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Programm

8. Forum Wissenschaftskommunikation 2015

Inhalt

Das 8. Forum Wissenschaftskommunikation fand vom 30. November bis zum 2. Dezember 2015 in der Meistersingerhalle Nürnberg statt. Der Themenschwerpunkt war„Wissenschaftskommunikation international".

Das Programmheft können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

From 30 November to 2 December the 8. Forum Wissenschaftskommunikation took place at Meistersingerhalle in Nuremberg, Germany. The thematic focus was on ‘International science communication’.

You can download the conference guide as a PDF file here.

Montag, 30.11.2015

10:30 - 12:30 Satellitenprogramm/Satellite programme (in German language)

Auf AEG – Vom Produktionsstandort zum Wissenschafts- und Kreativstandort

„Auf AEG“ bezeichnet eine Fläche von fast 180.000m² in der Nürnberger Weststadt, auf der die Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft AEG von 1921 bis zur Insolvenz 2007 Haushaltsgeräte produzierte. Heute steht die Bezeichnung „Auf AEG“ als Synonym für den Strukturwandel der ganzen Stadt und ist vielleicht Sinnbild für die Entwicklung vieler Orte in Deutschland. Der Standort am Nürnberger Stadtrand, die Fürther Straße, gilt als eine der Wiegen der deutschen Industrialisierung. Mehrere zehntausend Menschen pendelten täglich in dieses Quartier zur Arbeit. Ab den 1980er Jahren ging ein um das andere Unternehmen in die Insolvenz. Tausende Nürnberger verloren ihren Arbeitsplatz. Riesige Brachflächen entstanden und nur schleppend wurden Nachnutzungskonzepte entwickelt. Künstler und die Kreativwirtschaft bezogen die Industriedenkmäler und gaben dem Viertel eine neue Identität. Seit 2010 ziehen auf das Gelände nach und nach wissenschaftliche Einrichtungen. „Auf AEG“ soll zum innovativen Forschungs- und Wissenschaftscampus werden. Beim Rundgang über das Gelände erleben die Teilnehmer hautnah die inspirierende und spannende Atmosphäre des urbanen Areals. Der Weg führt durch leerstehende Produktionshallen, durch die Künstlerateliers der lebendigen Kreativszene und durch die Forschungslabore der Hochschuleinrichtungen und Institute.

Treffpunkt: 10.30 Uhr
Energie Campus Nürnberg (2. OG)
Fürther Straße 250 „Auf AEG“
90429 Nürnberg
Ende: 12.30 Uhr
Fahrt zur Meistersingerhalle: ca. 35 Minuten Fahrtzeit mit U-Bahn und Tram

Service Design auf einer Serviette – (Service) Design Thinking für Ungeduldige

Kampagnen, Produkte oder Dienstleistungen – alles, was wir gestalten, wird von Menschen als Erlebnis wahrgenommen. Manche dieser Erlebnisse funktionieren besser als andere. In verschiedenen Praxisübungen beschäftigen sich die Teilnehmer daher mit den Prinzipien von Service Design Thinking sowie von guter Dramaturgie.Dabei lernen sie wie eine Geschichte – oder ein Kundenerlebnis – bewusst entwickelt und gezielt geformt werden kann, um den größten WOW! Effekt zu erzielen und bei der Zielgruppe hängen zu bleiben.

Nach einem einfachen Briefing erhalten die Teilnehmer eine Serviette, einen Stift und ein paar Minuten Zeit, um im Schnelldurchlauf eine neue Kampagne, ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung zu entwickeln. Sie erleben, welche überraschende Breite an Innovationen mit einem bedürfnis-basierten Ansatz möglich ist. Es werden die Methoden reflektiert, die im Workshop selbst erlebt wurden. Darüber hinaus wird ein Ausblick auf die möglichen nächsten Schritte im Entwicklungsprozess gegeben, insbesondere auf das iterative Prototyping, das eines der zentralen Konzepte im Service Design Thinking ist.

Das JOSEPHS wurde im Mai 2014 als Projekt der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS, unterstützt durch den Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik 1 der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie ins Leben gerufen.

Es ist ein über 400 m² großes Ladengeschäft im Herzen der Nürnberger Innenstadt. Das JOSEPHS ist ein offenes Labor und beheimatet innovative Service-Konzepte und neuartige Prototypen. Hier werden Kunden aktiv in die Entwicklung, Einführung und Vermarktung von Dienstleistungen und Produkten eingebunden. Anfassen, Ausprobieren und Mitmachen ist hier ausdrücklich erwünscht.

Für Unternehmen ist das JOSEPHS ein perfekter Ort, um direkt mit potenziellen Nutzern und Kunden ihre Geschäftsmodelle zu beforschen, ihre Produkte weiterzuentwickeln, die Marktchancen für neue Produkte und Dienstleistungen auszuloten oder sich ganz allgemein direktes Feedback für ihre Zukunftsideen und -strategien einzuholen.

Treffpunkt: 11.00 Uhr
JOSEPHS® – Die Service-Manufaktur
Ecke Karl-Grillenberger-Str. 3/Hintere Ledergasse 44
90402 Nürnberg
Ende: 12.30 Uhr
Fahrt zur Meistersingerhalle: ca. 25 Minuten Fahrtzeit mit U-Bahn und Tram

Das digitale Planetarium als Ort der Wissensvermittlung

Planetarien werden traditionell mit der Vermittlung astronomischen Wissens verbunden. Die neuen digitalen Projektionsmöglichkeiten lassen aber auch die Darstellung, Kommunikation und Vermittlung anderer wissenschaftlicher Inhalte zu. Anhand von ausgewählten Beispielen aus aktuellen Planetariumsshows sollen in dieser Veranstaltung anschaulich die Möglichkeiten demonstriert werden, die Planetarien heute und in Zukunft auch auf diesen Gebieten haben. Die Themen reichen von Biologie über Chemie bis zu Klimaforschung und Mathematik.

Treffpunkt: 11.00 Uhr
Nicolaus-Copernicus-Planetarium der Stadt Nürnberg
Am Plärrer 41
90429 Nürnberg
Ende: 12.15 Uhr
Fahrt zur Meistersingerhalle: ca. 20 Minuten Fahrtzeit mit U-Bahn und Tram

ab 12.30 Registrierung/Registration

Registrierung und Begrüßungskaffee in der Meistersingerhalle Nürnberg

13.30 Begrüßung/Welcoming

Begrüßung: Markus Weißkopf, Wissenschaft im Dialog gGmbH
Grußwort: Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

13.45 - 14.30 Keynote

Speaker: Fergus McAuliffe, University College Dublin, IRL

The Story in Science

With increasing competition for university positions, the importance of science communication has fallen off the radar of many aspiring scientists. As a result it can be difficult for some scientists to communicate their work to the public, simply because nowadays they do it so rarely. Fergus explore some of the difficulties of science communication versus academic communication and how we as scientists can improve our ability to communicate, engage and most importantly inspire. Fergus explores the importance of the story as a tool in science communication, and how it can be perhaps the most effective tool of all. He will speak of his experiences since winning the world's largest science communication competition, FameLab International, his resultant move into TV, radio and finally into full time science communication.

