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Mittwoch, 5. Oktober

Forum Wissenschaftskommunikation 2022

8.30 – 9 Uhr Registrierung und Kaffee

9 – 10.30 Uhr Paralleles Programm (Sessions bis 10.15 Uhr)

Nie wieder zu kompliziert für Twitter? Corona-Spuren in der Wissenschaftskommunikation – Session

Moderation: Dr. Katja Patzwaldt, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
Session, 75 Minuten
9 – 10.15 Uhr

Hat Covid-19 zu einer Übersterblichkeit geführt? Was sagen uns Statistiken aus den USA oder Israel? Wie sind die Impfrisiken verteilt? Die Diskussion um epidemiologische Schlüsse aus der Coronapandemie lief in den sozialen Medien heiß und individuelle Expert*innen erreichten auf Twitter eine weitaus höhere Bekanntheit als Behörden und Institute. Schafft es Wissenschaftskommunikation – nachgefragt wie nie – komplexe Inhalte zu vermitteln oder ist sie der Dynamik der sozialen Medien, hier am Beispiel Twitter, hoffnungsloser unterlegen denn je? Und welche Folgen hat die „Forschung unter Beobachtung“ für die Wissenschaft selbst? Diese Streitfragen werden in der Session, die auch als Podcast aufgezeichnet wird, aufgegriffen.

Referent*innen:
Dr. Andreas Backhaus, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
Dr. Sonia Boender, Robert Koch-Institut
Prof. Dr. Julia Metag, Universität Münster

UN-Ozeandekade: Wie kommt der Ozean in die Gesellschaft? – Session

Moderation: Renate Duckat, Projektträger Jülich
Session, 75 Minuten
9 – 10.15 Uhr

Der Ozean ist unsere Lebensgrundlage und das größte Ökosystem der Erde. Gleichzeitig steht er unter Stress. Mit dem Dreiklang „Zehn Jahre, zehn Herausforderungen, ein Ozean“ haben die Vereinten Nationen die Ozeandekade (2021 – 2030) ausgerufen. Im Rahmen dieser lädt das Bundesforschungsministerium und die Intergovernmental Oceanographic Commission der UNESCO mit der virtuellen Veranstaltungsreihe „Creating the Ocean We Want“ zum globalen Dialog zwischen Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ein. In der Session diskutieren Expert*innen aus der Meeresforschung und Wissenschaftskommunikation entlang folgender Kernfragen: Wie kommt Wissen über den Ozean in die Gesellschaft? Und welche Akteur*innen braucht die Ozeandekade für eine größtmögliche globale Wirkung?

Referent*innen:
Marie Heidenreich, Projektträger Jülich
Prof. Dr. Burkard Baschek, Deutsches Meeresmuseum
Dr. Tim Jennerjahn, Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung

Wie kann Klimakommunikation gesellschaftliches Handeln verändern? – Interaktives Format

Moderation: Roland Koch und Meike Lohkamp, Helmholtz-Klima-Initiative
Interaktives Format (World Café), 90 Minuten
9 – 10.30 Uhr

In diesem World Café geht es um die Frage, wie über den Klimawandel berichtet werden kann, um Menschen dazu zu bewegen, eine gesellschaftliche Transformation hin zu Klimaneutralität zu unterstützen. Dabei widmet sich die Diskussion zunächst Fragen rund um die Themen Angst, Hoffnung und Wirksamkeit. Ziel ist es, gemeinsam mit den Teilnehmenden handlungsorientierte Kommunikationsformate und Praxistipps zu entwickeln.

Smartphones in interaktiven Ausstellungen (reloaded) – Hilfsmittel oder Hindernis? – Interaktives Format

Moderation: Dr. Christof Börner und Dr. Torsten Klaffs, phaeno, und Dr. Tobias Wolff, Universum Bremen
Interaktives Format, 90 Minuten
9 – 10.30 Uhr

Smartphones sind für viele Menschen aus dem Alltag kaum wegzudenken. Sollten sie gerade deshalb aus Museen und Science Centern verbannt werden? Oder bieten Sie neue Möglichkeiten, den Fokus auf die Ausstellung zu verbessern? Mit welchen Methoden können sie zu einem nachhaltigen Besucher*innenerlebnis beitragen? Über den Einsatz von Smartphones in interaktiven Ausstellungen wird in diesem World Café diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Dabei können die Teilnehmenden mit zwei Smartphone-Anwendungen, die in den beteiligten Science Centern entwickelt wurden, experimentieren.

Projektvorstellungen „Spezial“ Block 2 (Englisch) – Vortragsrunde

Moderation: Dr. Jutta Rateike, Deutsche Forschungsgemeinschaft
Vortragsrunde, 90 Minuten
9 – 10.30 Uhr

A dynamic-transactional perspective on the effects of science communication
Referent*in:
Prof. Dr. Christopher Osterhaus, Universität Vechta

Scientific findings inform the discourse around important 21st-century socio-scientific issues, including health crises or climate change. To engage in such debates, people need to be able to interpret scientific evidence. The paper that will be discussed here presents empirical findings suggesting that individual differences in people’s epistemological beliefs and trust in science affect how they deal with scientific evidence.

