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Bürger schaffen Wissen

Die Citizen Science Plattform

Kontakt

Projektleiterin

Wiebke Brink

Tel.: 030 2062295-71

wiebke.brink@w-i-d.de

Projektmanagerin

Florence Mühlenbein

Tel.: 030 2062295-63

florence.muehlenbein@w-i-d.de
Projektwebseite
Foto: Ralf Rebmann/WiD

Übersicht

Format

Aktuelles

11. Juni 2019

Jetzt anmelden zum Forum Citizen Science 2019

Mit Projektvorstellungen, Workshops und Abendveranstaltung bietet das diesjährige Forum Citizen Science wieder eine Plattform für Diskussion, Austausch und Vernetzung rund um die Bürgerforschung in Deutschland. Es findet vom 26.-27. September 2019 in Münster statt. Die Anmeldung ist ab jetzt und bis zum 13. September möglich.

Achtung: In diesem Jahr gibt es die Möglichkeit für ehrenamtliche Bürgerforscherinnen und –Bürgerforscher, kostenfrei am Forum teilzunehmen – und eines von sieben Ticketstipendien zu bekommen.

Mehr Informationen zum Ticketstipendium, zum Programm sowie zur Anmeldung gibt es hier: www.buergerschaffenwissen.de/citizen-science/veranstaltungen/forum-citizen-science-2019

 

Inspiration – Vernetzung – Diskussion

Eine alte Idee wird durch die Digitalisierung zu neuem Leben erweckt: Einst forschten interessierte Laien zu Hause oder im privaten Labor. Wie etwa der gelernte Verleger Benjamin Franklin, der mit der Erfindung des Blitzableiters die Fachwelt in Staunen versetzte. Die Laienforscher von heute heißen Citizen Scientists. Sie sammeln Daten per Smartphone-App, zählen Wildschweine in Berlin oder tauchen in Brandenburgs Seen ab – und gehen gemeinsam mit Forschern ganz unterschiedlichen Fragestellungen auf den Grund. 

Die Online-Plattform „Bürger schaffen wissen“ sammelt Projekte zum Mitforschen und informiert über die Idee der Citizen Science. Wissenschaft im Dialog hat sie gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde Berlin ins Netz gestellt. Jeder, der selbst forschen oder der Wissenschaft Daten und (Rechen)kapazitäten zur Verfügung stellen möchte, kann dort nach dem passenden Projekt suchen. Wissenschaftler haben die Gelegenheit, ihre Projekte zu präsentieren und Unterstützung zu finden.

Weißt du, wieviel Sternlein stehen?, fragt etwa das Projekt „Verlust der Nacht“ die Besucher der Plattform. Es lädt ein, mit einer Smartphone-App nach Sternen am Himmel zu suchen und sich an der Vermessung der globalen „Lichtverschmutzung“ zu beteiligen. Hobbytaucher werden vielleicht bei „Tauchen für den Naturschutz“ fündig. Mit Kollegen aus der Wissenschaft tauchen sie in Brandenburgs Seen ab und kartieren diese. Egal, ob Himmel, Erde oder Meer – „Bürger schaffen Wissen“ zeigt, wo Bürger und Wissenschaftler gemeinsam forschen können. 

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Inhalt

Einladung zum Mitforschen

„Bürger schaffen Wissen“ ist eine Online-Plattform, die über Citizen Science informiert und Projekte zum Mitforschen präsentiert. 

Bürgerinnen und Bürger können Projekte suchen, die ihren Interessen entsprechen. Projektinitiatoren können eigene Projekte einstellen und verwalten. Ein Forum bietet die Möglichkeit, Themen und Fragen rund um Citizen Science zu diskutieren. 

Die Online-Plattform wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gefördert und von Wissenschaft im Dialog gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde Berlin – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung umgesetzt.

Ziele

Ziel der Plattform „Bürger schaffen Wissen“ ist es, den Ansatz der Citizen Science in Deutschland bekannter zu machen sowie die Akteure miteinander zu vernetzen. Die Angebote der Online-Plattform richten sich sowohl an Wissenschaftler und Projektinitiatoren als auch an interessierte Mitforscher aller Bildungs- und Altersgruppen. Vor allem Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer sind angesprochen. Darüber hinaus stellt die Plattform Diskussionen und Ergebnisse eines allgemeinen Strategieentwicklungsprozesses für Citizen Science in Deutschland dar.

Citizen Science

Citizen Science bezeichnet eine Form der Wissenschaft, bei der Bürgerinnen und Bürger einen Forschungsprozess aktiv mitgestalten oder eigenständig zu Themen forschen. Vom Erheben der Daten bis hin zur Konzeption neuer Forschungsfragen gibt es viele Schritte bei wissenschaftlichen Untersuchungen, an denen Bürgerinnen und Bürger sich beteiligen und so neues Wissen schaffen können. 

Netzwerk

In Deutschland überwiegen derzeit Projekte, in denen es vor allem um die Unterstützung bei der Datensammlung geht. Um intensivere Formen der Partizipation, wie die Mitgestaltung von Forschungsprozessen oder die gemeinsame Entwicklung von Forschungsfragen möglich zu machen, bedarf es einer strategischen Weiterentwicklung des Citizen-Science-Ansatzes. 

Das Netzwerk „BürGEr schaffen Wissen – WISSen schafft Bürger (GEWISS)“ hatte diesen Prozess von 2014 bis 2016 mitgestaltet und begleitet. Es hatte sich zum Ziel gesetzt, eine allgemeine Citizen-Science-Strategie für Deutschland zu entwickeln. Die Ergebnisse der zu diesem Zweck durchgeführten Workshops wurden auf der Online-Plattform „Bürger schaffen Wissen“ vorgestellt und im Forum von allen (weiter)diskutiert. Das Netzwerk wurde vom GEWISS-Konsortium organisiert, dem das Museum für Naturkunde Berlin – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) angehörten. Beteiligt waren weitere Forschungseinrichtungen, universitäre und außeruniversitäre Partner wie Wissenschaft im Dialog.