14.30 - 15.15 Pause/Break

Networking mit Speed-Dating
Moderation: Achim Englert, Phänomenta e. V.

15.15 - 16.45 Paralleles Programm/Parallel programme

International: Narratives in Science – Society – Communication: Exploring Similarities and Differences Between National Contexts

Moderator: Rebekka Steinmann, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

The session explores how narratives around Science and Society have evolved in different national settings in Europe by telling and discussing the stories of the emergence of conceptual frameworks like Public Engagement in the UK, Valorisation in France and Flanders. Speakers of this session invite discussion of these concepts in terms of their impact and scope. They also consider various narratives about the civic role of universities and the nuances of how the interaction between science and society plays out in different national contexts.

Sitting on the fence: the ambiguous attitude of Flemish research towards impact
Speaker: Esther de Smet, Ghent University, BEL

Opening up Research: A Quiet Revolution
Speaker: Dr. Ann Grand, Visiting Fellow (IET) and Associate Lecturer, The Open University UK / Assoc. Prof. Paul Manners, National Coordinating Centre for Public Engagement, UK

Outsider insights: Observing the Breton innovation ecosystem through the looking glass
Speaker: Prof. Dr. Olivier Sire, Université de Bretagne-Sud, Laboratoire d'Ingénierie des Matériaux de Bretagne

Session: Wissenschaft – und dann? Die Kommunikation von Naturwissenschaft im gesellschaftlichen Kontext

Moderation: Claudia Muth, Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Zeitgenössische Formate zur Wissenschaftskommunikation wie Hands-on-Ausstellungen oder populärwissenschaftliche Magazine beschränken sich oft darauf, Faszination für naturwissenschaftliche Phänomene zu wecken und Nachwuchs für MINT-Fächer zu fördern. Doch naturwissenschaftliche Erkenntnisse werfen auch Fragen auf, die im gesellschaftlichen Kontext kritisch reflektiert werden müssen. Anhand griffiger Praxisbeispiele wird in dieser Session diskutiert, wie dies in Medien und Ausstellungen bereits umgesetzt wird.

Durch spielerische Interaktion zu verlässlicher Erkenntnis
Referentin: Claudia Gorr, turmdersinne gGmbH

„Geister als Kopf- und Herzenssache“: Zur Förderung kritischen Denkens
Referent: Bernd Harder, Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) e. V.

Mehr als nur Bionik
Referentin: Alexandra Lang, Bionicum

Interaktives Format: Video Crit Room – ein interaktives Panel zu Videoformaten in der Wissenschaftskommunikation

Moderation: Stephan Bader, freiberuflicher Multimedia-Journalist und -Berater 

Forschungseinrichtungen und Institute arbeiten mit Videoformaten, um ihre Themen zu kommunizieren. Doch was ist ein „guter“ Wissenschaftsfilm? Der Video Crit Room bietet Wissenschaftlern und Forschungseinrichtungen eine Plattform, ihre Filme statt einem anonymen Web einem anwesenden Testpublikum und Expertenpanel zu zeigen und wertvolles Feedback zu erhalten. Da nur vier Filme in der Session besprochen werden, können die Konferenzteilnehmer ihre Videos vorab einreichen (per E-Mail an contact@johannabarnbeck.com).

Referenten:

Johanna Barnbeck, Kreativberaterin für die Wissenschaft
Lela Ahmadzai, 2470 Media GmbH
Dr. Klaus Rümmele, Karlsruher Institut für Technologie

Interaktives Format: Innovationsjam – mit (Service) Design Thinking von der Idee zum Prototyp

Moderation: Stefan Wolpert, Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS

Innovationsjams bringen Menschen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen zusammen – mit Experimentierfreude, Innovation und Kollaboration im freundlichen Wettbewerb. In kleinen Teams werden innovative Konzepte von der Idee bis hin zu anfassbaren Prototypen entwickelt und getestet. Eine Challenge, die zu Beginn des Workshops den Teams enthüllt wird, sorgt für die nötige Inspiration. Der Jam basiert auf den bewährten Methoden des (Service) Design Thinking und folgt streng dem Prinzip „Tun, nicht reden!“.

Referenten:

Markus Edgar Hormeß, WorkPlayExperience GbR
Adam StJohn Lawrence, WorkPlayExperience GbR

Bitte beachten Sie: Dieser Workshop läuft bis 18.45 Uhr!

16.45 - 17.15 Pause/Break

17.15 - 18.45 Paralleles Programm/Parallel programme

International: Surveys on Public Attitudes Towards Science and Their Implications for Science Communication

Moderator: Philipp Schrögel, Büro für Wissenschafts- und Technikkommunikation

In this session, surveys on public attitudes towards science from different countries will be presented. Thereby, we will not only compare between current results on public attitudes towards science but also contrast how such surveys are set-up, including choosing appropriate methods for measurement. After short presentations from the panelists, the implications which derive from science-related surveys for science communication and public policy will be discussed with the audience.

Speakers:

Dr. Maria Lindholm, Vetenskap & Allmänhet – VA Barometer, SE
Prof. Dr. Mike Schäfer, Universität Zürich – Wissenschaftsbarometer Schweiz, CH
Ricarda Ziegler, Wissenschaft Dialog gGmbH – Wissenschaftsbarometer

Session: Wissenschaft im Konflikt: Die Lärmstudie NORAH

Moderation: Nicola Wessinghage, Mann beißt Hund – Agentur für Kommunikation GmbH

Die NORAH-Studie untersucht Auswirkungen von Fluglärm im Raum Frankfurt – einer Region mit langjährigen Konflikten rund um den Flughafen. Sie soll die Debatte auf eine harte wissenschaftliche Grundlage stellen. Hart sind auch die Rahmenbedingungen der Ergebniskommunikation: Jeder Satz, jede Grafik kann von Interessengruppen instrumentalisiert werden. Am Beispiel von NORAH werden die besonderen Herausforderungen bei der Kommunikation von Auftragsforschung in kritischem Umfeld diskutiert.

Referenten:

Dr. Bettina Brohmann, Öko-Institut e. V.
Marcus Flatten, Mann beißt Hund – Agentur für Kommunikation GmbH
Prof. Dr. Rainer Guski, Ruhr-Universität Bochum
Günter Lanz, Gemeinnützige Umwelthaus GmbH

Interaktives Format: Was können wir von US-Wissenschaftskanälen auf Youtube lernen?

Moderation: Henning Krause, Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e. V.

Ein bisschen Erklärbär à la „Sendung mit der Maus“, ein paar knallende Experimente à la „Know hoff“ oder auch „Video scribing“ mit Zeitraffer-Zeichnungen: Viele US-Youtube-Kanäle erklären Alltagsphänomene – aber auch wissenschaftliche Erkenntnisse – unterhaltsam und erfolgreich. In Deutschland hingegen wird Youtube noch von zu vielen als Videoablageplatz missverstanden. Was kann die deutschsprachige Wissenschaftskommunikation von US-Videos lernen, um Youtube als soziales Netzwerk ernst zu nehmen?