Insights from philosophy of science for science communication in a changing society
Referent*in:
George Kwasi Barimah, Leibniz Universität Hannover

How should scientists and science communicators communicate scientific uncertainty in an interest-driven environment while remaining objective? How can one deal with online fake news and echo chambers, and how can the public trust in science be improved? This presentation shall provide current insights from the philosophy of science that can help to tackle these questions.

Journalists’ and researchers’ views on model-based information in Dutch news about the coronavirus
Referent*in:
Anouk de Jong, University of Twente

Due to the widespread use of epidemiological models in decisions that impact society, science communication was and is important in containing the spread of the corona pandemic in the Netherlands. Interactions between scientists and journalists influence how well citizens understand and adhere to preventative measures. Therefore, this project investigated how scientists and journalists relate to each other and communicate complexity and uncertainty in model-based information about the coronavirus.

10.30 – 11.15 Uhr Pause mit Speed Dating

11.15 – 12.15 Uhr Keynote

Wissen schaffen in turbulenten Zeiten: Wo stehen wir und was steht an?

Keynote: Prof. Dr. Maja Göpel

12.15 – 13.15 Uhr Mittagspause

13.15 – 14.45 Uhr Paralleles Programm (Sessions bis 14.30 Uhr)

Kohlenstoff neu denken: Das einst größte Braunkohlekraftwerk wird zum Thinktank von morgen – Session

Moderation: Ilka Bickmann, Forum Rathenau
Session, 75 Minuten
13.15 – 14.30 Uhr

Kohlenstoff – kein anderes Element ist so widersprüchlich in unserer Gesellschaft verankert. Einerseits im Treibhausgas Kohlendioxid mitverantwortlich für den Klima- und Strukturwandel, andererseits in zahlreichen Verbindungen zentraler Bestandteil unserer Wirtschaft, Ernährung und Energieversorgung. Der „CarbonCycleCultureClub“ des Forums Rathenau bringt dazu im ehemaligen Braunkohlekraftwerk Zschornewitz kluge Köpfe zusammen, die vom Kraftwerk aus digital mit dem Publikum über die Zukunft einer nicht fossilen Kreislaufwirtschaft diskutieren. Das Forum Wissenschaftskommunikation bringt den „CarbonCycleCultureClub“ nach Hannover. Über einen Livestream nach Zschornewitz ist das Publikum an beiden Orten eingeladen mitzudiskutieren.

Referent*innen:
Prof. Dr. Ralf Wehrspohn, Forum Rathenau
Thies Schröder, Forum Rathenau
Martina Schön, Ortsbürgermeisterin Zschornewitz

Utopia or dystopia? The future of international science communication and engagement (Englisch) – Session

Moderation: Dr. Mhairi Stewart, Berlin School of Public Engagement and Open Science
Session, 75 Minuten
13.15 – 14.30 Uhr

Science communication and public engagement with research are developing side by side in Germany, with much welcome crossover in practice. Also developing over the past two years has been the delivery of public engagement across international borders. But, how much international delivery is science communication as opposed to more dialogic engagement? And, what can we imagine the future might hold for truly international activity? The panel will present their visions of a future of international growth in our sector for both activity delivery and science communication research.

Referent*innen:
Anja Schoch, Falling Walls Foundation
Marina Joubert, Stellenbosch University
Savita Willmott, Natural History Consortium

Wandelbare Räume für eine Gesellschaft im Wandel – Interaktives Format

Moderation: Christina Rühlmann und Katharina Loderstädt, Archimedes Exhibitions
Interaktives Format, 90 Minuten
13.15 – 14.45 Uhr

In diesem interaktiven Workshop wird mit den Teilnehmenden unter anderem mit der „Fluid-User-Experience“-Methode erarbeitet, wie sich wissenschaftliche Inhalte in Ausstellungen oder anderen Interventionen so aufbereiten und darstellen lassen, dass sie über einen langen Zeitraum attraktiv bleiben. Dafür werden die Parameter Raum, Inhalt und Interaktion betrachtet. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können Räume so gestaltet werden, dass sie auch in Umbruchsituationen am Puls der Zeit bleiben?  

Künstliche Intelligenz in den Medien – Kontroversen und Perspektiven – Interaktives Format

Moderation: Prof. Dr. Olaf Kramer und Prof. Dr. Susanne Marschall, Universität Tübingen, Prof. Dr. Annette Leßmöllmann, Karlsruher Institut für Technologie und Patrick Klügel, Cyber Valley
Interaktives Format (World Café), 90 Minuten
13.15 – 14.45 Uhr

Wie sieht die journalistische Berichterstattung über künstliche Intelligenz aus und warum? Dieser Frage wird im World Café auf Basis von Analysen ausgewählter Motive aus Science-Fiction-Texten und -Filmen, wie beispielsweise humanoiden Robotern oder autonomen Maschinen, diskutiert. In einer zweiten Runde bringen KI-Forscher*innen ihre Perspektiven mit ein und erarbeiten gemeinsam neue Ansätze für die journalistische Berichterstattung über KI. Am Ende sollen drei Pitches aus der Wissenschaftskommunikations-Forschung, KI-Forschung und dem Journalismus mit handlungsorientierten Lösungen für die Kommunikation über Künstliche Intelligenz stehen.

