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Partizipationsinitiative IdeenLauf

#MeineFragefürdieWissenschaft

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Martin Gora

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24. November 2022

Ergebnispapier im Wissenschaftsjahr 2022 - Nachgefragt! veröffentlicht

Das Ergebnispapier des IdeenLauf im Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt ist veröffentlicht. Aus 14.439 Fragen wurden 59 Cluster und neun ZukunftsRäume gebildet. Nun wurden sie von Citizen Panel, Science Panel und Jury an das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Allianz der Wissenschaftsorganisationen überreicht. Hier ist das Ergebnispapier einsehbar:

www.wissenschaft-im-dialog.de/fileadmin/user_upload/Projekte/Ideenlauf/Dokumente/Ergebnispapier_IdeenLauf.pdf

Das war der IdeenLauf im Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!

Der IdeenLauf war die zentrale Mitmachaktion des Wissenschaftsjahres 2022 – Nachgefragt!. Ziel war es, einen Dialog zwischen Bevölkerung und Wissenschaft anzustoßen und neue ZukunftsRäume für Forschung und Forschungspolitik aufzuzeigen. 

In einer breit angelegten öffentlichen Kampagne hatte der IdeenLauf alle Bürger*innen dazu eingeladen, ihre Fragen für die Wissenschaft zu stellen. Mehr als 14.000 Fragen gingen in dieser ersten Phase des IdeenLaufs vom 14. Januar bis zum 15. April 2022 ein.

In einer darauf folgenden Konferenzveranstaltung und einer Online-Konsultation wurden die Fragen von Wissenschaftler*innen und Bürger*innen gesichtet und zusammengefasst. Die dabei entstandenen 59 Cluster und 9 ZukunftsRäume sind im Ergebnispapier festgehalten und liefern neue Ideen und Impulse für Forschung und Forschungspolitik in Deutschland. Bei der Abschlussveranstaltung des Wissenschaftsjahres wurde das Ergebnispapier an Vertreter*innen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Allianz der Wissenschaftsorganisationen übergeben.

Wie geht es 2023 weiter?

Das BMBF und die Allianz der Wissenschaftsorganisationen werden das Ergebnispapier sichten und auf ihre Umsetzung prüfen. Im Sommer 2023 soll das Ergebnis der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Wissenschaft im Dialog begleitet diese Kommentierung und teilt darüber hinaus die Ergebnisse sowie die gewonnen Erkenntnisse aus dem IdeenLauf mit der Wissenschaft und der Wissenschaftskommunikation.

Das Ergebnispapier zum Download: „IdeenLauf – Gesellschaftliche Impulse für Wissenschaft und Forschungspolitik“

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Inhalt

die zentrale Mitmachaktion im Wissenschaftsjahr 2022

Der IdeenLauf war die zentrale Partizipationsinitiative im Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!. Unter dem Motto #MeineFragefürdieWissenschaft waren alle Bürger*innen aufgerufen, Fragen zu einem wissenschaftlichen Thema, deren Beantwortung noch aussteht, direkt an die Forschung zu tragen.

Im Anschluss wurden die Fragen von den eingesetzten Gremien (Science Panel, Citizen Panel, Jury) sortiert, priorisiert und zu Clustern gebündelt. Die Cluster wurden mit Texten in ihren fachlichen Kontext gesetzt. Zudem identifizierten die Gremien ZukunftsRäume. Das sind spannende Überschneidungen zwischen den Clustern und potentielle neue Forschungsfelder.

Diesen Zwischenstand konnte alle Bürger*innen in einem digitalen Bürgerdialog, der Online-Konsultation, kommentieren und außerdem selbst ZukunftsRäume identifizieren. Die Ergebnisse dieser Online-Konsultation flossen in das Ergebnispapier ein, das im Herbst 2022 an das Bundeministerium für Bildung und Forschung sowie die Allianz der Wissenschaftsorganisationen übergeben wurde. Es dient Wissenschaft und Politik als Inspiration und Ideenpool für zukünftige Forschung. 

Gremien

Die gesellschaftliche Perspektive: Das Citizen Panel

Die Bürger*innen spielten im IdeenLauf des Wissenschaftsjahres 2022 – Nachgefragt! eine zentrale Rolle – und das nicht nur, indem sie Fragen eingereicht haben. Sie waren auch in einem der drei Gremien vertreten: dem Citizen Panel, das mit rund 30 zufällig ausgewählten Personen besetzt war. Das Citizen Panel war im Prozess der Fragensammlung, -bündelung und -einordnung beteiligt.

Das Gremium der Bürger*innen arbeitete im Verlauf des Jahres zusammen mit den Wissenschaftler*innen des Science Panels und der Jury. Es kommentierte die Cluster und ZukunftsRäume aus gesellschaftlicher Perspektive, achtete auf Verständlichkeit der erarbeiteten Inhalte und war mit der Auswahl der Clusterfragen beauftragt.

Männlich, weiblich, divers; mit und ohne Migrationshintergrund; Teenager und Rentner*innen; vom Dorf bis zur Metropole; von Nordfriesland bis Baden, von Aachen bis Berlin – die heterogene Zusammensetzung des Citizen Panels stellte sicher, dass eine Vielfalt an Perspektiven im IdeenLauf berücksichtigt werden konnte.

Die Sicht der Wissenschaft: Science Panel und Jury

Der IdeenLauf wurde durch eine Vielzahl von Wissenschaftler*innen unterstützt. Im Science Panel und der Jury brachten rund 70 Forscher*innen ihre Expertise in den Prozess ein. Vertreten waren dabei die unterschiedlichsten Fachexpertisen – von Klima und Technik bis Gesundheit und Soziologie. Doktorand*innen und Post-Docs brachten ihr Wissen ebenso ein wie Lehrstuhlinhaber*innen, Universitätspräsident*innen und Leiter*innen von Forschungsinstituten.

Die Hauptaufgaben der beiden Gremien bestanden darin, unterstützt durch das Citizen Panel, die eingereichten Fragen thematisch zu Clustern zusammenzufassen, die Clustertexte und ZukunftsRäume zu erstellen sowie das im Rahmen der Online-Konsultation eingebrachte Feedback der Bürger*innen einzuarbeiten.

Warum Partizipation?

Demokratien profitieren von der direkten Beteiligung ihrer Bürger*innen an politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen. Gleiches gilt für Partizipation in Wissenschaft und Wissenschaftspolitik: Durch eine niedrigschwellige und gleichberechtigte Beteiligung kann eine Teilnahme und letztlich Teilhabe der Bevölkerung an forschungspolitischen Entscheidungen ermöglicht werden. Zugleich fördert der direkte Dialog auf Augenhöhe zwischen Wissenschaft und Bevölkerung das gegenseitige Verständnis füreinander, schafft Transparenz und stärkt das Vertrauen in wissenschaftliche Prozesse.

Zielsetzung

Das Ziel des IdeenLaufs im Wissenschaftsjahr 2022 - Nachgefragt! war die Gestaltung einer offenen und niedrigschwelligen Partizipationsinitiative, die einen interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch initiiert und neue Forschungsfelder eröffnet. Ziel war das Erarbeiten von neuen Ideen für Forschung und Forschungspolitik in Deutschland.