18.45 Ende des Tagesprogramms/End of the event programme

ab 19.00 Abendprogramm/Evening programme

Transfer zum Rathaus Nürnberg

ab 19.30 Abendempfang auf Einladung der Stadt Nürnberg im Rathaus Nürnberg/Reception upon invitation of the City of Nuremberg at the town hall of Nuremberg

 

 

Dienstag, 01.12.2015

9.00 - 10.00 Keynote

Science Communication – The Good, the Bad and the Ugly.

Speaker: Dr. Simon Singh, author, journalist and TV producer, UK

On the 20th anniversary of the proof of Fermat’s last theorem, Simon Singh looks back at his career in science communication. As well as looking at his writing, Singh will also talk about this TV and theatre work. He will also look at the other examples of science communication and discuss what works and what does not work (in his opinion). Is online the way forward or should we be investing in more traditional approaches? Who is pioneering the future? Are the major funders completely clueless? Is the science-art combination a complete waste of time?

10.00 - 10.30 Pause/Break

10.30 - 12.00 Paralleles Programm/Parallel programme

International: Science Centers Across Europe

Moderator: Achim Englert, Phänomenta e. V.

Over the last few decades science centers have been founded all over Europe. Small regional science centers have been established as well as major science centers and the development continues.

This session will consider the reasons behind the growth of Science Centers in Europe, because without a measure the impact of a Science Center in useful terms it is difficult to understand why so many science centers have been founded and have survived for so many years. What is the impact of science centers? Is interactivity the key to their success?

The future will bring new challenges for science centers e.g. demographic change or faster information technology. Operating and financing them will require new strategies, since it is unlikely that private entities will increase their support. Do we need new alliances with other institutions and can we develop new public engagement formats out of this? 

This session invites discussion about what science centers will look like ten years from now.

Speakers:

Robert Firmhofer, Copernicus Science Centre, PL
Asger Høeg, Experimentarium City, DK
Dr. Herbert Münder, Universum Bremen

Session: New Science on the Blog? Internationale Herausforderungen für wissenschaftliche Blogs

Moderation: Gesche Schifferdecker, Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland

Wissenschaftliche Blogs haben sich zu einem neuen Leitmedium entwickelt. Sie ermöglichen einfaches Publizieren, freien Zugang zu Informationen und Forschungsdaten, eine neue thematische Offenheit und innovative Formen der Darstellung. Gleichzeitig stellen sich Fragen nach Reputation, Qualitätssicherung und Mehrsprachigkeit. Auch die Wissenschaftskommunikation muss ihre gewohnten Verfahren den neuen Medien anpassen: Was passiert, wenn Wissenschaftler selbst zu Medienproduzenten werden? Entwickeln sie sich zu Community Managern, die von kommerziellen Plattformen abhängig sind? Unter welchen Bedingungen können die Potenziale der Sozialen Medien effektiv genutzt werden?

Referenten:

Lars Fischer, Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH
Dr. Mareike König, Deutsches Historisches Institut Paris, FR
Henning Krause, Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e. V.
Dr. Nadia von Maltzahn, Orient-Institut Beirut, LB

Interaktives Format: Die Wirkung von Wissenschaftskommunikation: Methoden und Beispiele

Moderation: Christine Beringer, Kommunikationsberaterin

Die Wirkungsmessung in der Wissenschaftskommunikation beschäftigt seit Jahren sowohl Praktiker als auch Kommunikationsforscher. Gerne werden den wissenschaftlichen Institutionen in dieser Hinsicht pauschal Defizite attestiert. Diese Session stellt Zwischenergebnisse eines transnationalen Vergleichsprojekts vor und diskutiert gängige Methoden in Kommunikationscontrolling und -evaluation, veranschaulicht durch Beispiele aus Projekten.

Kommunikationsmanagement in der Beweispflicht? Von Wirkungsmessung zur Governance
Referent: Prof. Alexander Gerber, inscico GmbH

Controlling und Evaluation: Strategien und Methoden für die Wissenschaftskommunikation
Referent: Markus Gabriel, com.X Institut für Kommunikations-Analyse & Evaluation

12.00 - 13.00 Mittagspause/Lunch break

13.00 - 14.30 Paralleles Programm/Parallel programme

International: National Science Communication Organisations: What Is Their Role?

Moderator: Mikkel Bohm, Danish National Centre of Science Education, DK 

In addition to local institutions, many countries have national science communication organisations. What is their role? How are they positioned in the research and education landscape? How can different organisations work together to support projects that span local or national boundaries? Together with the audience, who are mostly based at local institutions, the panel will discuss the purpose of national science communication organisations and generate models for how they can best cooperate with other institutes.

Speakers:

Dr. Philipp Burkard, Stiftung Science et Cité, CH
Dr. Maria Lindholm, Vetenskap & Allmänhet, SE
Markus Weißkopf, Wissenschaft im Dialog

Session: Zur sozialen Verantwortung von Science Centern

Moderation: Achim Englert, Phänomenta e. V.

Museen und Science Center, die öffentlich oder teilweise öffentlich gefördert werden, haben auch den Auftrag, in ihr Gemeinwesen hinein zu wirken und soziale Verantwortung zu übernehmen. Eigenes Experimentieren macht selbstbewusst und lenkt vom schwierigen Alltag ab. Diese positiven, emotionalen Impulse können für Menschen in schwierigen Lebenslagen eine große Hilfe sein. Experimentieren kann auch genutzt werden, um einen Beitrag zur Sprachförderung und zur sozialen Durchmischung der Bevölkerung zu leisten. Dies wird in dieser Session exemplarisch anhand von vier Projekten verdeutlicht.

Wenn Experimente erste Grundlagen legen: Projekte für Flüchtlingskinder
Referent: Joachim Lerch, Förderverein Science und Technologie e. V.

Wenn Experimente helfen: Sprachförderung für Migranten
Referent: Dr. Ulrich Bosler, Förderverein ExperiMINTa Frankfurt am Main e. V.

Wenn Experimente Begegnungen ermöglichen: Wissensräume im sozialen Nahbereich
Referentin: Heidrun Schulze, Verein ScienceCenter-Netzwerk, AT

Wenn Experimente ablenken und das Selbstbewusstsein stärken: Projekte für Kinder im Krankenhaus
Referent: Joachim Lerch, Förderverein Science und Technologie e. V.

Interaktives Format: Wissenschaftskommunikation als Einzelkämpfer?!

Moderation: Hannes Schlender, ScienceRELATIONS

Wer in dezentralen Institutionen als Einzelperson Wissenschaftskommunikation betreibt, steht vor besonderen Herausforderungen: Wie werde und bleibe ich in meinem Umfeld sichtbar und wirksam? Wie vernetze ich mich regional und überregional? Wie kann ich dazu beitragen, dass meine Stelle langfristig verstetigt oder zu einem Team ausgebaut wird? Ziel dieses Workshops ist es, dass sich die Teilnehmenden gegenseitig neue Anstöße geben und Handlungsansätze entwickeln für die Rolle des „Einzelkämpfers“.