Wissenschaftskommunikator*innen: Policy Advocates oder Honest Brokers? – Interaktives Format

Moderation: Dr. Volker Hahn, Dr. Andrea Perino und Dr. Marten Winter, Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung
Interaktives Format (Unterhausdebatte), 90 Minuten
13.15 – 14.45 Uhr

Klima- und Biodiversitätswandel, Pharma-, Gender- und Armutsforschung: Viele Wissenschaftsfelder berühren politische Bereiche. Auch die Coronakrise hat gezeigt, dass unpolitische Kommunikation selbst in der Grundlagenforschung kaum möglich ist. Inwiefern darf sich Wissenschaft in Politik einmischen? Wie sieht ein modernes Selbstverständnis von kommunizierenden Forscher*innen, ihren Institutionen und Pressestellen aus? Diese Thematik wird mit Beispielen aus der Biodiversitätsforschung illustriert und im Unterhaus zur Debatte gestellt.

Projektvorstellungen Block 2 – Vortragsrunde

Moderation: Nadine Gerold, Stifterverband
Vortragsrunde, 90 Minuten
13.15 – 14.45 Uhr

Und was kommt dann? Kinder erzählen Arktisgeschichten
Referent*in:
Kinga Jarzynka, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Wie können wir den Jüngsten unserer Gesellschaft den Klimawandel auf eine kreative und selbstwirksame Weise nahebringen und sie am Wissen teilhaben lassen, das ihre Zukunft beeinflussen wird? In diesem Projekterfahrungsbericht geht es darum, was passiert, wenn Kinder ihre ganz eigene Geschichte der Arktis in Form einer Held*innenreise erzählen, warum sich die Erzählkunst für diese Zielgruppe eignet und was wir von den Kindern lernen können.

Risiken des Klimawandels erfahrbar machen und Lösungsstrategien entwickeln – Methode Planspiel
Referent*in:
Dr. Esther Hoffmann, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung 

Wie bereitet man sich auf ein Extremwetterereignis vor? Am besten nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Eine handlungsorientierte Methode hierfür ist das Planspiel. Damit Unternehmen die Risiken des Klimawandels erfahren und Lösungsstrategien entwickeln können, werden sie im Projekt „BREsilient – Klimaresiliente Zukunftsstadt Bremen“ in herausfordernde Spielsituationen versetzt, in denen ihnen eine Hitzewelle oder Starkregen droht. Gemeinsam entwickeln sie geeignete Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Im Kurzvortrag wird dieses und ein weiteres Planspiel als Beispiele engagierender Wissenschaftskommunikation vorgestellt.

Das BioökonomieMOBIL: Grüne Transformation im Rheinischen Revier zum Anfassen im Tiny House
Referent*in:
Anke Krüger, Forschungszentrum Jülich

Das BioökonomieMOBIL ist ein mobiler Ausstellungsraum zum Anfassen. Die Strukturwandelinitiative BioökonomieREVIER vom Forschungszentrum Jülich ist im Tiny House mit Augmented Reality im Rheinischen Revier unterwegs. Im Rahmen des Braunkohleausstiegs entsteht hier eine Modellregion für nachhaltiges, biobasiertes Wirtschaften. Zentrale Herausforderung bei der Konzeption des Tiny House: komplexe Inhalte leicht verständlich und auf kleinstem Raum anzubieten. Wie es gelingt, zeigt die Projektvorstellung.

Mit der App Klim:ReAction Klimaanpassung vor Ort begreifen – Chancen und Herausforderungen
Referent*in:
Dana Graulich, Pädagogische Hochschule Heidelberg

Mit der mobilen App „Klim:ReAction“ lernen Schüler*innen durch aufmerksame Beobachtung ihrer Umgebung, Folgen des Klimawandels und Möglichkeiten zur Anpassung in ihrer Lebenswelt zu erkennen, zu bewerten und über eine interaktive Karte zu melden. Die App vereint das Lernen im Realraum mit der Möglichkeit zur Partizipation. Doch eignet sich eine solche digitale Anwendung zur Vermittlung von regionaler Klimaanpassung? Im Vortrag werden erste Ergebnisse aus der Testung mit Schulklassen präsentiert.

Soziale Klimawandelforschung und Instagram: Chancen und Grenzen internationaler Verbundprojekte
Referent*in:
Julia Schwab, Justus-Liebig-Universität Gießen

Während naturwissenschaftliche Inhalte in sozialen Medien mit Infografiken, Statistiken und „harten Fakten“ überzeugen, hinkt die Wissenschaftskommunikation in den Sozial- und Kulturwissenschaften in Sachen Reichweite und Sichtbarkeit deutlich hinterher – gerade, wenn es um den Klimawandel geht. Damit will das interdisziplinäre Verbundprojekt „Soziale Klimawandelfolgen und Nachhaltigkeitsinnovation im südlichen Afrika und dem nördlichen Südamerika“ brechen und die aktuelle Klimaforschung systematisch um regionale und sozialwissenschaftliche Blickwinkel ergänzen. Im Vortrag wird über Chancen und Grenzen von Instagram für ein großangelegtes, internationales Verbundprojekt sowie über Erfahrungen von Nachwuchswissenschaftler*innen im Feld der Wissenschaftskommunikation reflektiert.

