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Wissenschaftsbarometer 2015

Eine repräsentative Meinungsumfrage

Kontakt

Markus Weißkopf

Tel.: 030 2062295-0

markus.weisskopf@w-i-d.de

Ricarda Ziegler

Tel.: 030 2062295-40

ricarda.ziegler@w-i-d.de

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Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung

Das Wissenschaftsbarometer ist eine repräsentative Umfrage, über die Wissenschaft im Dialog in regelmäßigen Abständen die Einstellungen der Bevölkerung zu Wissenschaft und Forschung ermittelt. 

Umfrageergebnisse Juni/Juli 2015

Wie bereits im Vorjahr zeigen die Ergebnisse des Wissenschaftsbarometers 2015, dass die deutschen Bürgerinnen und Bürger an Wissenschaft interessiert sind und den Nutzen von Forschung für die Gesellschaft als hoch einschätzen. Mehr als ein Drittel der Bürgerinnen und Bürger hat beispielsweise nach eigenen Angaben ein eher großes oder sehr großes Interesse an wissenschaftlichen Themen.

Dies zeigt sich auch im Informationsverhalten: Zwei Drittel schauen oft oder manchmal Fernsehsendungen zu wissenschaftlichen Themen. Bei Artikeln mit wissenschaftlichen Inhalt in Zeitungen und Magazinen sind es  knapp die Hälfte der Befragten.

Auch das Internet ist eine wichtige Informationsquelle, wenn es um Wissenschaft und Forschung geht. Besonders die Websites und Mediatheken von Nachrichtenmedien, aber auch Videoplattformen wie Youtube, Blogs oder soziale Medien spielen hier eine Rolle.

Neu in den Fragenkatalog wurde in diesem Jahr aufgenommen, wie die Bürgerinnen und Bürger über neue Technologien denken, die sowohl einen Nutzen versprechen als auch unbekannte Risiken bergen. Die Meinung ist entsprechend gespalten: Rund ein Drittel spricht sich für den Stopp solcher Technologien aus, ein weiteres Drittel für die Fortführung der Entwicklung, der Rest ist unentschieden.

Entsprechend wünschen sich mehr als 40 Prozent der Befragten auch, dass die Öffentlichkeit stärker in Entscheidungen über Wissenschaft und Forschung einbezogen wird. Nur 23 Prozent sind der Meinung, dass dies bereits in ausreichendem Maße stattfindet. Mehr als die Hälfte der Befragten findet außerdem, dass der Einfluss von Wissenschaft auf Politik zu gering sei.

Downloads

Broschüre zum Wissenschaftsbarometer 2015

Detaillierte Ergebnisse des Wissenschaftsbarometers 2015 nach Subgruppen

Einzelgrafiken zum Wissenschaftsbarometer 2015 (komplett, als pdf)

 

Einzelgrafiken im jpg-Format:

Einzelgrafik Interesse an Wissenschaft

Einzelgrafik Informationsquellen zu Wissenschaft

Einzelgrafik Online-Informationsquellen zu Wissenschaft

Einzelgrafik Besuche wissenschaftlicher Einrichtungen

Einzelgrafik Vertrauen in und Nutzen der Wissenschaft

Einzelgrafik Vertrauen zu einzelnen Themen

Einzelgrafik Einbezug in Wissenschaft und Forschung

Einzelgrafik Einfluss der Wissenschaft auf Politik

Einzelgrafik Investitionen in Grundlagenforschung

Einzelgrafik Finanzierung von Forschung

Einzelgrafik Wichtigste Forschungsbereiche der Zukunft

Einzelgrafik Einfluss von Wissenschaft in der Zukunft

Einzelgrafik Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft

Die Ergebnisse des Wissenschaftsbarometers 2014 finden Sie im Archiv (rechter Reiter, oben).

Inhalt

Ein Trend- und Themenscout für die Wissenschaft

Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre? Wie schätzen Sie die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland ein? Für die Politik, aber auch für die Wirtschaft, ist es längst selbstverständlich: Regelmäßig werden Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Einschätzung gefragt. Für Forschung und Wissenschaft fehlte ein solcher Trend‐ und Themenscout bislang. Wissenschaft im Dialog startete daher im Jahr 2014 das Wissenschaftsbarometer, das künftig in regelmäßigen Abständen die Einstellungen der Bundesbürger zu Wissenschaft und Forschung ermittelt.

Umfrage

Das Wissenschaftsbarometer wird von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften unterstützt und von der Philipp Morris Stiftung gefördert. Die Ergebnisse basieren auf Telefoninterviews (Festnetz), die vom renommierten Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid durchgeführt werden. Die erzielten Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab 14 Jahren.

Ziele

Neben allgemeinen Fragen zum Interesse an Wissenschaft, zum Vertrauen in Wissenschaftler sowie zur Bedeutung von Forschung für die heutige Gesellschaft und dem Einfluss von Wissenschaft in der Zukunft beinhaltet das Wissenschaftsbarometer auch aktuelle Fragen. Damit ist es kurzfristig möglich, Einstellungen und Meinungen zu neuen Technologien oder aktuellen Entwicklungen zu erheben. Für die Zukunft sind Befragungsrunden in regelmäßigen Abständen geplant, um auch Veränderungen in den Einstellungen und Meinungen zu Wissenschaft und Forschung in Deutschland ermitteln zu können.

Wissenschaftsorganisationen, Hochschulen und forschende Unternehmen, aber auch die Politik können so erstmals erfahren, welche Einstellungen, Wünsche und Interessen ganz unterschiedliche Bevölkerungsschichten und Altersgruppen gegenüber Wissenschaft und Forschung haben. Damit lernen sie die Einstellung zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Technologien frühzeitig kennen und können ihre Arbeit danach ausrichten.

Umfrageergebnisse Dezember 2014

Die Befragung im November/Dezember 2014 beschäftigte sich mit der Einstellung der Deutschen zu aktuellen Forschungsthemen. Die Umfrage zeigt, dass Bürgerinnen und Bürger der Forschung bei der Energiewende, einer nachhaltigen Mobilität oder auch dem demografischen Wandel eine wichtige Rolle beimessen. Dual-Use-Forschung – also Forschung, die sowohl zivilen wie militärischen Zwecken dienen kann – wird durchaus ambivalent betrachtet. Knapp zwei Drittel der Befragten sprechen sich dafür aus, dass in Deutschland auch bei begrenztem Forschungsbudget verstärkt zu Infektionskrankheiten geforscht werden soll, die vor allem in ärmeren Ländern verbreitet sind.

Ergebnisse des Wissenschaftsbarometers 2014/2

Umfrageergebnisse Juli 2014

Ausgaben für Forschung sollten möglichst nicht gekürzt werden, eine stärkere Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in Entscheidungen über Wissenschaft und Forschung wäre wünschenswert und der Einfluss von Wissenschaft auf die Politik sei zu gering – so denken Bürgerinnen und Bürger über Wissenschaft und ihre Bedeutung für die Gesellschaft im Sommer 2014.

Die im Juli 2014 veröffentlichten Ergebnisse des Wissenschaftsbarometers zeigen, dass ein Drittel der Deutschen an wissenschaftlichen Themen interessiert ist. Die Bedeutung und der Nutzen von Wissenschaft und Forschung für die Gesellschaft in Deutschland werden von einer großen Mehrheit als hoch eingeschätzt.

Im Hinblick auf den Einfluss von Wissenschaft und Forschung auf die Zukunft werden sowohl Verbesserungen als auch Probleme erwartet. „Gesundheit und Ernährung“ sieht die Mehrheit der Befragten als zentralen Forschungsbereich der Zukunft an.

Downloads

Umfrage Herbst 2014

Gesamtergebnisse als Grafik

Einzelne Ergebnisse als Grafiken

Detaillierte Ergebnisse des Wissenschaftsbarometers 2014/2 nach Subgruppen 

 
Umfrage Sommer 2014

Booklet Wissenschaftsbarometer 2014

Gesamtergebnisse in Tabellenform 2014

Gesamtergebnisse als Grafik 2014

Detaillierte Ergebnisse des Wissenschaftsbarometers 2014 nach Subgruppen