Referenten:

Julia Gantenberg, Universität Bremen, SFB/TR 8 Spatial Cognition
Dr. Insa Gülzow, Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaften (ZAS) Berlin
Isabell Harder, Universität Bremen, SFB/TRR 136 Prozesssignaturen
Monika Landgraf, Karlsruher Institut für Technologie

Interaktives Format: Rapid Future Factory – Die Zukunft der Wissenschaftskommunikation

Moderation: Jörg Krauthäuser, facts and fiction GmbH

Wohin entwickelt sich die Wissenschaftskommunikation? Welche neuen Formate wird es in Zukunft geben? Wie reagiert die Branche auf die Veränderung im Mediennutzungsverhalten? Welche Trends von heute werden sich langfristig durchsetzen? Welche technologischen Mittel werden im Einsatz sein? In Kooperation mit Z_punkt The Foresight Company werden die Werkstore zu einer temporären Zukunftsfabrik geöffnet. Die Teilnehmer dieses interaktiven Formats sind dazu eingeladen, einen Blick in die Zukunft zu richten.

Referenten:

Thomas Brill, facts and fiction GmbH
Klaus Burmeister, foresightlab
Daniel Kumme, facts and fiction GmbH

Bitte beachten Sie: Dieser Workshop läuft bis 16.30 Uhr!

14.30 - 15.00 Pause/Break

15.00 - 16.30 Paralleles Programm/Parallel programme

International: Facing the Challenge: From SiS to Responsible Research and Innovation Science Communication in HORIZON 2020. Key Terms and Programmes

Moderator: Dr. Annette Klinkert, city2science, DE

It started with 'Science and Society' and ‘Science in Society’ and it is continuing with the concept of Responsible Research and Innovation and the 'Science with and for Society' programme within Horizon 2020: For more than a decade, the EU is now developing programmes to bridge the gap between the scientific community and society at large.

Science communicators all over Europe are working to reach that goal and many different national networks and also multi-national projects have laid their focus on science communication at universities, research institutions, science centers or schools. 

But is there an adequate pan-European strategy for science communication? Which influence do the national policies and cultures have? How does science communication develop within the EU and how does it interact with science advice? What is the role of civic participation? What are the risks and opportunities of participative formats for science communication?

In this session, participants will discuss the current status and future questions regarding the different actors, networks and strategies in science communication on the European level. The debate aims at identifying arising issues and new opportunities in an intensive exchange with the audience.

Speakers:

Dr. Sile Lane, Sense about Science, UK
Leonardo Alfonsi, Psiquadro, IT
Mikkel Bohm, Danish National Centre of Science Education, DK
Dr. Philipp Burkard, Science et Cité, CH

Session: Wieviel Wissenschaftskommunikation verträgt eigentlich Wissenschaft?

Moderation: Prof. Dr. Beatrice Dernbach, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Dass Wissenschaftskommunikation immer wichtiger wird, ist auch unter Wissenschaftlern mittlerweile kaum mehr umstritten. Doch wieviel Wissenschaftskommunikation können Forscher leisten, ohne dass ihre eigentliche Aufgabe – die Forschung – leidet? Wieviel Zeit können und wollen sie investieren? Und wieviel journalistische Zuspitzung können sie akzeptieren? Drei gestandene Wissenschaftler, eine Wissenschaftsjournalistin und eine Expertin für Wissenschaftskommunikation diskutieren diese Fragen mit dem Publikum.

Wissenschaftskommunikation – Chance für den wissenschaftlichen Nachwuchs
Referent: Prof. Dr. Stefan May, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Verstehen helfen und begeistern – Herausforderung für Wissenschaftskommunikation und (Bildungs-) Politik gleichermaßen
Referent: Prof. Dr. Vahid Sandoghdar, Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Nicht "Wie viel Wissenschaftskommunikation?", sondern "Warum und wozu?"  ein Plädoyer.
Referentin: Prof. Dr. Annette Leßmöllmann, Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Germanistik

Weitere Referenten:

Jeanne Turczynski, Bayerischer Rundfunk

Projektvorstellungen I

Moderation: Beate Langholf, Wissenschaft im Dialog

Fundraising für Forschungs-Reportagen
Referent: Wolfgang Hess, bild der wissenschaft, Konradin Medien GmbH,
Claudia Christine Wolf, bild der wissenschaft

Im Februar 2015 reisten die bild der wissenschaft-Redakteurin Claudia Wolf, fünf Abonnenten sowie der freie Fotograf Dietmar Gust nach Südafrika, um den deutschen Professor Dieter von Willert zu besuchen. Der Spezialist für Teufelskrallen hat in Südafrika ein Verfahren entwickelt, um die als Rheumamittel verwendete Heilpflanze in der Wüste Kalahari nachhaltig anzubauen. Da die Recherchekosten für Text- und Bildautor das übliche Budget weit überstiegen, entwickelte die Redaktion eine innovative Leserreise: Die Teilnehmer finanzieren durch ihren Reisepreis einen Teil der Kosten – und erhalten im Gegenzug die einzigartige Chance, im intensiven Austausch ein deutliches Mehr an Wissen von einer 14-tägigen Südafrikatour nach Hause mitzubringen als üblich. Die bei dieser Recherchereise entstandenen Beiträge wurden im August 2015 in bild der wissenschaft veröffentlicht. 

Mit Mentoring zu besserer Wissenschaftskommunikation
Referentin: Katja John, Philipps-Universität Marburg

Bereits 2012 wurde an der Philipps-Universität Marburg ein Weiterbildungsangebot Wissenschaftskommunikation für den wissenschaftlichen Nachwuchs eingerichtet. Um noch besser auf individuelle Wünsche eingehen zu können und den Teilnehmern kontinuierlich Übung und Feedback zu ermöglichen, wurde zusätzlich ein Mentoringprogramm entwickelt. Promovierende und Postdocs werden von erfahrenen Mentoren aus dem Journalismus dabei unterstützt, passgenaue Formate für die eigene Forschung zu entwickeln. In diesem Beitrag sollen Ziele, Ergebnisse und Perspektiven des Marburger Mentoringprogramms Wissenschaftskommunikation vorgestellt werden. Anhand der Erfahrungen bei Konzeption und Umsetzung des Programms können außerdem konkrete und allgemeine Schwierigkeiten bei der Etablierung von Weiterbildungsprogrammen im Bereich Wissenschaftskommunikation diskutiert werden.

Augmenting Masterpieces – Kommunikationsformate im Forschungsprozess testen und erlernen
Referentin: Johanna Barnbeck, Kreativberaterin für die Wissenschaft

Im Embedded Research-Projekt „Augmenting Masterpieces“ am Rijksmuseum Amsterdam wird neben der eigentlichen Forschungsarbeit auch das Kommunikationskonzept des Projekts von den Wissenschaftlern selbst mit erarbeitet. Denn wo innovative Forschung betrieben wird, ist es auch sinnvoll, über angemessene Kommunikationskanäle zu lernen und diese mitzugestalten. Eine künstlerische Forscherin behält hierbei als kreativ-wissenschaftliche Vermittlerin den Überblick zwischen den verschiedenen Akteuren, dem Forschungsprozess und den Kommunikationsformaten.