Ocean Future Lab: Wie wollen wir mit den Meeren leben?
Referent*in:
Dr. Ute Wilhelmsen, Deutsche Allianz Meeresforschung 

Der nachhaltige Umgang mit den Küsten, Meeren und Ozeanen ist eine gesellschaftliche Herausforderung, die uns alle angeht. Das partizipative und interdisziplinäre „Ocean Future Lab“ bietet Raum für die ko-kreative und inspirierende Gestaltung von Zukunftsszenarien für Meere und Menschen. Bürger*innen sind eingeladen gemeinsam im Austausch mit Künstler*innen und Wissenschaftler*innen Zukunftsideen und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und zu visualisieren.

Expert*innentalks Aussteller Block 1 – Vortragsrunde

Moderation: N. N., Wissenschaft im Dialog
Vortragsrunde, 90 Minuten
13.15 – 14.45 Uhr

Helmholtz-Klima-Initiative
„Klimakommunikation jenseits von wissenschaftlichem Sende-Interesse“ mit Meike Lohkamp, Helmholtz-Klima-Initiative

Klimarelevante Forschung spielt bei der Helmholtz-Gemeinschaft eine zentrale Rolle. 2019 wurde deshalb unter anderem die Helmholtz-Klima-Initiative ins Leben gerufen. Nach der zweijährigen Pilotphase zeigt sich: Klimakommunikation ist dann erfolgreich, wenn sie die echten Bedarfe der Stakeholder*innen trifft. Damit eröffnet sich die Herausforderung, einen konsequenten Perspektivwechsel einzunehmen. Klimakommunikation muss wegkommen von einer weitgehend „angebotsorientierten“ Kommunikation wissenschaftlicher Projektergebnisse. Sie gelingt erst als eine bedarfs- und lösungsorientierte Kommunikation im echten Dialog mit ihren Interaktionsgruppen in Medien, Öffentlichkeit, Politik, Wirtschaft und Bildung.

FOM Hochschule 
„Aus der Forschung in die Praxis: Wissenschaftskommunikation an der FOM Hochschule“ mit Prof. Dr. Stefan Razik, FOM Hochschule für Oekonomie & Management 

Die FOM ist neben der akademischen Ausbildung von Berufstätigen der anwendungsorientierten Forschung verpflichtet. Ziel ist dabei, transfer- und adaptionsfähige Lösungen für betriebliche oder gesellschaftliche Problemstellungen zu generieren und verbreiten. Neben der Verbreitung in der Wissenschafts-Community ist es von wesentlicher Bedeutung, auch potentielle Anwendende zu erreichen. Wissenschaftskommunikation hat daher an der FOM einen hohen Stellenwert. Sie trägt zu einer engen Vernetzung mit der Wirtschaft bei und stellt sicher, dass die Erkenntnisse aus den Forschungsaktivitäten in der Praxis von Unternehmen, Verwaltung und relevanten Akteur*innen der Gesellschaft, und somit den Anwendenden, wahrgenommen werden.

idw – Informationsdienst Wissenschaft
„Neue Instrumente zur passgenauen Reichweite Ihrer Inhalte im idw“ mit Dr. rer. medic. Svenja Niescken, idw – Informationsdienst Wissenschaft

Mit Hilfe neuer Instrumente verbessert der idw die passgenaue Reichweite der über ihn verbreiteten Inhalte: Eine zusammen mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz entwickelte semantische Suchmaschine bietet Medienschaffenden und anderen Nutzer*innen die semantisch ähnlichsten Meldungen zur weiteren Lektüre an und die idw-News-App liefert über abonnierte Schlagwörter passende neue Pressemitteilungen in Echtzeit aus. Im Expert*innentalk wird an konkreten Beispielen gezeigt, wie die neuen Instrumente zur Konkurrenzanalyse und Netzwerkerweiterung genutzt werden können und wie Pressemitteilungen durch geschickte Verschlagwortung und Einordnung in übergeordnete Debatten optimal ins Rennen geschickt werden können.

14.30 – 15 Uhr Pause

15 – 16.30 Uhr Paralleles Programm (Sessions bis 16.15 Uhr)

„Hier privat“: Wie persönlich dürfen und sollen Forschende auf Social Media sein? – Session

Moderation: Henning Krause, Helmholtz-Gemeinschaft
Session, 75 Minuten
15 – 16.15 Uhr

Ob @Astro_Alex oder @BrinkmannLab – Wissenschaftsorganisationen freuen sich über direkt kommunizierende Forschende als Themen- und Marken-Botschafter*innen. Doch sind diese Social-Media-Kanäle eigentlich rein beruflich oder auch privat? Wie persönlich dürfen sie sein? In dieser Session diskutieren Menschen aus der Praxis und der Forschung über diese Fragen und gleichen die Erwartungshaltungen von Forschenden, Wissenschaftsorganisationen und Journalist*innen ab.

