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Make Your School

Eure Ideenwerkstatt

Kontakt

stellv. Projektleiterin

Olivia Kühne

Tel.: 030 2062295-16

olivia.kuehne@w-i-d.de

Projektmanagerin

Laura Krauß

Tel.: 030 2062295-33

laura.krauss@w-i-d.de
Projektwebseite
Foto: Gerhard Kopatz

Übersicht

Format

Aktuelles

20. November 2018

Hackday in Vacha

Der dreitägige Hackday in Vacha steht an! Vom 21. bis 23. November entwickeln Schülerinnen und Schüler des Johann-Gottfried-Seume Gymnasiums kreative technische Konzepte, um ihre Schule mit zu gestalten. Mehr Informationen zum Projekt: www.makeyourschool.de.

Mit Kreativität, Spaß und digitalem Wissen zu einer besseren Schule

Was macht eine gute Schule aus? Welche Probleme oder Herausforderungen gibt es? Und wie können diese mit digitalen und technischen Hilfsmitteln gelöst werden? Das Projekt Make Your School – Eure Ideenwerkstatt gibt Schülerinnen und Schülern die Chance, ihr schulisches Umfeld mitzugestalten und sich im Programmieren, Tüfteln und Basteln auszuprobieren.

Im Rahmen von Hackdays werden neue Impulse für den Schulalltag gesetzt: Diverse Untersuchungen zum Thema digital literacy belegen, dass Schulen in Deutschland dem Tempo der Digitalisierung bisher nicht folgen konnten. Wissenschaft im Dialog möchte durch die Unterstützung der Klaus Tschira Stiftung mit Make Your School einen Beitrag zur Verbesserung der digitalen Bildung an Schulen leisten und Jugendlichen die Bandbreite digitaler und elektronischer Tools sowie Problemlösungsansätze näherbringen. Bis 2019 werden 35 Make-Your-School-Hackdays an Schulen in ganz Deutschland stattfinden.

Um eine hohe Qualität und Aktualität der Projektinhalte zu gewährleisten, wird Make Your School seit Februar 2018 von der Technischen Universität Braunschweig wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Angesiedelt in der Abteilung Kommunikations- und Medienwissenschaften übernimmt Prof. Dr. Monika Taddicken die Betreuung der Promovendin Francine Meyer, die die Wirksamkeit von Hackdays an Schulen untersuchen wird.

Unterstützer

Inhalt

Make Your School – Eure Ideenwerkstatt ist ein bundesweites Schulprojekt, das Wissenschaft im Dialog im Schuljahr 2016/2017 ins Leben gerufen hat. Im Verlauf dieses Projektes finden an Schulen sogenannte Hackdays statt, bei denen Jugendliche Ideen für die Verbesserung ihres schulischen Umfelds entwickeln. Dabei eignen sie sich in einer offenen und werkstattähnlichen Atmosphäre beim Tüfteln und Basteln digitale und technische Kompetenzen an.

Was sind Hackdays?

Hackdays sind zwei- bis dreitägige Kreativworkshops, bei denen die Jugendlichen Probleme angehen, die sie im Umfeld ihrer Schule beobachtet haben. In kleinen Teams versuchen sie Lösungsansätze zu entwickeln. Dafür stehen ihnen unterschiedliche Hilfsmittel zur Verfügung – von klassischen Werkzeugen wie Hammer und Säge über Notebooks, Tablets bis hin zu 3D-Druckern und Sensoreinheiten. Begleitet werden sie von Mentoren aus Wissenschaft, Informatik und Design. Die Jugendlichen bekommen so nicht nur die Möglichkeit, Probleme zu bewältigen, sondern üben sich auch im Umgang mit digitalen Technologien. In der Pilotphase des Projekts im Schuljahr 2016/17 kamen so z.B. ein Bleistiftspender, ein Bewässerungssystem für den Schulgarten, ein Erste-Hilfe-Roboter und  eine Organisations-Apps zustande. 

Voraussetzung für die Teilnahme einer Schule

Im Kollegium muss sich ein kleines Organisationsteam finden, welches mit der Unterstützung des Projektbüros das Format an die Schule holt. Teil der Organisation ist es unter anderem, den Ablauf vorzubereiten, geeignete Experten für die Impulsvorträge zu recherchieren sowie zu überlegen, wann und in welchem Rahmen die Hackdays stattfinden sollen. Wissenschaft im Dialog begleitet und berät das Organisationsteam im Vorfeld und über die gesamte Veranstaltung hinweg. 

Ablauf der Veranstaltung

Während der Hackdays selbst sind die Schülerinnen und Schüler die Hauptakteure. Zu Beginn der Veranstaltung benennen die Jugendlichen in einer Ideenfindungsphase die Problemfelder an ihren Schulen und schlagen sogenannte Hacks vor, also Lösungsansätze. In der Arbeitsphase entwickeln sie in werkstattähnlicher Atmosphäre dann Modelle, die im Anschluss an die Hackdays zum Beispiel in einer AG weiterentwickelt und umgesetzt werden können. Im Rahmen der Veranstaltung erhalten die Jugendlichen durch Impulsvorträge von Wissenschaftlern und Experten Einblick in die aktuelle Forschung rund um das Thema Digitalisierung. Abschließend bereiten die Schülerinnen und Schüler Präsentationen vor und stellen vor Publikum ihre Ergebnisse vor. 

Ziele und Nachhaltigkeit des Projekts 

Die Suche nach Lösungsansätzen für die selbst benannten Probleme soll den Schülerinnen und Schülern dabei helfen, wichtige Kompetenzen auszubauen. Der Prozess erfordert nicht nur Kreativität, Flexibilität und Teamfähigkeit, sondern auch handwerkliches Geschick. Zusätzlich setzen sich die Jugendlichen mit digitalen Technologien auseinander und erproben ihre rhetorischen Fähigkeiten bei der Präsentation der Ergebnisse. 

Damit sich die gesetzten Impulse verstetigen, entwickelt Wissenschaft im Dialog gemeinsam mit Spezialisten Best-Practice-Handbücher und Lehrertrainings und schafft einen festen Mentoren-Pool. So wird eine Grundlage dafür geschaffen, dass die Arbeitsmethode sowie digitale und technologische Themen langfristig in den Schulalltag integriert werden können. Außerdem unterstützt Make Your School die Schulen beim lokalen Netzwerkausbau. bei der Einrichtung von Maker-Ecken und gibt ihnen die Möglichkeit, die besten Hacks bei einem Maker-Festival auszustellen. 

Um eine hohe Qualität und Aktualität der Projektinhalte zu gewährleisten, wird Make Your School wissenschaftlich begleitet, evaluiert und laufend angepasst und optimiert.