Die Service-Manufaktur JOSEPHS® – Wissenschaftskommunikation im offenen Mit-Mach-Labor
Referentin: Stefanie Schmitt-Rüth, Fraunhofer Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS

Das Projekt „JOSEPHS® – Die Service-Manufaktur“ ist ein offenes Labor und beheimatet neuartige Service-Konzepte und Prototypen. Die Besucher werden aktiv in die Entwicklung, Einführung und Vermarktung eingebunden – Anfassen, Ausprobieren und Mitmachen sind ausdrücklich erwünscht. Unternehmen und Forscher treten im JOSEPHS® in direkten Dialog mit potenziellen Nutzern, erhalten Feedback für ihre Ideen, testen Konzepte auf ihre Akzeptanz und loten Nachfrage und Marktchancen aus. Die Präsentation stellt vor, welche Erfahrungen in der Gestaltung des Besucherdialogs bisher gemacht wurden und diskutiert, was daraus für Wissenschaftskommunikation in offenen Räumen und Laboren gelernt werden kann.

Wissenschaftskommunikation kreativ: Science Street Art und Comic-Workshops
Referent: Philipp Schrögel, Büro für Wissenschafts- und Technikkommunikation

Als innovativer Ansatz zur Diskussion von Technikzukünften zu künstlicher Fotosynthese konnten sich Jugendliche in einem Workshop mit acatech im Juni 2015 in München mit diesem Thema auseinandersetzen und unter Anleitung erfahrener Künstler Comic-Interpretationen erarbeiten. Ein anderes Projekt wurde in Erlangen im Sommer 2015 mit dem Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts zum „Internationalen Jahr des Lichts“ durchgeführt und beschäftigt sich mit Street Art Visualisierungen. Diese präsentieren Wissenschaft im öffentlichen Raum als temporäre Kreide-Graffiti und sind ein niedrigschwelliger Einstieg zur Beschäftigung mit wissenschaftlichen Informationen inmitten des Alltags.

16.30 - 17.00 Pause/Break

Networking mit Speed-Dating
Moderation: Achim Englert, Phänomenta e. V.

17.00 - 18.30 Paralleles Programm/Parallel programme

International: Presentation of European Networks

Moderator: Christian Kleinert, Wissenschaft im Dialog

InterActions Collaboration
Speaker: Dr. James Gillies, CERN, CH

The InterActions collaboration was established in 2001, and has continued to be an indispensable element of particle physics communications. Its members are laboratories and funding agencies that have a significant particle physics activity, and its actions range from coordinating news releases to the offer of a peer review services for the communications functions of members. 

EUPRIO – European Universities Public Relations and Information Officers
Speaker: Uwe Steger, Universität Innsbruck, AT

EUPRIO is the association of higher education communicators in Europe since nearly 30 years. It is a „professional network of friends“ with around 700 members in 22 countries all over Europe.  EUPRIO’s goal is to ensure communicating with stakeholders is a key factor in university strategic planning. EUPRIO aims to achieve this by demonstrating communications excellence through the sharing of best practice and new ideas from around the world. For that EUPRIO every year organises a conference.

Back to the Future – Challenges for Future Science Engagement Events (Eusea)
Speaker: Leonardo Alfonsi, Eusea - European Science Events Association, IT

A panorama of European science events will be presented to outline their main features, communication formats and actors. The conversation aims at highlighting some of the main challenges that science event organisers will face in the near future in their work engaging citizens.

RRI-Tools – To Foster Responsible Research and Innovation in Europe
Speaker: Norbert Steinhaus, Wissenschaftsladen Bonn e. V.

Towards a common, smart, sustainable and inclusive growth of our society all stakeholders in-volved in the research and innovation practice (researchers, policy makers, industry, citizens, educators) have to become mutually responsive to each other and share responsibility regarding the R&I outcomes and processes. A short presentation and posters describe the initiative of an interdisciplinary consortium of 26 institutions from 30 countries to foster responsible research and innovation (RRI) as a cross-cutting issue in the horizon 2020.

Building the European Citizen Science Association – A Participatory Experiment for Participatory Research
Speaker: Claudia Göbel, European Citizen Science Association (ECSA)

Citizen Science is gaining momentum as a movement uniting professional researchers and science aficionados, globally. The term has become popular to refer to a bustling variety of participation and science communication formats across the full spectrum of scientific disciplines including volunteer computing and stretching as far as citizen-led hacker and maker initiatives. As new Citizen Science projects are mushrooming, networks of practitioners are forming around the globe, e.g. the European Citizen Science Association (ECSA). ECSA, dedicated to supporting the Citizen Science movement in Europe with knowledge exchange, joint programmes and research, can count as one of the forerunner organisations in the field. The short presentation and poster will give an overview of the aspirations, activities and composition of this European organisation and take a look at prototypical Citizen Science activities of ECSA members. Referencing current issues and discussion in science communication in Europe and internationally, experiences in a European experiment will be shared - building a participatory organisation for participatory research. 

Session: Interdisziplinäre und partizipative Formate für die Wissenschaftskommunikation – internationale Trends und Herausforderungen

Interdisziplinäre und partizipative Formate stellen einen wachsenden Trend in der Wissenschaft, Kunst und Kommunikation dar und vereinen Kreative unterschiedlicher Fachrichtungen: wissenschaftliche Konferenzen werden zu partizipativen Festivals von Forschern und Künstlern, Ausstellungen werden von Wissenschaftlern und dem Publikum gemeinsam entworfen und eigenständig organisiert und neue Museen zeigen nicht nur Kunst und Wissenschaft, sondern erforschen selbst experimentelle Museums­Technologien für andere Museen.

Die junge Szene boomt, ist international ausgerichtet und bringt viele neue Initiativen und Akteure hervor – innerhalb und außerhalb der Wissenschaftsinstitutionen. Ist das eine Chance für die Wissenschaftskommunikation, um neue Zielgruppen zu erschließen? Wie ist mit den neuen Initiativen und Formaten umzugehen? Wie können diese von Wissenschaftseinrichtungen genutzt werden, um einen Mehrwert für die Vermittlung von Wissenschaft zu schaffen? Diese Session gibt beispielhaft Einblick in nationale und internationale Projekte und Entwicklungen und diskutiert die Möglichkeiten im Rahmen der Wissenschaftskommunikation von Forschungseinrichtungen und Universitäten.