Referent*innen:
Prof. Dr. Melanie Brinkmann, Technische Universität Braunschweig
Prof. Dr. Claudia Frick, Technische Hochschule Köln
Andrea Wille, Westdeutscher Rundfunk

Should we stay or should we go? – Werden Museen und Science Center im digitalen Zeitalter als Orte der Wissenschaftskommunikation noch gebraucht? – Session

Moderation: Achim Englert, Phänomenta Flensburg
Session (Wissenschaft im Dialog), 75 Minuten
15 – 16.15 Uhr

Was wäre, wenn am Eingangsportal des British Museum zu lesen wäre „Geschlossen – ab jetzt nur noch online auf www.britishmuseum.org“? In dieser Session soll unter anderem die Frage der Relevanz von Museen und Science Centern als Orte zum Hingehen, des Erlebens und der Begegnung in einer Zeit der fortschreitenden Digitalisierung und nahezu unbegrenzten Verfügbarkeit von Informationen diskutiert werden. Es soll ausgelotet werden, wie Ausstellungen vor Ort und die originäre Begegnung der Besucher*innen mit Exponaten und unterschiedlichsten Formaten weiterhin zeitgemäß bleiben oder ob sie durch digitale Angebote nicht nur ergänzt, sondern sogar ersetzt werden können. Es geht um die Weiterentwicklung von strategischer Planung für die Entwicklung von Angeboten für Besucher*innen wie beispielsweise partizipativen Formaten, um crossmediale Strategien bei der Ausstellungs- und Programmplanung sowie eine digitale Strategie im Management. Es wird die Frage gestellt, ob Museen und Science Center in der Zukunft überhaupt noch relevant sein können – und wenn ja, für wen und wie!

Referent*innen:
Michel Junge, phaeno Wolfsburg
Dr. Stefan Brandt, Futurium Berlin
Sabine König, Carl Bosch Museum Heidelberg
Gretchen Simms, Future Museum Wien

Bursting disciplinary bubbles: how to design co-creative workshops (Englisch) – Interaktives Format

Moderation: Antónia Ribeiro und Dr. Edward Duca, University of Malta
Interaktives Format, 90 Minuten
15 – 16.30 Uhr

This workshop will introduce a toolkit developed as part of the project SciCulture. In a world of 'wicked problems' that require multilayered solutions, co-creation between disciplines emerges as an essential step to finding solutions fitting to all levels of society. SciCulture’s CourseKit is a playful tool that helps to design a more creative and transdisciplinary course that will equip students with the tools to face the needs of the world. Participants will be guided in the use of the toolkit (physical and digital), get acquainted with the innovative pedagogies on which it is based, see case studies and apply it to their challenges.

Alle sind agil – nur ich nicht? Agiles Arbeiten erleben! – Interaktives Format

Moderation: Ulrich Grünewald und Daniela Porr, Taubenhaucher Improvisationstheater
Interaktives Format, 90 Minuten
15 – 16.30 Uhr

Was ist Agilität? Einfach in einem Daily ein wenig Scrum mit Kanban und Design Thinking mischen und dann iterativ noch ein wenig Holokratie dazugeben – fertig? Nicht ganz – die Buzzwords sind unwichtig, entscheidend ist die agile Kultur. In diesem Beitrag werden auf spielerische und interaktive Weise die agilen Werte mit den Mitteln des Improvisationstheaters erkundet. Am Ende kennen die Teilnehmenden ihr agiles Potenzial und wissen, wie sie es in ihrem Alltag und in der Wissenschaftskommunikation umsetzen können.

Trust M.A.P. – Wie werden Sie morgen entscheiden? – Interaktives Format

Moderation: Nicolas Rode, Innovative Hochschule Potsdam, Meike Al-Habash, Industrie- und Handelskammer zu Berlin und Timo Werneke, Bayer
Interaktives Format, 90 Minuten
15 – 16.30 Uhr

Trust M.A.P. (Trust-Building in Multi-Stakeholder-Projects by Anticipation & Play) ist ein kooperatives Planspiel, das soziale Dynamiken und Vertrauensbildung simuliert, um eine antizipative und reflexive Planung mit mehreren Stakeholdern so realistisch wie möglich zu gestalten. In verschiedenen Szenarien schlüpfen die Teilnehmenden in die Schuhe einer Persona, handeln untereinander Kompromisse aus und lernen, durch Kooperation Vertrauen aufzubauen. Das Planspiel basiert unter anderem auf Methoden aus dem Design-Thinking-Methodenpool, Ko-Kreation, Enactment und organisationssoziologischen Ansätzen und ist geeignet für alle Personen mit potenzieller Projektverantwortung.

