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Call for Proposals

Forum Wissenschaftskommunikation 2021

+++ Update +++

Anders als geplant findet das Forum Wissenschaftskommunikation nicht als Präsenzveranstaltung in Hannover sondern als digitale Tagung statt.

 

Vom 4. bis 6. Oktober 2021 findet in Hannover das Forum Wissenschaftskommunikation statt. 

Der Call for Proposals war offen vom 16. Februar bis zum 26. März 2021.
Es können keine Vorschläge mehr für das Tagungsprogramm eingereicht werden. 

Die Benachrichtigung über die Auswahl der Programmbeiträge erfolgt voraussichtlich im Mai 2021.

Digitale Option

Sollte das Forum Wissenschaftskommunikation 2021 aufgrund der Coronavirus-Pandemie digital stattfinden müssen, freuen wir uns über die Bereitschaft, Ihren Beitrag in Absprache mit Wissenschaft im Dialog für ein digitales Format anzupassen.

Programmstruktur

Das Tagungsprogramm wird überwiegend mit den ausgewählten Beiträgen aus dem Call for Proposals zusammengestellt. Der Call ist offen für Vorschläge aus verschiedensten Bereichen der Wissenschaftskommunikation.
Der Programmbeirat hat für 2021 den Schwerpunkt „Auf den Punkt gebracht – Wissenschaftskommunikation und Sprache“ gewählt. Vorschläge zum Schwerpunktthema können ebenfalls über den Call eingereicht werden.

Formate Keynotes/Talkrunden zum Auftakt, Sessions Sessions Interaktive Formate und Projektvorstellungen
Thema „Auf den Punkt gebracht – Wissenschaftskommunikation und Sprache“ thematisch offen, Vorschläge zum Schwerpunkt ausdrücklich erwünscht thematisch offen, Vorschläge zum Schwerpunkt ausdrücklich erwünscht
Auswahl Der Programmbeirat lädt Referent*innen dazu ein Einreichung von Vorschlägen über den Call for Proposals Einreichung von Vorschlägen über den Call for Proposals

Schwerpunkt

Auf den Punkt gebracht – Wissenschaftskommunikation und Sprache

Wissenschaftskommunikation findet in einer Vielzahl verschiedener Formen, Foren und Formate statt. Als grundlegendes Kommunikationsmittel spielt Sprache stets eine zentrale Rolle und jeder Kontext bzw. jede Zielgruppe verlangt einen jeweils geeigneten sprachlichen Stil. 

 

Sprachpraxis im Kommunikator*innenalltag: Do’s & Don’ts für verständliche Wissenschaftskommunikation

Welcher Sprachstil ist wann angemessen? Was muss bei zielgruppengerechter Sprache beachtet werden? Wie können gute Texte für Pressemitteilungen, Publikationen und Webseiten formuliert werden? Welche Sprache eignet sich für Ausstellungen? Was sollte bei der Sprache auf Social Media berücksichtigt werden? Welche sprachlich-ethischen Standards, Leitlinien und Checklisten – und welche Freiheiten – gibt es in der Wissenschaftskommunikation? Wie steht es um die Sprache im Wissenschaftsjournalismus und in den Medien? Gibt es Beispiele gescheiterter Kommunikation durch problematische Verwendung von Sprache und welche Lehren können daraus gezogen werden?

 

Zwischen Hassrede und Community Building: Sprache im digitalen Raum

Wie gehen Praktiker*innen in der Wissenschaftskommunikation mit dem zu beobachtenden Trend zu einer Verrohung der Sprache im öffentlichen Diskurs um? Wie kann einerseits Hassrede, Fake News und Shitstorm insbesondere in den Sozialen Medien begegnet werden? Welche neuen Möglichkeiten bieten andererseits die verschiedenen Online-Kanäle und ihre innovativen Formate? Wie können diese zu Beteiligung und Interaktivität bzw. zum Aufbau und der Stärkung von Communities beitragen? Welche Sprache ist auf den verschiedenen Kanälen angebracht? Könnten Influencer*innen die neuen Sprachrohre der Wissenschaftskommunikation sein?

