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Information, Diskussion, Partizipation

Seit unserer Gründung im Jahr 1999 haben wir Wissenschaft und Öffentlichkeit auf ganz unterschiedliche Art und Weise miteinander ins Gespräch gebracht. Im Fokus unserer Aktivitäten stand zunächst die Information der breiten Öffentlichkeit über wissenschaftliche Themen und Arbeitsweisen. Heute entwickeln und nutzen wir vor allem Formate, bei denen Bürgerinnen und Bürger auf Augenhöhe mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diskutieren können oder Formate, die neue Zielgruppen erreichen. Unsere Kompetenzen und Arbeitsgebiete haben wir in vier Bereichen gebündelt.

Breitenkommunikation

Wissenschaftskommunikation für ganz Deutschland: Das bieten unsere Veranstaltungen aus dem Bereich Breitenkommunikation. Wir organisieren Ausstellungen und Events für Menschen aller Alters- und Bildungsstufen. Dabei können wir auf die umfassende wissenschaftliche Kompetenz unserer Gesellschafter – den führenden deutschen Forschungseinrichtungen und den Hochschulen – zurückgreifen.

Als seinerzeit größtes Science Festival brachte der Wissenschaftssommer von WiD Forschung auf die Straße. Und regte zum Nachahmen an: Heute gehören Science Festivals ebenso wie die Lange Nacht der Wissenschaft, die erstmals im Rahmen eines Wissenschaftssommers stattfand, zum festen Angebot deutscher Städte, Regionen und Einrichtungen. Das Aushängeschild unserer aktuellen Aktivitäten im Bereich der Breitenkommunikation ist das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft, das als schwimmendes Science Center Wissenschaft über Flüsse und Kanäle zu den Menschen bringt. Die Mitmachausstellung ScienceStation präsentiert Wissenschaft im Bahnhof. Bei „Jugend präsentiert“ laden wir Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer ein, komplexe Zusammenhänge der Naturwissenschaften verständlich zu präsentieren und dabei andere mit der eigenen Begeisterung anzustecken.

Dialog über aktuelle und kontroverse Themen

Die Gesellschaft hat sich verändert. Wissenschaftskommunikation muss und will darauf reagieren. Längst geht es nicht mehr nur darum, der interessierten Öffentlichkeit die bunte Welt der Wissenschaft näherzubringen. Wissenschaftskommunikation will auch den Prozess des Forschens verdeutlichen, Risiken und Chancen wissenschaftlicher Arbeit aufzeigen und in gesellschaftliche Zusammenhänge einordnen. Nicht zuletzt soll sie Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, mitzureden und gegebenenfalls auch Forschungsentscheidungen zu beeinflussen.

Im Forschungsprojekt „Wissenschaft debattieren“ hat Wissenschaft im Dialog gemeinsam mit der Universität Stuttgart untersucht, wie sich der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit intensivieren lässt. Die Erkenntnisse dieses Projektes nutzen wir im Projekt „Wissenschaft kontrovers“ in unseren Fishbowl-Diskussionen, Barcamps, wissenschaftlichen Nachtcafés und Junior Science Cafés. Bei den Europäischen Schülerparlamenten geben wir Jugendlichen europaweit die Gelegenheit, sich mit gesellschaftlich relevanten wissenschaftlichen Themen auseinanderzusetzen und parlamentarische Entscheidungsprozesse nachzuvollziehen.

Experimentallabor der Wissenschaftskommunikation

Als Vorreiter der Wissenschaftskommunikation in Deutschland wollen wir Angebote weiterentwickeln und neue Wege finden, um Wissenschaftler und Laien miteinander ins Gespräch zu bringen. Wir entwickeln neue Veranstaltungsformate oder passen Formate aus anderen Bereichen an die Anforderungen der Wissenschaftskommunikation an: um ganz gezielt bestimmte Bevölkerungsgruppen anzusprechen, um Diskussion und Partizipation zu ermöglichen, aber auch, um den Spaß an der Wissenschaft und die Begeisterung der Forscher spürbar zu machen.

Mit Sciencestarter, der ersten deutschsprachigen Crowdfunding-Plattform für Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation, haben wir nicht nur eine ungewöhnliche Form der Finanzierung für Forschungsprojekte geschaffen. Wir gehen auch neue Wege in der Kommunikation zwischen Wissenschaftlern und Laien. Der Web-Video-Wettbewerb „Fast Forward Science“ will das Video im Web als Mittel der Wissenschaftskommunikation populär machen.

Plattform des Erfahrungsaustauschs

Wissenschaftskommunikation ist bunt und vielfältig geworden. Science Center und Science Festivals erfreuen sich hoher Besucherzahlen. Außerschulische Lernorte sprechen Kinder und Jugendliche an. Pressestellen wissenschaftlicher Einrichtungen haben sich professionalisiert und viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommunizieren selbst über die sozialen Medien und treten so in direkten Kontakt mit der Öffentlichkeit. WiD schafft Möglichkeiten der Vernetzung und setzt Impulse für die Weiterentwicklung der Wissenschaftskommunikation.

Unser „Forum Wissenschaftskommunikation“ hat sich zum größten Branchentreff im deutschsprachigen Raum entwickelt. Bei unseren Weiterbildungsangeboten können Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie -kommunikatoren die Grundlagen guter Kommunikation erlernen.

Unsere Formate

Diese Formate haben wir gemeinsam mit unseren Partnern und Förderern entwickelt oder eingesetzt:

  • Barcamp
  • Bürgerausstellung
  • Bürgerkonferenz
  • Crowdfunding-Plattform
  • Fishbowl-Diskussion
  • Junior Science Café
  • Junior Science Slam
  • Konsensuskonferenz
  • Mobile Ausstellungen
  • Schülerparlament
  • Scicamp
  • Science Festival
  • Science Event
  • Web-Video-Wettbewerb
  • Wettbewerbe
  • Wissenschaftliches Nachtcafé
  • Wissenschaftsfilmfest
  • Wissenschaftspuppentheater

Unsere Projekte

Unsere aktuellen Projekte finden Sie in der Rubrik Projekte.