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Zeigt eure Forschung! Team „Meer-Wert: Polare Biodiversität“

13. Juni 2017

  • erstellt von Martin Gora
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  • B Wissenschaft im Dialog
(Screenshot: Teammitglieder von "MeerWert")

(Screenshot: Teammitglieder von "MeerWert")

Im Hochschulwettbewerb zum Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane waren Studierende, Promovierende und Nachwuchswissenschaftler/-innen aller Fachbereiche aufgerufen, Projekte zum Thema des Wissenschaftsjahres zu entwickeln. Unsere Fachjury hat 15 Projekte für ihre Kommunikationskonzepte mit je 10.000 Euro ausgezeichnet. Die Teams aus ganz Deutschland haben nun ein Jahr Zeit, ihre außergewöhnlichen Ideen mit dem Preisgeld umzusetzen. Ein paar Monate nach Projektstart haben wir die Gewinnerteams besucht, um zu schauen, wie ihre Projekte laufen und woran sie gerade konkret arbeiten. In unserer Blogartikel-Reihe „Zeigt eure Forschung!“ stellen wir euch die Teams vor. 

Heute besuche ich das Team „Meer-Wert: Polare Biodiversität“ an der Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Biologie. Das große gelbe Gebäude am Essener Campus der UDE fällt von außen betrachtet höchstens durch die Farbe auf. Dass hier buchstäblich unentdeckte Weiten, oder besser gesagt Tiefen, erkundet werden, lässt sich auf den ersten Blick nicht einmal erahnen. Doch genau dieses Forschungsgebiet  der Meeresbiologie ist Bestandteil der Forschung und auch zentral im Hochschulwettbewerb-Projekt des Teams „Meer-Wert: Polare Biodiversität“ der Universität Duisburg-Essen.

Jana, Florian und Till nahmen mich mit auf eine Erkundungstour durch ihr Labor und gleichzeitig auf eine Reise durch die unerforschten Bereiche der Tiefsee. Die Anzahl der bislang noch völlig unbekannten Arten unter Wasser ist allein schon so groß, dass die geschätzten Zahlen hierfür stark verschieden sind. Wissenschaftler gehen aber von mehreren Millionen aus. Mit dem Gewinnerprojekt im Hochschulwettbewerb 2016*17 – Meere und Ozeane möchte das Team genau diese Faszination in die Öffentlichkeit bringen. Eine zentrale Rolle spielen dabei Bild- und Filmmaterialien, Exponate sowie interaktive Formate wie die Open Lab-Days. Bei ihrer abendlichen Veranstaltung "Stresstest im Eis. Das Ende der biologischen Vielfalt im Südpolarmeer???" am 14. Juni (19 Uhr, UniCampus Essen) bieten sie Informationen für alle Sinne: Vom Vortrag über eine Bildergalerie bis hin zum Eis können die Besucher selbst aktiv werden und sich informieren.

Das Projekt

Das Projekt „MEERwert. Polare Biodiversität“ ermöglicht der Öffentlichkeit Zugang zur faszinierenden Biodiversität der Polarmeere. Anhand konkreter Beispiele werden praxisnahe Einblicke in modernste genetische Forschungsmethoden zur Analyse des Zustands polarer Biodiversität ermöglicht. Durch unkonventionelle Methoden soll die einzigartige Artenvielfalt und deren Bedeutung gezeigt und vermittelt sowie ihre gegenwärtige Bedrohung und Schutzmaßnahmen im Dialog thematisiert werden.

Zur Blogpage des Projekts im Rahmen des Hochschulwettbewerbs geht’s hier entlang: 
http://www.hochschulwettbewerb.net/polare-biodiversitaet/

 

 

 


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