einrichtungen, informieren über die Entwicklungen in der Forschung des jeweiligen Mottos. In zahlreichen Veranstaltungen, darunter Ausstellungen, Wettbewerbe und Diskussionsrunden, rufen sie bundesweit dazu auf, Forschung kritisch zu diskutieren.

Ziele und Zielgruppen

Ziel der Wissenschaftsjahre ist ein lebhafter Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit, um das gegenseitige Verständnis zu vertiefen und den gesellschaftspolitischen Dialog über Forschung zu fördern. Im direkten Gespräch lernen Forschende Wünsche und Sorgen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen kennen, die ihrerseits mehr über die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für den Menschen erfahren.

Die Wissenschaftsjahre sollen Entwicklungen in der Wissenschaft und Forschung transparenter und zugänglicher machen. Neben der Vermittlung von wissenschaftlichen Inhalten wollen sie Begeisterung für Wissenschaft entfachen und gesellschaftliche Debatten zum jeweiligen Motto anstoßen. Nicht zuletzt dienen die Wissenschaftsjahre auch der Nachwuchsförderung: Kinder, Jugendliche und Erwachsene erfahren, wie attraktiv Berufe in der Wissenschaft sein können.

WiD im Wissenschaftsjahr

Wissenschaft im Dialog beteiligt sich mit verschiedenen Projekten am Wissenschaftsjahr. Unter dem Motto des jeweiligen Wissenschaftsjahres schickt WiD seit 2000 jährlich die MS Wissenschaft auf den Weg. Das schwimmende Science Center ist in den Sommermonaten auf Deutschlands Wasserstraßen unterwegs. In der interaktiven Ausstellung an Bord können Besucherinnen und Besucher Wissenschaft durch Anfassen, Hinhören und Mitmachen erleben.

Regelmäßig lädt Wissenschaft im Dialog zu verschiedenen Diskussionsreihen ein. Ziel der Veranstaltungen ist es, sich über aktuelle Forschung zu informieren und mit Experten ins Gespräch zu kommen. Jeder Teilnehmende hat die Möglichkeit mitzudiskutieren. In innovativen Diskussionsformaten wie Fishbowl-Diskussionen, Barcamps und Wissenschaftlichen Nachtcafés stellt die Reihe „Wissenschaft kontrovers“ bundesweit aktuelle Themen zur Debatte.

Bundesweite Veranstaltungen rund um ein Motto

Das erste Wissenschaftsjahr wurde 2000 als das „Jahr der Physik“ ausgerufen. Auch in den darauffolgenden Jahren bildeten einzelne Forschungsdisziplinen das Motto der Wissenschaftsjahre. Seit 2010 stehen fächerübergreifende Zukunftsthemen im Fokus der Wissenschaftsjahre. Im Jahr 2015 drehte sich alles um die „Zukunftsstadt”, in den Jahren 2016*17 nahm das Wissenschaftsjahr unsere „Meere und Ozeane“ ins Visier.

Die Wissenschaftsjahre im Überblick: