
Der Publikumspreis „Wissenschaft interaktiv“ geht in die vierte Runde. Teams aus jungen Wissenschaftlern und PR-Experten können ihre Vorschläge einreichen. Gesucht sind Projekte, die Forschungsarbeiten zum Thema Gesundheit anschaulich und interaktiv vermitteln.
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird gemeinsam von Wissenschaft im Dialog und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgelobt. Im Jahr 2011 wird er erstmals durch die Schering Stiftung gefördert.
Thematisch knüpft die Ausschreibung an das Thema des Wissenschaftsjahres 2011 „Forschung für die Gesundheit“ an. Alle Disziplinen sind eingeladen, ihre Beiträge zur Gesundheitsforschung vorzustellen. Die Ausschreibung richtet sich nicht nur an Teams aus der Medizin und den Biowissenschaften. Auch Vertreter der Ingenieurwissenschaften, aus Informatik, Physik, Sozial- und Geisteswissenschaften sind eingeladen, sich mit ihren Projekten zu beteiligen und technologische, gesellschaftliche, soziale oder auch ethische Aspekte des Themas zu beleuchten.
Die eingereichten Projekte sollen einem Laienpublikum auf anschauliche und interaktive Weise wissenschaftliche Zusammenhänge erklären. Anders als in den vergangenen Jahren sind nicht nur Ideen für „Hands-on-Exponate“ gefragt. Auch Vorschläge für Erklärstationen, spielerische Wettbewerbe oder Tanz und Theater können eingereicht werden.
Aus den eingegangenen Vorschlägen wählt eine Jury drei Finalisten aus. Wichtige Auswahlkriterien sind die Interaktivität und die Kooperation zwischen den Partnern aus Wissenschaft und Öffentlichkeitsarbeit.
Die drei Finalisten erhalten jeweils 8.000 Euro für die Umsetzung ihres Projekts, das sie während des Wissenschaftssomers 2011 in Mainz präsentieren. Über den Sieger stimmen die Besucher des Wissenschaftssommers ab.
Der Preis „Wissenschaft interaktiv“ will die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen sowie Vertretern der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der jeweiligen Einrichtung fördern. Insbesondere jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (bis maximal fünf Jahre nach der Promotion) soll der Wettbewerb die Möglichkeit geben, ihr Forschungsthema und die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeiten der Öffentlichkeit allgemeinverständlich zu präsentieren.
4. März 2011
Einsendeschluss für die Projektvorschläge
23. März 2011
Bekanntgabe der Finalisten
4. bis 9. Juni 2011
Präsentation in Mainz
4. bis 8. Juni 2011
Abstimmung über die Projekte
8. Juni 2011
Preisverleihung in Mainz
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