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Partizipationsinitiative IdeenLauf

Der IdeenLauf im Wissenschaftsjahr 2022 - Nachgefragt! #MeineFragefürdieWissenschaft

Kontakt

Projektleitung

Martin Gora

Tel.: 030 2062295-61

martin.gora@w-i-d.de

Nico Dannenberger

Tel.: 030 2062295-24

nico.dannenberger@w-i-d.de
Projektwebseite #MeineFragefürdieWissenschaft

Übersicht

Hintergrund

Aktuelles

17. Juni 2022

Kommentieren der Clusterpapiere jetzt möglich

Woran sollte die Wissenschaft von morgen forschen? Das können Bürger*innen jetzt in der Online-Konsultation des IdeenLaufs mitentscheiden:

Bürger*innen haben im Frühjahr mehr als 14.000 Fragen für die Wissenschaft eingereicht. Bei der Clusterkonferenz im Mai haben Gremien aus Wissenschaftler*innen und Bürger*innen diese Fragen auf thematische Überschneidungen untersucht und sie in Clusterpapiere überführt. Ein Fokus lag dabei auf der Herausarbeitung von interdisziplinären Fragen, die von einer Betrachtung über einzelne Forschungsfelder hinaus profitieren. Diese Form des Clusters, das Synergieeffekte eines Forschungsspektrums verspricht, ist ein sogenannter ZukunftsRaum.

Welche Fragen ergänzen sich und sollte die Forschung von morgen fachübergreifend behandeln? Einen Überblick über die Cluster und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Website des Wissenschaftsjahres:

www.wissenschaftsjahr.de/2022/ideenlauf/online-konsultation

Fragen stellen für die Wissenschaft

Der IdeenLauf ist die zentrale Mitmachaktion des Wissenschaftsjahres 2022 – Nachgefragt!. Ziel ist es, einen Dialog zwischen Bevölkerung und Wissenschaft anzustoßen und neue ZukunftsRäume für Forschung und Forschungspolitik aufzuzeigen. Daher lädt der IdeenLauf alle Bürger*innen in einer breit angelegten öffentlichen Kampagne dazu ein, ihre Fragen für die Wissenschaft zu stellen. Vom 14. Januar bis zum 15. April 2022 fließen alle Fragen in den IdeenLauf ein. 

Anschließend werden die Fragen des IdeenLaufs in einer Konferenzveranstaltung und einer Online-Konsultation von Wissenschaftler*innen und Bürger*innen gesichtet, übergreifenden Themen zugeordnet und weiterbearbeitet. So entstehen neuen Ideen und potentielle neue Forschungsschwerpunkte für Forschung und Forschungspolitik in Deutschland. Die Ergebnisse des IdeenLaufs werden im Herbst 2022 an Wissenschaft und Politik übergeben.

Der IdeenLauf stellt die Mitwirkung der Bürger*innen in den Mittelpunkt und stärkt so deren Wissenschaftsmündigkeit. Wissenschaft und Forschungspolitik profitieren von der Einbindung des “Wissens der Vielen”.

Partner / Förderer

Inhalt

die zentrale Mitmachaktion im Wissenschaftsjahr 2022

Der IdeenLauf lädt als Partizipationsinitiative unter dem Motto #MeineFragefürdieWissenschaft Bürger*innen dazu ein, Fragen zu einem wissenschaftlichen Thema, deren Beantwortung noch aussteht, direkt an die Forschung zu tragen. Fragen können dabei zu allen Themenbereichen gestellt werden. Die Fragenstellenden können ihre Fragen selbst den folgenden Themenfeldern zuordnen:

 

  • Kultur, Wissen, Bildung

  • Umwelt, Klima, Erde, Universum

  • Innovation, Technik, Arbeit

  • Gesundes Leben, Medizin, Pflege

  • Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Sicherheit

Im Anschluss werden pro Themenfeld rund 750 Fragen identifiziert, die während einer analogen Konferenzveranstaltung von den eingesetzten Gremien (Science Panel, Citizen Panel, Jurys) sortiert, priorisiert und innerhalb der Themenfelder miteinander zu Clustern gebündelt werden. Die Cluster werden mit Texten in ihren fachlichen Kontext gesetzt. So entstehen Clusterpapiere, welche in einer Online-Konsultation, also einem digitalen Beteiligungsprozess, von Bürger*innen kommentiert werden können. Die Ergebnisse dieser Online-Konsultation werden in die Clusterpapiere eingearbeitet. Zudem werden inhaltliche Schnittstellen zwischen den Clusterpapieren identifiziert. Dadurch entstehen Querschnittsthemen, sogenannte ZukunftsRäume. Diese sollen der Wissenschaft als Inspiration für neue Forschung dienen. Die finale Version der Clusterpapiere bildet mit den ZukunftsRäumen das Ergebnispapier des IdeenLaufs, das im Herbst 2022 an Wissenschaft und Politik übergeben wird.