Projektvorstellungen Block 3 – Vortragsrunde

Moderation: N. N., Wissenschaft im Dialog
Vortragsrunde, 90 Minuten
15 – 16.30 Uhr

Was wäre, wenn…? Wissenschaftskommunikation durch Spekulatives Design
Referent*in:
Dr. Kristin Werner, Humboldt-Universität zu Berlin

Im Experimentallabor „CollActive Materials“ spekulieren Menschen aus Wissenschaft und Gesellschaft darüber, aus welchen Materialien die Welt von morgen gemacht sein könnte. Im gemeinsamen Ausprobieren und Gestalten entstehen spekulative Zukunftsszenarien, Umgebungen und Objekte, die neue Räume für Diskurse und Aushandlungen schaffen. Im Vortrag werden das Experimentallabor und die Möglichkeiten des Spekulativen Designs als Methode der Wissenschaftskommunikation vorgestellt.

Day of Light – Licht als Vermittler von Kunst und Wissenschaft
Referent*in:
Wiebke Loseries, Universität Rostock

Der Tag des Lichts ist eine weltweite Initiative, die den Fokus auf die Wertschätzung des Lichts und seiner Rolle in Wissenschaft, Kultur und Kunst, Bildung und nachhaltiger Entwicklung richtet. Im Vortrag wird eine Kooperation der Universität Rostock und dem Kunstverein zu Rostock präsentiert, in dem Wissenschaftler*innen und Künstler*innen Licht machen und bedeutsame Disziplinen unserer Gesellschaft beleuchten. Dabei stellt sich die Frage: Ist Erkenntnisdrang nicht der Ursprung von Wissenschaft und Kunst und sollte im Fokus der Wissenschaftskommunikation stehen?

ZUKUNFTSDIALOGE Wissenschaft x Kunst x Gesellschaft
Referent*in:
Gianna Dalfuß, UniKasselTransfer

Wie sieht unsere gemeinsame Zukunft aus, wenn der bisherige Weg in die ökologische Katastrophe führt? Welches Wissen existiert bereits über Alternativen? Und wie können neue Visionen durch Kunst erfahrbar und durch Wissenschaft gestützt werden? Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2022 organisiert die Universität Kassel gemeinsam mit dem Staatstheater Kassel und den Scientists for Future Kassel im Projekt „ZUKUNFTSDIALOGE“ partizipative und ergebnisoffene Formate für den Dialog an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Kunst/Kultur und Öffentlichkeit. Im Vortrag berichten sie von der Entwicklung und Durchführung des interdisziplinären Projekts und ordnen es in aktuelle Debatten ein.

Forschung trifft Virtual Reality – Best-Practice-Beispiel einer Großveranstaltung an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Referent*in:
Dr. Franziska Böhl, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Wissenschaft zum Anfassen und Erleben – das macht eine Lange Nacht der Wissenschaften aus. In der Coronapandemie mussten jedoch neue Wege zur Vermittlung gefunden werden, da Präsenzveranstaltungen nicht möglich waren. Aber wie lassen sich komplizierte Inhalte aus der Forschung für unterschiedliche Zielgruppen in digitaler Form interaktiv, spielerisch und informativ präsentieren? Bei der ersten virtuellen Leipziger Wissenschaftsnacht 2021 stellte sich die HTWK Leipzig dieser Herausforderung: Gäste konnten sich mit Hilfe von Virtual Reality vom heimischen Sofa aus durch ein Hochschulgebäude bewegen und verschiedene Ausstellungsstände entdecken. Der Vortrag gibt Einblicke in VR als Format der Wissenschaftskommunikation sowie Aufwand und Kosten, Hürden und Lösungen und mögliche Weiterentwicklungen.

STEAM Imaging: Connecting Digital Medicine with the Arts, Future Generations, and the Community
Referent*in:
Bianka Hofmann, Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin 

STEAM Imaging ist ein Residenzprogramm, das Künstler*innen und Wissenschaftler*innen mit Schüler*innen und ihren Eltern in einer Reihe von Begegnungen zu Themen der digitalen Medizin zusammenbringt. Es wird vom Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS in Zusammenarbeit mit der Ars Electronica Linz, der International Fraunhofer Talent School Bremen, dem Schulzentrum Walle, sowie dem UCLA Art|Sci Center durchgeführt. Die Projektvorstellung beleuchtet das Potenzial des Formats für die Wissenschaftskommunikation.

Saving Antiquities – Spielerisch im Einsatz für den Kulturgutschutz
Referent*in:
Dr. Henrike Simon, Humboldt-Universität zu Berlin

Wer engagiert sich für den Schutz von Kulturgut? Welche Kompetenzen sind gefragt, wenn die Echtheit eines Objekts geprüft werden muss? Wer recherchiert die Objektgeschichte? Das Projekt „Saving Antiquities“ führt mit einem interaktiven Webangebot und einem kooperativen Brettspiel hinter die Kulissen des Kulturgutschutzes. Der Vortrag stellt das Projekt vor, in dem Altertumswissenschaftler*innen mit Game Designer*innen und Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten, um die Mechanismen des Kulturgutschutzes verstehbar zu machen.