Referenten:

Dr. Christian Rauch, STATE Festival
Dr. Andreas Matt, IMAGINARY - open mathematics
Dr. Katrin Vohland, Museum für Naturkunde Berlin
Dr. Herbert Münder, Universum Bremen 

Session: „Was macht eigentlich der Nutzer damit?“ – Forschungsimpulse zum Nutzungsverhalten bei bewegten Bildern und multimodalen Angeboten

Moderation: Prof. Dr. Annette Leßmöllmann, Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Germanistik

Webvideos und multimodale Angebote werden in großer Zahl produziert – aber was macht der Nutzer damit? Was nimmt er wahr, was nimmt er mit? Sind diese Angebote geeignet, die Inhalte so zu vermitteln, wie es sich der Produzent wünscht? Mit kurzen, anschaulichen Impulsen werden in dieser Session aktuelle Ergebnisse aus der Rezeptionsforschung gezeigt. Anhand von Beispielen diskutieren die Teilnehmer, welche Anregungen diese Ergebnisse für die praktische Arbeit liefern können. 

Referenten:

Dr. Thomas Metten, Universität Koblenz-Landau
Dr. Philipp Niemann, Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Germanistik
Dr. Sven Stollfuß, Universität Bayreuth

Interaktives Format: Keine Angst vor Ungewissheit – warum Wissenschaftskommunikation mehr Nichtwissen kommunizieren sollte

Moderation: Kristin Raabe, Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) gGmbH

Welche Gefahren könnten durch das Verheimlichen von Ungewissheit entstehen? Welche Chancen bietet Ungewissheit in der Wissenschaftskommunikation? Warum könnte gerade die Kommunikation von Ungewissheit mehr Vertrauen in Wissenschaft fördern? Inwiefern unterliegen auch Wissenschaftskommunikatoren einer Angst vor Ungewissheit? Diese und weitere Fragen können die Teilnehmer mit den Referentinnen diskutieren.

Referentinnen:

Prof. Dr. Nina Janich, Technische Universität Darmstadt
Prof. Dr. Michaela Maier, Universität Koblenz-Landau

18.30 Ende des Tagesprogramms/End of the event programme

18.30 - 19.00 Empfang/Reception

ab 19.00 Abendprogramm/Evening programme

Meistersingerhalle Nürnberg

Preisverleihung im Wissenschaftsvideo-Wettbewerb „Fast Forward Science“, ein Projekt von Wissenschaft im Dialog gGmbH und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e. V., unterstützt von der Schering Stiftung.

Prize giving ceremony of the Fast Forward Science-competition, a project by Wissenschaft im Dialog gGmbH and Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e. V., supported by Schering Stiftung.

Moderation: Ulrich Grünewald, Quarks & Co.

20.30 - 23.00 Imbiss, Getränke & Live-Musik/Snacks, drinks & live music

 

 

Mittwoch, 02.12.2015

9.00 - 12.30 Programm Spezial/Special programme

Scicamp: Das Barcamp zum Forum Wissenschaftskommunikation

Moderation: Jörg Weiss, con gressa GmbH und Katja Machill, Wissenschaft im Dialog gGmbH

Einfach machen, einfach diskutieren, einfach Themen setzen! Am dritten Tag des 8. Forums Wissenschaftskommunikation organisieren wir ein kleines Barcamp, dessen Programm die Teilnehmer vor Ort selbst zusammenstellen. Brandaktuelle Fragen rund um die Wissenschaftskommunikation – daher Scicamp – können so thematisiert und vertieft werden.

Barcamps sind sogenannte Unkonferenzen, geprägt von einer offenen, informellen Workshop-Atmosphäre. Die Veranstaltung lebt von ihren Teilnehmern und deren Interaktion: Sie stellen spontan ein gemeinsames Programm auf, das sie selbst mit ihren Beiträgen füllen. In dieser so genannten Sessionplanung werden Themen angekündigt, Diskussionen vereinbart und Workshops angeboten – ganz nach den Wünschen der Teilnehmer.

Bitte beachten Sie: Dieser Workshop läuft bis 12.30 Uhr!

9.00 - 10.30 Paralleles Programm/Parallel programme

International: Communicating Animal Research

Moderator: Volker Stollorz, Science Media Center Germany gGmbH

Animal research could well be the most controversial and emotional topic in science. It receives strong criticism from animal rights activists who don’t always stop at criticising experimental methods. Personal attacks on scientists involved in animal research have even included threats of violence to the scientists and their families. 

Campaigns against animal research from radical animal rights activists in Germany have left German science communication struggling how to best respond to the public demands on animal welfare. In contrast, in the UK a central organisation Understanding Animal Research was set up to coordinate communication on the topic eight years ago. Individual research bodies in Britain have communicated more openly about animal research for many years and the Science Media Centre supports outreach to mass media even when critical animal welfare issues are publicly debated. German science remains much more cautious towards the topic and most research centres don’t communicate actively regarding animal research, although there are some exceptions including the Max Delbrück Centre for Molecular Medicine in Berlin and the Helmholtz Centre for Infection Research in Braunschweig.

After a short briefing on the experiences in great britain a panel discussion will consider the challenges and provide perspectives on communicating animal research in Germany and the UK.

Speakers:

Fiona Fox, Science Media Center, UK
Prof. Dr. Stefan Treue, Deutsches Primatenzentrum GmbH
Josef Zens, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC)

Session: Der kommunizierende Wissenschaftler – das (un)bekannte Wesen

Moderation: André Lampe, Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie im Forschungsverbund Berlin e. V. (FMP)

Es gibt sie, die kommunizierenden Wissenschaftler. Meistens sind es Einzelkämpfer, die versuchen ihre Leidenschaft "Forschung" mit der Öffentlichkeit zu teilen. Die Referenten beschäftigen sich mit Podcast, YouTube-Videos, Crowdfunding, Citizen Science, populärwissenschaftlichen Büchern, Vorträgen und vielem mehr. Diese Session ist eine Einladung zu Diskussion und Dialog: „Das machen wir. Das könnten wir an Unterstützung gebrauchen. Was erwartet ihr von uns?“

Referenten:

Prof. Dr. Michael Doser, AEgIS Experiment – CERN, CH
Lydia Möcklinghoff, Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig
Reinhard Remfort, Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE)
Dr. Nicolas Wöhrl, Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE)

Projektvorstellungen II

Moderation: Gisela Lerch, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Technik authentisch vermitteln: Zielgruppenkommunikation durch Peers
Referent: Frank Wittmann, Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI)

Seit 2006 bietet das Hasso-Plattner-Institut Informatikangebote für Schüler. Die Aktivitäten sollen interessierte Schüler für Informatik und technische Fragestellungen begeistern. Konzipiert und geleitet werden sie durch Studenten am Institut. Durch die Ansprache von Gleichaltrigen der Zielgruppe, sogenannten Peers, werden die Inhalte auf verständliche und authentische Weise vermittelt. Während der Projektvorstellung sollen die Erfahrungen mit dieser Art der Kommunikation erläutert werden.

mundraub macht mobil
Referent: Gerald Swarat, mundraub.org

Gemeinsam mit Bürgern sowie Entscheidern aus Politik und Verwaltung werden im Rahmen von „mundraub macht mobil“ bundesweite Aktionen durchgeführt, die das Bewusstsein für ressourcenschonende Nahrungsmittelproduktion stärken sollen. Der Fokus liegt auf den Potentialen der stadtnahen Wertschöpfung von ungenutzten Obstbäumen und dem nachhaltigen Konsum in Stadt und Gemeinde. Im Vordergrund des Projekts stehen die Bedürfnisse der Bürger, persönliche Bezüge in ihrer sozialen und natürlichen Umgebung herzustellen. Denn die zukünftige Stadt soll nicht nur smart im technologischen Sinne sein, sondern auch nachhaltig, inklusiv und lebenswert. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen Mundraub als greifbares Modell des zivilgesellschaftlichen Engagements. Es wird demonstriert, wie viel Aktivierungspotential in einer partizipativ angelegten Community liegt, wie webbasierte Innovationen greifen und die Wahrnehmung der Welt verändern können.