Gremien

Das Science Panel

Das Science Panel besteht aus 13 renommierten Wissenschaftler*innen und begleitet den Prozess aus wissenschaftlicher Perspektive. Die Mitglieder vertreten im Partizipationsprozess die Seite der Wissenschaft intern und extern. Zu den Mitgliedern des Science Panels gehören Personen mit einem hohen Bekanntheitsgrad und großer Strahlkraft sowohl bei Bürger*innen als auch bei Wissenschaftler*innen. Über ihre repräsentative Rolle hinaus gestalten die Panel-Mitglieder das Jahr aktiv mit: Sie laden die Forschenden zur Juryarbeit ein, stehen dem wissenschaftlichen Prozess des Wissenschaftsjahres 2022 vor und sind federführend bei der Erarbeitung des Ergebnispapiers.

Das Citizen Panel

Mit dem Citizen Panel wird im Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! ein Gremium geschaffen, in dem rund 30 Bürger*innen im Laufe des Jahres den Prozess von der Planungsphase bis hin zum Abschluss der Mitmachaktion begleiten. Das Citizen Panel verfolgt den Prozess im Verlauf der Auswahl, Bündelung und Kommentierung von Fragen und sorgt dafür, dass die gesellschaftliche Perspektive erhalten bleibt. Dabei gleicht das Citizen Panel die Bearbeitung der Fragen mit den ursprünglichen Rückmeldungen der Bürger*innen ab und gibt den Forschenden Feedback darüber, welche Aspekte aus ihrer Sicht besonders wichtig erscheinen. Die Mitglieder des Citizen Panels sind zufällig ausgewählte Personen möglichst vieler gesellschaftlicher Gruppen aus ganz Deutschland. Das Citizen Panel agiert auf Augenhöhe mit den Wissenschaftler*innen  des Science Panels. 

Die Jurys

Die Jurys des Wissenschaftsjahres 2022 – Nachgefragt! sind erfahrene Wissenschaftler*innen  sowie engagierte Nachwuchsforschende mit jeweils fachspezifischer Expertise in den fünf Themenfeldern der Mitmachaktion: Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Sicherheit; Kultur, Bildung und Wissen; Innovation, Technik und Arbeit; Gesundes Leben, Medizin und Pflege; Umwelt, Klima, Erde und Universum. Pro Themenfeld werden bis zu zwölf Jurymitglieder eingesetzt. Eine der Hauptaufgaben der Jurys besteht in der thematischen Zusammenfassung der eingereichten Fragen zu Clustern und ZukunftsRäumen und die Einarbeitung des im Rahmen der Online-Konsultation erhobenen Feedbacks der Bürger*innen.

Warum Partizipation?

Demokratien profitieren von der direkten Beteiligung ihrer Bürger*innen an politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen. Gleiches gilt für Partizipation in Wissenschaft und Wissenschaftspolitik: Durch eine niedrigschwellige und gleichberechtigte Beteiligung kann eine Teilnahme und letztlich Teilhabe der Bevölkerung an forschungspolitischen Entscheidungen ermöglicht werden. Zugleich fördert der direkte Dialog auf Augenhöhe zwischen Wissenschaft und Bevölkerung das gegenseitige Verständnis füreinander, schafft Transparenz und stärkt das Vertrauen in wissenschaftliche Prozesse.

Zielsetzung

Das Ziel des IdeenLaufs im Wissenschaftsjahr 2022 - Nachgefragt! ist die Gestaltung einer offenen und niedrigschwelligen Partizipationsinitiative, die einen interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch initiiert und neue Forschungsfelder eröffnet. Ziel ist das Erarbeiten von neuen Ideen für Forschung und Forschungspolitik in Deutschland.