Expert*innentalks Aussteller Block 2 – Vortragsrunde

Moderation: N. N., Wissenschaft im Dialog
Vortragsrunde, 90 Minuten
15 – 16.30 Uhr

Zeitverlag Gerd Bucerius/Academics
„Bühne frei für den digitalen ‚ZEIT Forschungskosmos‘“ mit Anke Raloff, Zeitverlag Gerd Bucerius

Der Forschungskosmos auf ZEIT ONLINE bietet eine große Bühne für die Wissenschaftskommunikation. Das Verlagsangebot ermöglicht über verschiedene Formate ein digitales Storytelling für spannende Einblicke in Wissenschaftseinrichtungen, zur Entwicklung innovativer Forschungsbereiche und zu Geschichten von exzellenten Forscher*innenpersönlichkeiten. In diesem Expert*innentalk wird das Konzept und die Idee hinter dem Forschungskosmos auf ZEIT ONLINE vorgestellt.

DUZ Verlags- und Medienhaus
„Transfer und Wissenschaftskommunikation – eine Standortbestimmung“ mit Felix Kriszun, DUZ Verlags- und Medienhaus

Ein gut funktionierender Transfer aus den Hochschulen in Wirtschaft und Gesellschaft ist essenziell für Innovationen, für die Lösung drängender Probleme wie beispielsweise demografischer Wandel, Integration und sozialer Zusammenhalt, für die Wettbewerbsfähigkeit sowohl einzelner Regionen als auch des gesamten Wissens- und Wirtschaftsstandorts Deutschland. Nicht zuletzt ist ein gelingender Transfer ein wichtiges Instrument um die wichtige Rolle der Forschung für die Zukunftsfähigkeit und den Wohlstand unserer Gesellschaft sichtbar zu machen. Forscher*innen leisten Großartiges, leider oft im Verborgenen. Ihr Tun könnte wirksamer sein und größere gesellschaftliche Wertschätzung erfahren. Hier will und kann die DUZ – Deutsche Universitätszeitung Anstöße geben und eine Plattform für Reflexion und Austausch bieten.

Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!
„#FactoryWisskomm Edition 2: Diskursplattform für gute Wissenschaftskommunikation“ mit Amina Beyer-Kutzner, Bundesministerium für Bildung und Forschung

Als strategische Diskursplattform hat die #FactoryWisskomm das Ziel, Diskurse und Systeme zusammenzuführen, wichtige Themen zu identifizieren und zu bearbeiten und so Wissenschaftskommunikation zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Die #FactoryWisskomm Edition 1 wurde im Jahr 2020 durch das BMBF initiiert und mündete im Juni 2021 in der Veröffentlichung von Handlungsperspektiven. Die #FactoryWisskomm Edition 2 knüpft an die erste Phase an und öffnet sich für zusätzliche Akteure. Der Expert*innentalk gibt einen Überblick über Konzept und Beteiligungsmöglichkeiten für Interessierte und berichtet von den Ergebnissen der im September stattfindenden #FactoryWisskomm Convention '22.

16.15 – 16.45 Uhr Pause

16.45 – 18.15 Uhr Paralleles Programm (Sessions bis 18 Uhr)

Vom Sight Seeing zum Science Seeing – Wie Städte sich zu lebendigen Wissensräumen wandeln – Session

Moderation: Gesa Fischer, Bielefeld Marketing
Session, 75 Minuten
16.45 – 18 Uhr

„Wissenschaft findet Stadt – Vom Sight Seeing zum Science Seeing“: Unter diesem Motto diskutieren Expert*innen aus Stadtmarketing, Tourismus, Stadtplanung und Bürger*innenforschung an praktischen Beispielen, wie Städte von Lebens-, Arbeits- und Wohnräume zu erlebbaren und lebendigen Wissensräumen transformiert werden können. Außerdem soll in dieser Session erörtert werden, inwiefern Wissenschaft ein Erfolgsfaktor in der touristischen Vermarktung werden kann.

Referent*innen:
Dr. Nicole Litzel, Stadt Regensburg
Dr. Petra Sachse, Technologiepark Weinberg Campus
Ilka Bickmann, science2public

Verleihung der Lorenz-Oken-Medaille der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte an Dr. Mai Thi Nguyen-Kim – Preisverleihung

Begrüßung und Preisübergabe: Prof. Dr. Martin Lohse, Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte
Moderation: Prof. Dr. Michael Dröscher, Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte
Laudatio: Prof. Dr. Metin Tolan, Universität Göttingen
Impulsvortrag: Dr. rer. nat. Mai Thi Nguyen-Kim
Preisverleihung, 60 Minuten
16.45 – 17.45 Uhr

Die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte verleiht in ihrem Jubiläumsjahr die Lorenz-Oken-Medaille an Dr. rer. nat. Mai Thi Nguyen-Kim. Mai Thi Nguyen-Kim steht für eine neue Generation der Wissenschaftskommunikation. Als promovierte Chemikerin vermittelt sie hochkompetent und breitenwirksam Wissenschaft durch Radio-, Fernseh- und Social Media-Formate und erreicht somit Zielgruppen, die bisher keinen Zugang zu wissenschaftlich fundierten Beiträgen hatten. Lorenz Oken hatte im Jahr 1822 die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte gegründet, um den freundschaftlichen Austausch zwischen Naturforscher*innen und Ärzt*innen sowie zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern. Mit ihrem erfolgreichen Einsatz um die Kommunikation zwischen Wissenschaft und insbesondere jungen Menschen ist Mai Thi Nguyen-Kim eine würdige Trägerin der Lorenz-Oken-Medaille.