 

(Sprach)barrieren überwinden: Faire Wissenschaftskommunikation für eine heterogene und inklusive Gesellschaft

Wie geht Wissenschaftskommunikation mit vermeintlich unverständlicher Wissenschaftssprache um? Ermöglicht barrierefreie und leichte Sprache die Erreichbarkeit von Zielgruppen, die sonst mit Themen aus der Wissenschaft nicht angesprochen werden oder sich nicht angesprochen fühlen? Wie gelingt inklusive Sprache und wird genug darauf geachtet? Welche Entwicklungen gibt es auf dem Gebiet der diskriminierungssensiblen Sprache (z.B. Gendern, antirassistische Sprache)? Wie kann Mitsprache durch Formate wie Bürger*innenforschung gestaltet werden?

 

Sprache und ihre Wirkung

Wording und Framing beeinflussen die Wahrnehmung kommunizierter Phänomene. Wie bewusst gehen Kommunikator*innen damit um? Welche Forschungserkenntnisse gibt es hierzu? Welche Sprache wirkt wie auf emotional-psychologischer Ebene? Wie lässt sich das evaluieren und was sagt die aktuelle Forschung dazu?

 

Schnittstellen der Wissenschaftskommunikation zu kreativen Sprachformen und künstlerischen Ansätzen

Wie kann die Nutzung verschiedener weniger traditioneller Sprachformen in der Wissenschaftskommunikation gelingen? Welche Schnittstellen gibt es? Welche Beispiele zur Vermittlung von wissenschaftlichen Themen gibt es in Belletristik, Lyrik oder Kinderbüchern? Welche Sprache wird beim Science Slam, Science Rap oder in Wissenschaftsvideos genutzt? Wie wird in Wissenschafts-Podcasts gesprochen? Kann auch im Theater, Varieté oder Kabarett Wissenschaft vermittelt werden? Wie wird hier gesprochen? Hilft Humor bei der Kommunikation? Was bedeuten der Storytelling-Boom und Narrative für die Wissenschaftskommunikation? Wie sieht es mit der visuellen Sprache/Bildsprache in der Wissenschaftskommunikation aus? Was können Fotos, Infografiken, Illustrationen, Graphic Recordings und Comics leisten? 

Offene Themenbereiche

Gerne können Sie Ihre Vorschläge diesen Themenbereichen der Wissenschaftskommunikation zuordnen:

  • Schwerpunktthema 2021 „Auf den Punkt gebracht – Wissenschaftskommunikation und Sprache“
  • Praxis (z.B. Praxistipps, Formate, Zielgruppen, Best Case/Worst Case…)
  • Schnittstellen (z.B. Kunst, Politik, Wirtschaft, International…)
  • Reflexion (z.B. Werte und Leitlinien, Qualität, Evaluation, Wirkungsmessung, Forschung zur Wissenschaftskommunikation)
  • Sonstige Themen

Erwünscht sind Beiträge zu:

  • konkreten Herausforderungen und aktuellen Trends in der Wissenschaftskommunikation
  • strategischen Themen, Projekten und Kooperationen
  • neuen und innovativen Formaten und Orten der Wissenschaftskommunikation
  • Formaten und Aktivitäten, die interessante, bisher wenig erreichte Zielgruppen erreichen
  • best or worst practice: Erfahrungen mit besonders erfolgreichen oder gescheiterten Projekten
  • neuen Ergebnissen, z.B. von Evaluationen oder Forschungsprojekten zur Wissenschaftskommunikation
  • Schnittstellen, Zukunftsperspektiven und Projektideen
  • Beiträge mit internationaler Perspektive
  • Beiträge von Wissenschaftler*innen
  • Beiträge in englischer Sprache

Formate

Ihre Vorschläge können Sie als Sessions, Projektvorstellungen, Projektvorstellungen „Spezial" oder interaktive Formate über den Call for Proposals in deutscher und englischer Sprache einreichen.

Bitte berücksichtigen Sie die folgenden Kriterien bei der Einreichung von Beiträgen:
Wissenschaft im Dialog legt Wert auf einen ausgeglichenen Geschlechteranteil bei Sessions und Moderationsteams von interaktiven Formaten. Vorschläge mit gemischter Besetzung sind ausdrücklich erwünscht.