Wettbewerb Zukunftsstadt – Bürger gestalten ihre Stadt von morgen
Referentin: Anika Scheiermann, Bundesministerium für Bildung und Forschung

In 52 Städten, Gemeinden und Landkreisen wird im Rahmen des BMBF-Wettbewerbs „Zukunftsstadt” gemeinsam mit Bürgern, Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft eine nachhaltige und ganzheitliche Vision 2030+ für die Kommunen entwickelt. Der Beitrag zeigt erste Ergebnisse zu Themen, Beteiligungsformaten und Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Wissenschaft und Kommunen auf und geht auf die zentrale Frage „Wie viel Wissenschaft braucht die Stadt?“ ein.

RAUMaufZEIT. Temporäre Interventionen als Mittel der Wissenschaftskommunikation
Referenten: Dr. Ulrich Berding, plan zwei Stadtplanung und Architektur, Prof. Dr. Florian Kluge, Alanus Hochschule gGmbH

Heutige Projekte der Stadtentwicklung stehen unter enormen Druck: Mit immer knapperen Budgets müssen in enger werdenden Zeitrahmen immer komplexere Fragestellungen gelöst werden. In vielfältigen Akteurskonstellationen müssen Erkenntnisse generiert und vielschichtig kommuniziert werden. Das städtische Leben ist von wachsender Dynamik und zunehmender Ausdifferenzierung der Lebensstile, sozialen Milieus, Bedürfnissen und Tagesabläufen geprägt. Da ist es naheliegend, diesen dynamischen und kurzfristigen Stadtentwicklungen auf eine ebensolche Weise zu begegnen. Dieser Beitrag zeigt, welche Rolle temporäre Interventionen bei der Erforschung und Gestaltung von Städten spielen können, insbesondere als kommunikatives Element im Dialog mit den Stadtakteuren.

Junior Science Café
Referentin: Rebecca Rabe, Wissenschaft im Dialog

Im Projekt Junior Science Café setzen sich Jugendliche mit wissenschaftlichen Themen auseinander. Sie organisieren Gesprächsrunden mit Experten, um sich mit ihnen in lockerer Atmosphäre über aktuelle Forschung auszutauschen. Die Eigeninitiative der Schüler steht dabei im Vordergrund: Sie wählen Thema und Experten, planen und moderieren das Café. Das Junior Science Café greift Trends aus Wissenschaft, Forschung und Gesellschaft auf.

die.Lichtbühne – Wissenschaft in die Stadt
Referentin: Dr. Bettina Heim, Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts

die.Lichtbühne ist eine öffentliche Veranstaltungsreihe, die das Max-Planck-Institut anlässlich des Internationalen Jahr des Lichts mehrfach und mit großem Erfolg durchgeführt hat. Um ein breites Publikum zu erreichen, wurde ein Format gewählt, bei dem die Bürgerinnen und Bürger im Alltag abgeholt werden. Mitten in der Stadt werden diese eingeladen Kurzvorträge sowie darauf abgestimmte Demo-Experimente zu erleben – zu einem jeweils wechselnden Themengebiet im Bereich der Optik.

 

 

10.30 - 11.00 Pause/Break

11.00 - 12.30 Paralleles Programm/Parallel programme

International: Citizen Science in the International Science Communication – Synergies and Challenges

Moderation: David Ziegler, Museum für Naturkunde

Citizen science is currently a hot topic worldwide. While volunteers and professional scientists have worked together for years, the collaboration has really taken off with the advent of digital technology. Networks have formed in the USA, Europe, Australia and China to promote citizen science in its full diversity.

Enthusiasts say that citizen science opens a new dimension in science communication by fostering a deeper and more intense exchange between science and society regarding both scientific knowledge and the scientific method. But critics doubt that short-term low-level involvement in research projects can achieve these goals – for them citizen science is only one method among many in science communication.

How much can citizen science revolutionize science communication? Could it even change the relationship between science and society? In this session international and European experts will discuss these questions, presenting and comparing their experiences with citizen science projects. The discussion will focus on how citizen science contributes to science communication: what types of citizen science stimulate a discourse between science and society? Which connections have developed at the intersection of science communication and citizen science, and what can we learn from each other?

 

Citizen Science and added value for science communication
Speaker: Andrea Sforzi, Museo di Storia Naturale della Maremma, IT 

Citizen Science is the involvement of people in contributing to different stages of the scientific process. One of its main challenges is to keep people engaged and to ensure continuous participation over time. At any stage, from documentation to reporting and construction of information, communication is a key factor. This presentation will focus on some main aspects of this relationship, in an adaptive perspective.

The interrelation between citizen science and science communication in different countries – a comparison
Speaker: Katrin Vohland, Museum für Naturkunde Berlin

The added value which is assigned to citizen science in order to enhance science communication differs across Europa and also internationally. In this contribution some examples from different citizen science approaches are analysed and compared according to their contribution to different aspects of science communication.

Impact of mass experiments for public engagement with science
Speaker: Mikkel Bohm, Danish National Centre of Science Education, DK

Denmark has 9 years experience in staging citizen science for children. We call it “Mass Participation Experiments”, it’s is a part of the National Science Week and it involves 20-30.000 school children in the age from 8-15 years. The experiments are made in close collaboration with researchers and must produce genuine new knowledge rather than just reproduce well-known data. The research questions are made operational to fit school curriculum and must be designed to follow 7 dogma rules, including relevance, hands-on experience and costs. Subjects include classroom air quality, learning effects of morning exercise, and for 2015, taste preferences. The results are often controversial and usually attracts massive media attention as well as public debate. The presentation will include the latest 2015-data as well as presenting a dream of making a European Mass Participation Experiment with 1 million pupils.

Construction of „citizen“ in citizen science
Speaker: Esther Turnhout, University of Wageningen, NL

The literature on citizen science shows a distinction between two forms of citizen science. One form is citizen or community driven where citizens use scientific methods to produce knowledge about a local issue and bring about change. The second form is science is science-driven and has the advancement of science as the primary objective. I will use the example of biodiversity and amateur natural history to show how these different forms of citizen science construct the citizen and also how they interact in the practice of amateur natural history. The objective of my talk will be to explore, together with the audience, the possibilities for bringing the different forms of citizen science into productive dialogue.