Impulsvortrag: Social Media als Kanal für Wissenschaftskommunikation

Von der Zukunft lernen mit dem Future Mobility Simulator – Interaktives Format

Moderation: Monique Luckas und Stefanie Holzheu, Futurium und Dr. Andreas Daniel Matt, Imaginary
Interaktives Format, 90 Minuten
16.45 – 18.15 Uhr

Für die Mobilität der Zukunft gibt es viele Ideen, doch manche erzeugen neue Probleme. Deshalb nutzen Wissenschaftler*innen und Stadtplaner*innen Simulationen, um neue Konzepte zu testen, bevor sie diese in der Stadt umsetzen. Im Futurium Lab können Besucher*innen mit dem Future Mobility Simulator ausprobieren, wie verschiedene Mobilitätsformen die Stadt der Zukunft verändern könnten. Die interaktive Stadtsimulation basiert auf Modellen, die auch in der echten Stadtplanung verwendet werden. In diesem Hands-on Workshop entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam mit den Macher*innen des Future Mobility Simulators ein neues Szenario und tauchen in das Innere der Simulation ein.

Let's do #Wisskomm in der Endlagersuche – Interaktives Format

Moderation: Dr. Maike Weisspflug, Katherin Wagenknecht und Esther Kähler, Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung
Interaktives Format (World Café), 90 Minuten
16.45 – 18.15 Uhr

Deutschland sucht ein Endlager für hochradioaktive Abfälle. Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die mit einem breit angelegten Beteiligungsprozess und vor allem wissenschaftsbasiert gelingen soll. Noch steht der Prozess am Anfang, doch mit fortschreitender Eingrenzung möglicher Standortregionen wird die öffentliche Aufmerksamkeit in den kommenden Jahren signifikant steigen. Dieses World Café gibt interessierten Wissenschaftskommunikator*innen die Möglichkeit, einen aktiven Einstieg in das Thema zu finden und ist zugleich Kick-Off für Netzwerkaktivitäten rund um die #Wisskomm zur #Endlagersuche.

Overcoming misinformation and reaching new audiences – rethinking science communication (Englisch) – Interaktives Format

Moderation: Andy Ridgway, University of the West of England Bristol and Tessa Roedema, Amsterdam University
Interaktives Format, 90 Minuten
16.45 – 18.15 Uhr

Scientific expertise is questioned and facts mixed with opinions when science is communicated online. Misinformation and polarization mean that while science communication may be more important than ever, it is also more challenging. The objective of this workshop is to enable science communicators to co-create new ways of forming connections with new audiences and contribute to open and reflective public conversations about even the most challenging science subjects. It will look towards a future in which science becomes a point of connection rather than polarisation and build on insights from the Europe-wide RETHINK research project.

Expert*innentalks Aussteller Block 3 – Vortragsrunde

Moderation: N. N., Wissenschaft im Dialog
Vortragsrunde, 90 Minuten
16.45 – 18.15 Uhr

3D Interaction Technologies
„3D Kommunikationstool – Govie“ mit Dr.-Ing. Henry Wojcik, 3D Interaction Technologies

Das Komplexe in 2D einfach zu machen kann eine Herausforderung sein. Unsere reale Welt ist 3D – warum also in 2D kommunizieren? Das Web-Tool Govie kombiniert 3D-Echtzeit-Spieletechnologie mit der szenischen Gliederung eines Videos. Aus verschiedenen Quellen können Govie-Nutzer*innen – ähnlich intuitiv wie in PowerPoint – selbstständig 3D-Web-Präsentationen erstellen und teilen. Im Expert*innentalk werden Beispiele gezeigt, die Lust auf eigenes Ausprobieren machen und es wird in die kostenfreie Demoversion eingeführt.

Latest Thinking
N. N.

Bielefeld Marketing
„Vom Sight-Seeing zum Science-Seeing“ mit Maria Munzert, Bielefeld Marketing

Wissenschaft ist überall! Spannende Phänomene, überraschendes Wissen oder offene Fragen stecken in und hinter fast allem Alltäglichen. Das Förderprojekt im Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! „Science-Seeing-Touren“ entwickelte in einem partizipativen Ansatz digitale und analoge Stadttouren. Im Expert*innentalk wird erläutert, welche Erfahrungen durch den partizipativen Ansatz gemacht, welche Grenzen erlebt und wie die Touren von der Stadtbevölkerung angenommen wurden.

ab 18 Uhr Meet, Greet & Eat im Ausstellerbereich mit Getränken

18.30 – 21 Uhr Get Together im Lichthof der Leibniz Universität Hannover

 

Das Programm für Dienstag, den 4. Oktober, finden Sie hier: Dienstag, 4. Oktober

Das Programm für Donnerstag, den 6. Oktober, finden Sie hier: Donnerstag, 6. Oktober