SESSION

  • 75-minütige moderierte Diskussionsrunde zu einem relevanten Thema mit maximal drei Referent*innen und einer Person für die Moderation
  • Davon mindestens 45 Minuten Diskussion im intensiven Austausch und mit aktiver Einbeziehung der Tagungsteilnehmenden, z.B. auch durch den Einsatz von Voting Tools, interaktiven Umfragen oder Live-Einbindung von Twitter
  • Diskussion aus unterschiedlichen Perspektiven sowie Einbindung einer wissenschaftlichen Perspektive – idealerweise mit Beteiligung von Forschenden
  • Referent*innen aus verschiedenen Arbeitsbereichen und Institutionen, gerne mit kontroversen Positionen, jeder Person stehen max. 10 Minuten für einen Impuls zur Einführung zur Verfügung
  • Moderator*in ist nicht gleichzeitig auch Referent*in
  • Moderator*in definiert vorab klar die Themen und Fragestellungen gemeinsam mit den Referent*innen und bereitet die Session intensiv mit den Beteiligten vor

PROJEKTVORSTELLUNG

  • Maximal 7-minütige Kurzpräsentation eines erfolgreichen/gescheiterten Projekts oder einer Projektidee durch maximal eine*n Referent*in
  • Weiterführende Informationen zum Projekt auf einem Poster in einer Posterausstellung
  • Möglichkeit für weitere Fragen und Diskussionen zum Projekt im Rahmen der Posterausstellung
  • Bietet einen Überblick zu neuen Formaten und Projekten in der Wissenschaftskommunikation sowie dem Austausch von Ideen

PROJEKTVORSTELLUNG „SPEZIAL"

  • Maximal 12-minütige Kurzpräsentation von konkreten Studienergebnissen und Evaluationen zur Wissenschaftskommunikation durch maximal ein*e Referent*in
  • Weiterführende Informationen zur Studie/Evaluation auf einem Poster in einer Posterausstellung
  • Möglichkeit für weitere Fragen und Diskussionen im Rahmen der Posterausstellung
  • Bietet Einblicke in die aktuelle Forschung zur Wissenschaftskommunikation

INTERAKTIVES FORMAT

  • 90-minütiges interaktives Angebot, moderiert von maximal vier Personen
  • Verschiedene Formate wie z.B. Workshops, World Café, Unterhausdebatte, Fishbowl
  • Intensive Bearbeitung von Themen und Entwicklung neuer Lösungsansätze mit Praxisbezug in Gruppenarbeit
  • Angabe von Methoden und Zielen des interaktiven Formats
  • Möglichkeit zur Teilnahme von mindestens 40 Personen
  • Bei großem Interesse der Teilnehmenden ggf. Bereitschaft, das interaktive Format zwei Mal durchzuführen

Teilnahmebedingungen

Einreichung von Vorschlägen und Eingangsbestätigung

Die Vorschläge für das Tagungsprogramm zum Forum Wissenschaftskommunikation 2021 können ausschließlich über das Onlineformular eingereicht werden.

Nach dem Absenden des Programmvorschlags wird eine automatische E-Mail an die im Onlineformular eingetragene E-Mail-Adresse versandt, die eine erfolgreiche Übermittlung der Daten an Wissenschaft im Dialog bestätigt und eine Zusammenfassung der übermittelten Daten enthält.

Nur wenn diese Nachricht bei Ihnen eingeht, ist der Beitrag bei Wissenschaft im Dialog eingegangen. Sollten Sie diese Nachricht nicht erhalten, ist Ihr Vorschlag nicht eingegangen. Bitte wenden Sie sich dann an forum@w-i-d.de.

Auswahl für das Tagungsprogramm
Der Programmbeirat bewertet alle eingereichten Vorschläge und stellt aus den ausgewählten Beiträgen das Tagungsprogramm zusammen.
Wenn der Vorschlag in das Programm zum Forum Wissenschaftskommunikation 2021 aufgenommen wird, teilt Wissenschaft im Dialog einen Termin für den Beitrag mit.