Projektvorstellungen III

Moderation: Christian Mrotzek, Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Storytelling in wissenschaftsbasierten Kinderbüchern
Referentin: Inga Marie Ramcke, Europa-Universität Flensburg

Anhand des Kinderbuches „Reiseführer für Tiere“ wird erläutert, wie eine Kombination aus wissenschaftlichem Storytelling, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Biologie-Didaktik gelingen kann. In Form von Reisegeschichten verarbeitet das Buch aktuelle Forschungserkenntnisse zur Tiermigration. In diesem Beitrag steht zum einen die Eignung als niedrigschwelliger Einstieg in die Themen Ökologie und Bildung für nachhaltige Entwicklung zur Diskussion. Zum anderen sollen die Möglichkeiten und Grenzen der Einbindung aktueller Forschungserkenntnisse diskutiert werden. Anhand von Beispielseiten wird im Anschluss an die Kurzpräsentation verdeutlicht, inwiefern sich Kinderbücher zur Verwendung als Lehrmaterial eignen.

Innovatives Storytelling: Der mühsame Weg, Grundlagenforschung publik zu machen
Referent: Josef Zens, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC)

Zwanzig Jahre Fahndung nach einem Gen, das den Blutdruck beeinflusst. Zwei Jahre für einen Journalisten, sich dem Thema zu nähern; ein bebilderter Krimi im STERN als Ergebnis. Das „Zett-log“ des Helmholtz-Zentrums Berlin ist ein anderes innovatives Erzählformat. Beiden gemein ist der Ansatz, wegzukommen von der Pressemitteilungs-PR - hin zu Wissenschaft als Krimi, Daily Soap oder Heldenreise. Gemeinsam mit dem Publikum soll ausgelotet werden, ob es noch andere Stories oder unkonventionelle Erzählideen gibt, die es wert sind, publik gemacht zu werden.

Kurzfilmwettbewerb SHORT CUT
Referentin: Dr. Stefanie Roth, TECHNOSEUM – Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim

Der Kurzfilmwettbewerb SHORT CUT prämierte dieses Jahr kreative, virale Spots zum Thema „Das wäre mit Technik (nicht) passiert!“. Diese sollten – entweder als Realfilme oder Animationen – in 60 Sekunden auf witzige, spannende oder lehrreiche Art Interesse für Technik wecken. Studierende der Filmhochschulen und Grafik Design Institute konnten sich im April 2015 bundesweit sowohl einem Publikums-Voting als auch einer Wertung durch die Fachjury stellen. Am 7. Mai wurden die vier Gewinnerfilme schließlich bei der SHORT CUT GALA vorgestellt und die Preise übergeben.

ScieViews.de – Videos aus der Wissenschaft
Referent: Thilo Körkel, Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH

SciViews.de, eine neue Plattform des Verlags Spektrum der Wissenschaft, zeigt seit April 2015 die besten Webvideos zu wissenschaftlichen Themen aus dem Netz. Kuratiert werden aktuelle Beiträge oder Perlen des Genres, Filme von Wissenschaftlern oder solche über Wissenschaftler, die aus erster Hand über ihre Forschung berichten, kreative Clips von Animationsfilmern ebenso wie Vorträge von Nobelpreisträgern. SciViews arbeitet zusammen mit wissenschaftlichen Institutionen und mit Einrichtungen, deren Aufgabe die Wissenschaftskommunikation ist und hilft ihnen dabei, mit den Webvideos ein möglichst großes Publikum zu erreichen.

Scientainment mit „Hirni on the beach“: Über ein Spoken Word Programm zum Gehirn
Referentin: Yasemin Tutav, Stiftung Science et Cité, CH

Die beiden Schweizer Spoken Word Autoren Gerhard Meister und Matto Kämpf beschäftigen sich immer wieder mit Wissenschaft – im Kern ernsthaft, in der Präsentation mit Lust auch an den humoristischen und abstrusen Seiten der Forschung. Auf spielerische Weise, mit theatralen Elementen, musikalischen Einlagen und Filmsequenzen, klingen aktuelle wissenschaftliche Themen an: Hirnforschung, das Human Brain Project, Evolutionstheorie, Gehirntransplantation, aber auch Fragen der Willensfreiheit und Ethik. Entwickelt wurde das Stück von der Stiftung Science et Cité in Zusammenarbeit mit den Autoren und der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften. In der Präsentation werden die ersten Erfahrungen und die Herausforderungen eines derartigen Projektes veranschaulicht. Zudem wird auch darauf eingegangen, welche Resonanz Scientainment im Zuge der Jubiläumstournee der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften 2015 gebracht hat.

Uhrwerk Ozean – 360 Grad Wissenschaftskommunikation
Referent: Dr. Thorsten Fischer, Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küs-tenforschung GmbH

Unsere Ozeane und die großen Meeresströmungen werden durch die Kraft unzähliger kleiner Wirbel im Wasser beeinflusst. Vergleichbar mit den Zahnrädern eines Uhrwerks greifen diese Wirbel ineinander und bestimmen unter anderem das weltweite Klima. Küstenforscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht untersuchen diese nahezu unerforschten Wirbel und stellen im crossmedialen Projekt „Uhrwerk Ozean“ ihre Arbeit vor. In einer animierten Fulldome-Produktion, die ab Juli 2015 in deutschen Planetarien angelaufen und auf Filmfestivals unterwegs ist, wird die Welt der Forscher erlebbar. Der Tagungsbeitrag stellt das „Uhrwerk Ozean“ vor und beantwortet die Frage, welche Zielgruppen und Verbreitungswege mit dem jungen Projekt bisher erreicht wurden.

Interaktives Format: Ihre Kernbotschaft in Wort und Bild

Moderation: Beatrice Lugger, Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) gGmbH

Geübte Kommunikatoren wissen, wie wichtig eine treffende Botschaft ist. Sie muss sitzen und dem Gegenüber den zentralen Inhalt vermitteln - sei es bei einer Podiumsdiskussion, im Interview oder in der Pressemitteilung. In zwei Runden können die Teilnehmer sich ihrer Kernbotschaft spielerisch und doch konkret nähern: Sie geben ihre Botschaft flüsternd auf Reisen und sehen, was davon per „Stiller Post“ am Ende der Reihe ankommt. Oder Sie nähern sich ihrem Thema zeichnend mit Stift und Papier.

Referenten:

Jill Enders, freiberufliche Grafik Designerin
Daniela Leitner, Design trifft Wissenschaft
Klaus Wingen, Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) gGmbH

12.30 - 13.00 Abschlussformat/Closure format

Moderation: Markus Weißkopf, Wissenschaft im Dialog gGmbH

Blitzlicht-Runde mit Eindrücken zu den Hauptfragen des Forums von Session-Organizern, Referenten und Kommentatoren
Staffelübergabe von Nürnberg an die Gastgeber des 9. Forum Wissenschaftskommunikation 2016

Flash round with impressions on the main issues of the Forum presented by session organizers, speakers and participants
Handing over the baton from Nuremberg to the hosts of the 9. Forum Wissenschaftskommunikation in 2016

13.00 - 13.30 Mittagsimbiss/Lunchtime snack

13.30 Ende des 8. Forums Wissenschaftskommunikation/End of the 8. Forum Wissenschaftskommunikation