Termine
Einsendefrist für Vorschläge: 26. März 2021
Benachrichtigung über Auswahl: Mai 2021
Termin der Tagung: 4. - 6. Oktober 2021
Ort der Tagung: Hannover

Teilnahmegebühren und Registrierung
Referent*innen und Moderator*innen zahlen für die Teilnahme an der gesamten Tagung inkl. Catering die ermäßigte Teilnahmegebühr (100€/120€ für Teilnahme an 1 Tag bzw. 175€ für Teilnahme an 3 Tagen).
Sie erhalten rechtzeitig per E-Mail einen persönlichen Anmeldelink zum Login für die Registrierung zum ermäßigten Preis. Die Registrierung muss über den Link und das Onlineformular im dort angegebenen Anmeldezeitraum erfolgen. Spätere Registrierungen bzw. Registrierungen am Veranstaltungsort sind nicht möglich.

Reise- und Hotelkosten
Für Reise- und Hotelkosten müssen die Referent*innen und Moderator*innen selbst aufkommen, diese Kosten werden nicht vom Veranstalter Wissenschaft im Dialog übernommen.

Präsentationstechnik und Material
Am Veranstaltungsort kann Präsentationstechnik wie Laptop, Beamer, Flipchart und Pinnwand zur Verfügung gestellt werden.
Weiteres Material wie Moderationskarten, Stifte, Papier etc. sollten die Referent*innen bzw. Moderator*innen bitte selbst mitbringen.

 

Hinweise zum Datenschutz

a. Umfang der Verarbeitung personenbezogener Daten

Bei der Teilnahme am Call for Proposals zur Einreichung von Programmbeiträgen für das Forum Wissenschaftskommunikation erhebt und speichert Wissenschaft im Dialog gGmbH personenbezogene Daten. Sie werden ausschließlich zum Zweck der Organisation und Umsetzung der Veranstaltung gemäß den gesetzlichen Bestimmungen verarbeitet und gelöscht, sobald dieser Zweck erfüllt ist. Welche personenbezogenen Daten dabei an uns übermittelt und gespeichert werden, ergibt sich aus der jeweiligen Eingabemaske und den bei der Registrierung zur Verfügung gestellten Informationen. Für die Bewertung und Auswahl der eingereichten Vorschläge werden Namen, Institutionen, Titel der Beiträge, die Beitragsbeschreibungen und die Weblinks aller am Beitrag Beteiligten an die Mitglieder des Programmbeirats weitergeben. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten ist das Vorliegen einer Einwilligung des Nutzers Art. 6 Abs. 1 lit. a) und b) DSGVO.

b. Zweck der Datenverarbeitung

Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten aus der Eingabemaske dient uns allein zur Bearbeitung des eingesendeten Programmbeitrags. Im Falle einer Kontaktaufnahme oder Einreichung per E-Mail liegt hierin auch das erforderliche berechtigte Interesse an der Verarbeitung der Daten.

Die sonstigen während des Registrierungsvorgangs verarbeiteten personenbezogenen Daten dienen dazu, einen Missbrauch des Kontaktformulars zu verhindern und die Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme sicherzustellen.

c. Dauer der Speicherung

Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. In diesem Fall sind dies alle Vorgänge, die die Abwicklung der Veranstaltung und etwaige nachgängige Informationen betreffen. Falls im Nachgang auf regelmäßiger Basis über weitere Veranstaltungen informiert werden soll, wird dazu eine eigene Zustimmung der Besuchenden eingeholt.

d. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

Die*der Nutzer*in hat jederzeit die Möglichkeit, ihre*seine Einwilligung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten zu widerrufen. In einem solchen Fall kann die Teilnahme am Call for Proposals und die Konversation nicht fortgeführt werden.

Wichtige Daten

Einsendefrist für Beiträge einschließlich 26. März 2021
Benachrichtigung über Auswahl Mai 2021
Forum Wissenschaftskommunikation 2021 4. bis 6. Oktober 2021

Download

Informationen zum Call for Proposals finden Sie hier als pdf-Datei zum Download: Call for Proposals.

Ansprechpartnerinnen

Hella Grenzebach
Projektleiterin
Mail: hella.grenzebach@w-i-d.de
Tel.: 030 2062295-45

Lara Kristiansen
Volontärin
Mail: lara.kristiansen@w-i-d.de
Tel.: 030 2062295-22

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